Jessica Krämer
Geboren 1990 im Asternweg von Kaiserslautern. Mit sechs Monaten abgeschoben, mit elf im Heim, mit fünfzehn im Knast. Zwischen Pflegefamilie, Gewalt und Verwahrlosung kämpfte Jessica ums Überleben, und um ihre Identität als trans Frau.
Heute ist sie Musikerin, Poetin, Aktivistin. Ihre Texte sind keine Literatur, sie sind Überreste. Was übrig blieb, nachdem alles andere weggeschliffen wurde. Roh. Schonungslos. Radikal ehrlich.
Jessica schreibt, um zu überleben, und um der Sprachlosigkeit ein Gesicht zu geben. Ihre Werke erzählen von Kälte, Ausgrenzung, Zerstörung und einer Gesellschaft, die lieber wegschaut. Hinter dem Projekt alchknd. steht eine Stimme, die nicht mehr schweigt.













