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Fanti2412 hat bisher 54 Bücher in ihrem Bücherregal.
Davon wurden derzeit 6 Bücher bewertet.
48 Bewertungen stehen noch aus.
Dabei seit dem: 20.06.2024
Leser: Fanti2412

Fanti2412

Ich bin eine begeisterte und leidenschaftliche Leseratte (60) und eigentlich nie ohne Buch oder Kindle anzutreffen.

Mein Blog existiert seit 2012 und beschäftigt sich überwiegend mit meiner großen Leseleidenschaft. Ich habe seitdem über 880 Rezensionen dort veröffentlicht. Am liebsten lese ich Romane (auch historische), Krimi und Thriller, humorvolle Unterhaltung und auch ein Liebesroman darf es gerne mal sein.

Daneben gibt es auch schon mal Beiträge zu Aktionen, die sich mit Buchthemen beschäftigen und auch mal kleine Reiseberichte und persönliches.
 

Cover: Der Duft von Kuchen und Meer

Der Duft von Kuchen und Meer

  • Gesamtbewertungen: 2
  • Durchschnitt: 4.50
  • Datum: 04.04.2025

Wohlfühlroman und Leseurlaub auf Amrum

„Der Duft von Kuchen und Meer“ ist ein schöner Ausflug auf die Insel Amrum. Ein tolles Insel-Setting, liebenswerte Figuren und eine geheimnisvolle Familiengeschichte bilden gemeinsam mit gebackenen Leckereien eine schöne Mischung. Ich habe diesen kulinarischen Wohlfühlroman gerne gelesen!

Cover: Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben

  • Gesamtbewertungen: 1
  • Durchschnitt: 4.00
  • Datum: 29.03.2025

Schöne Familiengeschichte über Geheimnisse und Bücher

Die Journalistin und Podcasterin Anna reist nach Sylt, genauer an den Lister Ellenbogen, um dort die 85-jährige Fenja Lorenzen zu treffen. Sie hatte Fenja, die Bücherfrau, zuvor bereits für ihren Podcast interviewt und möchte nun deren Biografie schreiben, denn Anna ist auch Sachbuchautorin. In dem alten Reetdachhaus trifft Anna aber nur Fenjas Tochter Elisa an, die keine Ahnung hat, wohin ihre Mutter verschwunden ist. Als ein Unwetter den Regen durch das alte Reetdach auf den Dachboden treibt, sind die von Fenja dort gelagerten Bücherschätze in Gefahr.
Anna und Elisa retten die Bücher soweit es möglich ist und finden in einem Versteck einen alten Gedichtband, der als Versteck für ein silbernes Döschen sowie einen Samtbeutel dient. Die Gegenstände werfen Fragen auf, Fenja bleibt verschwunden und ist nicht erreichbar. Anna beginnt zu recherchieren und wird mit Geheimnissen aus der Vergangenheit konfrontiert.

Der Roman ist der Auftakt zu einer Sylt-Dilogie über die Bücherfrauen von Listland.
Neben der aktuellen Handlung in der Gegenwart treffen wir im zweiten Handlungsstrang in der Vergangenheit im Jahr 1937 auf Fenjas Mutter Lene, die mit ihren Eltern im Reetdachhaus in Listland lebt. Dort erleben wir, wie diese sich als junges Mädchen in Marten verliebt, der dann plötzlich von einem Tag auf den anderen abreist und verschwindet. Aufgrund des zeitlichen Rahmens konnte ich mir leicht denken, was der Grund dafür war.
Der Handlungsstrang in der Vergangenheit hat mich sehr gefesselt, denn ich erlebe, wie Lene später heiratet, Fenja und ihre ältere Schwester Martje geboren werden aber auch Lügen und Intrigen, die die Familie zerreißen. Der Handlungsstrang zieht sich durch die Kriegszeit bis 1945. Man spürt deutlich, dass die Autorin hier sehr gründlich die historische Zeit recherchiert hat.

