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24 Dates to fall in love

03.01.2026 – 13:31 Uhr
Cover: 24 Dates To Fall In Love

Die Feiertagsromanze „24 Dates to fall in love“ von Stefanie Diem, erschienen am 9. Oktober diesen Jahres im Cove-Verlag erzählt von einem Adventskalender der etwas anderen Art und wie er ein Paar unverhofft zusammenführt. Eine Geschichte für den Dezember, um die Adventszeit zu genießen und die Wartezeit zu verkürzen.

Wir befinden uns in St. Finan, einem kleinen, fiktiven Ort in den Alpen. Für die richtige Dezember-Atmosphäre sorgt das Berghotel, in dem sich ein Großteil der Handlung abspielt und der viele, viele Schnee. Unsere Protagonistin ist Rominina, kurz Romy, Wahlberg, eine sympathische junge Frau, bei der im Augenblick so gar nichts rund läuft. Das Geld ist sowieso schon knapp, da verlässt sie auch noch ihr Freund Ben, den sie schon seit ihrer Kindheit kennt. Und dabei hat sie sich soviel Arbeit damit gemacht, einen Dating-Adventskalender zusammenzustellen, um ihrer Beziehung wieder etwas aufleben zu lassen. Kurzerhand wird eben dieser Adventskalender gegen ihren Willen beim Wichteln unter den Kollegen verschenkt – und landet ausgerechnet bei ihrem mysteriösen, aber unfreundlichen neuen Chef Oliver Behrend. Die Dates sind gebucht, einige sogar schon bezahlt und zu allem Überfluss machen die Arbeitskollegen sich auch noch einen Spaß daraus, zu wetten, dass die beiden nicht alle 24 Dates durchziehen werden. Das Geld im Pott kann Romy gut gebrauchen, jetzt, da sie die Miete der geliebten Wohnung allein stemmen muss. Und da sind ja auch noch die Tierarztkosten ihres Pferdes. Notgedrungen lassen sich die beiden darauf ein und absolvieren ein Date nach dem anderen. Das heißt ja noch lange nicht, dass sie sich verlieben müssen! Oder?

Auch wenn die Grundstimmung des Romans eher cozy ist, finden wir am Anfang des Buches dennoch den Hinweis auf einige Content Notes. Diese befinden sich auf den letzten Seiten, sodass der Leser selbst entscheiden kann, ob er eventuelle Spoiler in Kauf nehmen möchte, oder nicht. Allerdings ist die Liste im Vergleich zu beispielsweise Dark-Romance-Titeln kurz. Die Schrift ist ungewöhnlich klein, aber dennoch gut lesbar. Außerdem finden wir bei Kapitelbeginn eine hübsche Glockenillustration zur Zierde. Die Kapitel selbst sind unterschiedlich lang – einige kürzer als 10 Seiten, andere länger als 40. Insgesamt gibt es 25 Stück, passend zum Konzept des Adventskalenders: 24 Dates und ein Vorwort. Allerdings besteht nicht jedes Kapitel strikt aus einem Date, sondern es werden auch Szenen zwischen den Figuren gezählt, die die einzelnen Aktivitäten miteinander verbinden und Einblick in die Gefühlswelten der Charaktere geben. Allerdings wird ausschließlich aus der Perspektive der weiblichen Protagonistin erzählt. Positiv aufgefallen sind mir beim Lesen auch die vielen Pop-Culture-Referenzen, die eine bessere Immersion in die Geschichte zulassen. So werden zum Beispiel Filme wie „The Summer I turned pretty“ genutzt, um das Aussehen von Figuren zu beschreiben, Sendungen wie „Aktenzeichen XY Ungelöst“ und weihnachtliche Lieder wie „All I want for Christmas“ erwähnt. Auch Anglizismen und Dialekte werden genutzt, um den Figuren mehr Tiefe und Persönlichkeit zu verleihen.
Typisch für eine Feiertagsromanze wirken manche Teile der Geschichte etwas kitschig und vorhersehbar – beispielsweise, dass sich Ben just in dem Moment von Romy trennt, als Oliver in die Stadt kommt, aber bei einem guten Dezember-Read braucht es meiner Meinung nach auch keine großen Überraschungen, sondern einfach eine herzerwärmende Geschichte, in der die Funken nur so sprühen, und ein Happy End. All das hat mir „24 Dates“ definitiv gegeben und vielleicht sogar noche in kleines bisschen mehr – denn das Buch wartet mit einem ehrlich überraschenden Plottwist auf, der hier aber nicht verraten wird. Ich persönlich hätte mir trotzdem noch eine etwas stärkere Protagonistin gewünscht, die sich nicht so sehr von den Männern in ihrem Leben abhängig macht - trotzdem ist Romy’s Entwicklung spürbar und sie wirkt am Ende der Geschichte deutlich selbstbewusster.

Alles in allem ist „24 Dates to fall in love“ eine gelungene Feiertagsromanze und ein empfehlenswerter Dezember-Read für alle, die um Weihnachten herum gerne etwas Romantischeres lesen wollen, aber kein Fan des typischen Handlungsstrangs Eine Frau kehrt in ihre Heimatstadt zurück und verliebt sich sind. Stefanie Diem verbindet in ihrem Roman klassische Elemente wie das Happy End und ein atmosphärisches Setting mit ungewöhnlicheren Aspekten wie einer Adventskalender-Struktur und dem Enemies-to-lovers-trope, um ihrer Geschichte die nötige Würze zu geben.


Gesamtbewertung: 4/5
Leser: FamousNinchen

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Klappentext

24 Dates To Fall In Love

Liebesroman von Stefanie Diem
Cover: 24 Dates To Fall In Love

**Schaffst du es, dich nicht zu verlieben?** 
Romy wird kurz vor Weihnachten verlassen. Nun muss sie die Adventszeit allein verbringen, und als wäre das nicht genug, landet ihr Adventskalender mit 24 Dating-Ideen ausgerechnet bei Oliver, ihrem arroganten neuen Kollegen. Widerwillig lässt sie sich auf eine Wette ein: Oliver und sie verbringen die Dates miteinander – wer sich verliebt, verliert. Zwischen nächtlichen Schneespaziergängen, Christmas Partys und Weihnachtsmarktbesuchen entsteht ein Knistern, das Romy zu kontrollieren versucht. Doch es wird immer schwerer, Olivers Nähe zu widerstehen. Aber wegen ein, zwei kleinen Ausrutschern muss sie nicht gleich die Wette verlieren ... oder? 

»24 Dates To Fall In Love« ist ein Winterroman voller Herz, Humor und Winterzauber – perfekt für die Adventszeit! 

#HaterstoLovers #ForcedProximity #WorkplaceRomance #SmallTown 

//Dieser Titel ist ein in sich abgeschlossener Einzelband.// 

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