Cover: Über Leben
Hanno Rinke
Über Leben
ISBN: 978-3-963-11988-0
Seiten | € 24.00
Buch
Erscheinungsdatum:
07.01.2025
Autobiographie
Hanno Rinke

Über Leben

4.00/5.00 bei 1 Reviews
3.8/5.00 bei 17 Reviews - aus dem Web

Was bleibt und was nicht – in seiner Bilanz erzählt Hanno Rinke von einem so ungewöhnlichen wie selbstbestimmten Leben und von den verschlungenen Pfaden der Familiengeschichte von 1870 bis 2024 … Der eine Großvater preußischer Offizier, der andere polnischer Jude. Die Mutter ledig, der Vater im Gefängnis. Was wird daraus? „Es ist schön, zufrieden zu sein, dort, wo man ist. Noch schöner ist es, dort sein zu wollen, wo man sein könnte.“ Rinke setzt seinen Lebensmenschen – dem Partner, den Eltern –, den Zeiten, Orten, Ländern, anderen Menschen, denen er begegnet, mit seinem Bericht ein Denkmal, stets auf der Suche nach dem Glück, das letztlich in der Veränderung besteht. Und doch bleibt da immer ein Ort von besonderer Tiefe, die Straße Am Teich in Othmarschen, die Richtschnur dieses bewegenden Buches, das als Rondell die Geschichte seines Autors birgt und bewahrt. Was bleibt und was nicht? „Über Leben“ ist seine Antwort.

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Postleitzahl
Veröffentlichung:07.01.2025
Art des MediumsBuch
Preis DEEUR 24.00
ISBN-13978-3-963-11988-0
ISBN-103963119888
EAN/ISBN

Über den Autor

Hanno Rinke wurde 1946 in Berlin geboren. Nach dem Abitur studierte er in Hamburg Jura und Komposition. 1969 begann er die »Siemens-­Stammhauslehre« für Führungskräfte. Abschluss als Industriekaufmann. 1972 Product Manager für Neuveröffentlichungen in der Hamburger Zentrale des Schall-Plattenunternehmens »Deutsche Grammophon Gesellschaft«. Ab 1974 Leiter des Repertoire-Büros. Ab 1977 Produzent für Künstler wie Leonard Bernstein, Mstislav Rostropovich und die meisten Pianisten des Hauses. 1988 wurde er Vice President für das Internationale Marketing aller Klassik-Labels des Hauses »Deutsche Grammophon«. 1993 beendete Rinke seine Eingebundenheit im Unternehmen und arbeitet seither als Schriftsteller, Komponist und Regisseur.
Hanno Rinke lebt in Hamburg und in Meran (Südtirol).
Nach dem Tod der Eltern entstand der Wunsch, ihren Nachlass einem gemeinnützigen Anliegen zu widmen. So entstand im Jahr 2005 die Guntram & Irene Rinke Stiftung, die den Umgang mit der deutschen Sprache fördert.

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Ein Blogbeitrag zu diesem Buch

Erinnerungen aus dem Leben des Autors

Hanno Rinke zieht Bilanz über sein Leben. Dabei erzählt er von seinen Großeltern, Eltern und über sich selbst. Der Autor zeichnet ein gutes Bild der einzelnen Familienmitglieder. Ein Buch, das etwas Zeit braucht, aber es wer ist, gelesen zu werden.

cybergirl

1 Kommentar zu diesem Buch

4/510.01.2025 - 09:10 Uhr

Erinnerungen aus dem Leben des Autors

Klappentext:
Was bleibt und was nicht, in seiner Bilanz erzählt Hanno Rinke von einem so ungewöhnlichen wie selbstbestimmten Leben und von den verschlungenen Pfaden der Familiengeschichte von 1870 bis 2024 … Der eine Großvater preußischer Offizier, der andere polnischer Jude. Die Mutter ledig, der Vater im Gefängnis. Was wird daraus? „Es ist schön, zufrieden zu sein, dort, wo man ist. Noch schöner ist es, dort sein zu wollen, wo man sein könnte.“ Rinke setzt seinen Lebensmenschen - dem Partner, den Eltern, den Zeiten, Orten, Ländern, anderen Menschen, denen er begegnet, mit seinem Bericht ein Denkmal, stets auf der Suche nach dem Glück, das letztlich in der Veränderung besteht. Und doch bleibt da immer ein Ort von besonderer Tiefe, die Straße Am Teich in Othmarschen, die Richtschnur dieses bewegenden Buches, das als Rondell die Geschichte seines Autors birgt und bewahrt. Was bleibt und was nicht? „Über Leben“ ist seine Antwort.

In seiner Autobiografie „Über Leben“ erzählt Hanno Renke viele Anekdoten aus seinem und dem Leben seiner Eltern und Großeltern.

Der Autor zeichnet ein klares Bild von sich, seinen Vorfahren und von der Zeit in denen die Familienmitglieder gelebt haben.
Hanno Rinke ist der letzte männliche Nachkomme und ihm ist bewusst, dass mit ihm die Familie ausstirbt. Vielleicht ist das ein Grund um Bilanz zu ziehen.

Geboren wurde Hanno Rinke am 19. Juni 1946 in Berlin.
Seine Mutter war ledig und sein Vater saß im Gefängnis. Doch Hanno hatte eine behütete Kindheit und war seinen Eltern nahe bis zum Ende.

Hanno Rinke erzählt ausführlich von seinen Eltern. Dabei geht er zurück zu seinen Großeltern, so bekommt man ein gutes Bild von seinen Vorfahren. Ein Großvater war preußischer Offizier und einer war polnischer Jude. Seine Mutter stammte aus einer jüdischen Familie, was sie immer irgendwie belastet hat.

Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mich an den Schreibstil von Hanno Rinke zu gewöhnen. Nach einigen kurzen Kapiteln war ich aber in seiner Geschichte drin.
Hanno Rinke erzählt sein Leben aus der Ich-Perspektive.
Wenn er über seinen Vater erzählt, lässt er in auch oft selber zu Wort kommen. Das hat mich manchmal etwas verwirrt. Ich habe den Wechsel der Charaktere, die in der Ich-Perspektive erzählen, nicht immer gleich registriert. Das hat mich dann stutzen lassen und ich habe den Abschnitt noch einmal gelesen.
Auch den Gedankensprüngen des Autors konnte ich nicht immer folgen.
Von seiner Partnerschaft hat Hanno Rinke nur wenig erzählt. Auch über sein Berufsleben, er war Filmemacher und Musikproduzent, erzählt e nur am Rande.
Von beidem hätte ich gerne mehr gelesen.

„Über Leben“ ist kein Buch, dass man auf die Schnelle weg schmökern kann. Es ist die Geschichte eines Lebens, eine Geschichte, der man Zeit geben muss, um sich zu entfalten.

„Über Leben“ habe ich mit kleinen Einschränkungen gerne gelesen.

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