In der Gegenwart tritt neben Fenjas Tochter Elisa und später Fenja selbst auch noch Elisas Bruder Eric in Annas Leben. Anna erzählt diesen Teil in der Ich-Form und die Geschichte entwickelt sich neben den Recherchen um die Familiengeschichte hier auch zum Wohlfühlroman in typischem Gabriella Engelmann Stil. Aber die gesamte Entwicklung, besonders bei Fenja, ist interessant zu erleben.
Die alte Dame muss sich ihrer Vergangenheit stellen und ihr Schweigen brechen. Und dann ist da auch immer noch die Frage, wo Fenjas Schwester Martje steckt, die vor vielen Jahren spurlos verschwand. Ob sie überhaupt noch lebt? Diese Frage wird wohl erst im zweiten Teil der Dilogie geklärt werden.

Sehr gut gefallen hat mir das Bücherthema, dass sich durch beide Handlungsstränge zieht. Die Autorin zeigt die Liebe zu Büchern und die Magie von Geschichten sehr eindrucksvoll.

Die Hauptfiguren in dieser Geschichte sind, wie der Titel schon sagt, die Frauen. Sie hat hier auf beiden Zeitebenen interessante und starke Frauenfiguren geschaffen, die mir gut gefallen haben.

Die Örtlichkeit im Listland auf Sylt ist gut gewählt. Hier passt die gesamte Geschichte sehr gut hin und Gabriella Engelmann beschreibt die Gegend bildhaft und detailreich, dass man fast den Wind spüren und das Meer rauschen hören kann.

„Der Gesang der Seeschwalben“ erzählt sehr lebendig und emotional eine geheimnisvolle Familiengeschichte über mehrere Generationen, die tiefer geht und teilweise dramatisch ist. Ein tolles Setting, die Bücherliebe und liebenswerte Charaktere runden den schönen Wohlfühlroman ab und wecken die Vorfreude auf den zweiten Teil!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Cover: Don't Let Her Stay

Don't Let Her Stay

  • Gesamtbewertungen: 1
  • Durchschnitt: 5.00
  • Datum: 27.03.2025

Spannender und fesselnder Psychothriller - Pageturner

Joanne ist 33 Jahre alt und lebt mit ihrem deutlich älteren Ehemann Richard und der 4 Monate alten gemeinsamen Tochter Evie in einem großen Landhaus, etwas abgeschieden in einer ländlichen Gegend.
Die beiden sind glücklich, besonders über ihr Baby. Richard ist beruflich erfolgreich doch Joanne merkt, dass ihr die Arbeit fehlt und sie nur mit der Mutterschaft nicht ausgefüllt ist.
Richard war früher bereits einmal verheiratet doch seine Frau ist verstorben. Aus dieser Ehe gibt es Tochter Chloe, 20 Jahre alt, die sich plötzlich meldet und ihren Besuch ankündigt. Sie möchte einige Zeit mit ihrem Vater und dessen neuer Familie verbringen und vor allem ihre Stiefmutter und ihre kleine Halbschwester kennenlernen.
Joanne freut sich sehr darauf, Chloe kennenzulernen und stellt sich die perfekte Familie vor. Sie träumt davon, für Chloe eine mütterliche Freundin zu werden und stellt sich vor, wie Chloe mit ihrer kleinen Schwester spielt.
Doch alles kommt ganz anders…

Aufgrund des Klappentextes war ich sehr gespannt, was geschehen wird, wenn Chloe im Haus der Familie Einzug halten wird.
Anfangs war alles wie erwartet. Richard freut sich sehr, dass seine große Tochter nun da ist und Joanne möchte alles tun, damit Chloe sich bei der Familie wohl fühlt. Doch Chloe zeigt schon nach kurzer Zeit Joanne gegenüber ihr wahres Gesicht. Immer wenn die beiden alleine sind verhält sich Chloe wahrlich grässlich, unfreundlich und gemein gegenüber Joanne.
Zu Baby Evie ist sie liebevoll, sie bietet sich sogar an, als Babysitterin zur Verfügung zu stehen, damit Joanne wieder einige Stunden im Home Office arbeiten kann. Ihrem Vater gegenüber gibt Chloe die perfekte und liebenswürdige Tochter.
Joanne wird gegenüber Chloe misstrauisch, doch davon will Richard nichts hören und sorgt dafür, dass Joanne an sich selbst zweifelt und sich die Schuld für die Schwierigkeiten gibt.
Das hat mich beim Lesen richtig wütend gemacht, denn Joanne scheint jegliches Selbstbewusstsein zu verlieren und lässt sich, wenn auch vielleicht unbewusst, sowohl durch Chloe als auch durch ihren Mann Richard manipulieren. Lediglich ihr Misstrauen gegenüber Chloe bleibt und sie beginnt Dinge zu recherchieren und versucht herauszufinden, was vor sich geht und was Chloe beabsichtigen könnte.

