Schöner 2. Teil in der Villa auf Amrum mit netter Liebesgeschichte
Doch Petra hat eine Vergangenheit, vor der sie lange weggelaufen ist und die sie eines Tages einholt.Gerne bin ich wieder nach Amrum in die Villa Seestern gereist, in der Eva und ihre Kinder im ersten Teil ein neues Zuhause gefunden haben.
Evas Pension läuft inzwischen gut und Petra, die im ersten Teil ganz geheimnisvoll auftauchte und wieder verschwand, ist zurück. Sie betreibt mit viel Freude und Leidenschaft das Café in der Scheune.
In diesem Teil wird dann auch irgendwann klar, wovor Petra auf der Flucht ist. Ein dunkles Geheimnis ihrer Vergangenheit, in das auch ihr Bruder verwickelt ist, ließ sie immer wieder fliehen. Nun fühlt sie sich aber sehr wohl in der Villa Seestern und dem kleinen Café. Und der Tischler Timo bewegt etwas in ihrem Herzen. Dieses zögerliche Annähern war wirklich schön zu beobachten und auch Timos Hund spielt dabei eine Rolle.
Doch eines Tages tauchen Gäste auf, vor denen Petra am liebsten auf der Stelle fliehen möchte, weil sie Gefahr bedeuten und die Menschen, die ihr inzwischen nahe stehen möchte sie nicht in diese Situation hineinziehen. Doch sie fasst den Mut und vertraut sich endlich Eva an, mit der sie zwischenzeitlich auch eine gewisse Freundschaft verbindet, denn eigentlich fühlt Petra sich so wohl wo sie ist, dass sie nicht mehr fliehen möchte. Und Eva hat schnell Ideen, wie man Petra helfen kann, damit sie diesen Teil der Vergangenheit hinter sich lassen kann.
Gespannt habe ich verfolgt, ob sich für Petra am Ende alles zum Guten wendet.Ein zweiter Handlungsstrang dreht sich weiterhin um das Geheimnis der alten Villa Seestern. Nina, die Tochter von Eva, begibt sich auf Spurensuche nachdem auf dem Dachboden der Villa alte Briefe aus Kriegszeiten aufgetaucht waren. Mit Hilfe von älteren Dorfbewohnern kann Nina herausfinden, dass damals jüdische Kinder auf der Insel versteckt wurden und sie deckt schließlich die ganze Geschichte auf, die sich seinerzeit im Krieg abgespielt hat. So kommt noch eine historische und zeitgeschichtliche Komponente in die Handlung und die Spurensuche zu begleiten hat Freude gemacht.Gewohnt lebendig und bildhaft erzählt die Autorin diese Geschichte. Durch die unterschiedlichen Themen kommt Abwechslung in die Handlung und in beiden Handlungssträngen ist immer eine gewisse Spannung vorhanden.
Auch Beschreibungen der Insel und der Strände kommen nicht zu kurz, so dass beim Lesen ein schönes Inselfeeling entsteht.
Manches lässt sich vielleicht ein bisschen zu leicht lösen aber Petras Ängste und Gefühle sind gut bei mir angekommen und die romantische Komponente hat mir auch gut gefallen.Der zweite Aufenthalt in der Villa Seestern auf Amrum hat mich gut unterhalten und mir schöne Lesestunden bereitet. Auch wenn das Geheimnis um die Villa und auch um Petras Vergangenheit nun gelüftet ist, würde ich mich über weitere Geschichten aus der Villa Seestern freuen!
Fanti2412
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Kommentare
Villa Seestern - Strandrosenzeit
Amrum: Wellen, Möwengeschrei und mitten in den Dünen ein historisches Reetdachhaus – die Villa Seestern. Hier hat sich eine Gruppe liebenswerter Aussteiger versammelt. Auch Petra, die lange vor ihrer Vergangenheit flüchtete, hat in der alten Villa ein neues Zuhause gefunden. Endlich erhält sie die Möglichkeit, sich ganz ihrer großen Leidenschaft, dem Backen, zu widmen. Ihre Törtchen und Kuchen sind so beliebt, dass sie sogar ein kleines Café eröffnet hat. Doch in der dafür umgebauten Scheune ist noch einiges zu tun. Hilfe erhält Petra dabei von unerwarteter Seite. Ausgerechnet der wortkarge Tischler Timo packt kräftig mit an. Je mehr Zeit sie mit Timo verbringt, desto stärker wird das seltsame Ziehen irgendwo in der Herzgegend.
Doch die Vergangenheit wirft lange Schatten. Nicht nur zeigt sich, dass die Villa ein dunkles Geheimnis birgt, eines Tages tauchen auch zwei Fremde im Café auf. Petra wittert Gefahr. Soll sie erneut die Flucht ergreifen oder sich endlich ihrer Vergangenheit stellen?