Die Autorin hat es von Beginn an geschafft, mich an die Story zu fesseln. Die Atmosphäre ist eigentlich ab dem Moment, in dem Chloe ins Haus kommt, immer etwas bedrohlich und ich rechnete auf jeder Seite mit einem neuerlichen Vorfall oder Ereignis.
Die drei Hauptfiguren, Joanne, Richard und Chloe sind wunderbar und facettenreich charakterisiert. Irgendwann wusste ich nicht mehr, wem ich trauen kann, was Realität ist, wo Joanne vielleicht zu viel hineininterpretiert und auf welcher Seite Richard eigentlich steht.
Daneben gibt es nur noch zwei weitere wichtige Figuren, die Haushaltshilfe Roxanne und den Gärtner Simon.

Gebannt habe ich verfolgt, was geschieht und gerätselt, wohin das alles führen wird.
Zwischendurch gibt es kurze Rückblicke in die Vergangenheit und Richards erste Ehe, die weitere Fakten ans Licht bringen, die bei mir dafür sorgten, dass mein Verdacht in eine bestimmte Richtung gelenkt wurde. Das hat die Autorin sehr geschickt gemacht, so dass man auf bestimmte Fährten gelockt wird.
Dann gibt es plötzlich eine völlig unerwartete Wendung und alles erscheint in einem ganz anderen Licht. Es kommt zu einem Showdown und am Ende gibt es erneut einen unglaublichen Twist.

Dieses Buch wird auf dem Cover als Thriller bezeichnet ist für mich aber ein Psychothriller vom Feinsten!
Bereits nach wenigen Seiten hat sich das Buch für mich zum Pageturner entwickelt, der mich nicht mehr losgelassen hat. So schnell habe ich lange kein Buch mehr verschlungen.
Diesen wirklich großartigen Thriller empfehle ich sehr begeistert weiter!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Cover: Leb wohl, Schwester

Leb wohl, Schwester

  • Gesamtbewertungen: 1
  • Durchschnitt: 5.00
  • Datum: 25.03.2025

Sehr spannender, typischer Thiesler-Thriller in der Toskana

Commissario Neri in Ambra in der Toskana steht kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand. Seine Nachfolgerin als Marescialla, die junge Kollegin Romina Roselli, trifft bereits in Ambra ein und Neri soll sie noch ein bisschen einarbeiten.
Neri freut sich eigentlich schon auf schöne Tage im neuen Häuschen am Meer mit seiner Gabriella, doch das wird warten müssen.
Ein junges deutsches Paar wird nachts in seinem Zelt am Waldrand nahe Ambra kaltblütig erschossen. Schnell wird der Verdacht geäußert, da gehe ein Liebespaarmörder um, wie es ihn einst in Florenz gab.
Wenig später ist klar, dass es sich um einen Serientäter handeln muss, denn es wird ein italienisches Paar in einem Ferienhaus erschossen und wiederum etwas später der Hausmeister eines nahegelegenen Klosters, der sich mit seiner Frau eine Auszeit beim Zelten am See nahm.
Donato Neri und Romina Roselli ermitteln unter Hochdruck, denn es ist für die beiden schon schlimm genug, dass sie Mord Nr. 2 und 3 nicht verhindern konnten.

Endlich führt uns Sabine Thiesler wieder nach Ambra in die Toskana und zu Commissario Neri. Ich habe ihn und seine Gabriella vermisst. Auch wenn Gabriella anfangs leichte eifersüchtige Reaktionen auf die neue „Tausensasserin“ Romina zeigt, unterstützt sie ihren Donato wie immer kräftig. Sie hat die Ohren in Ambra überall und kann oft hilfreiche Informationen beisteuern. Romina Roselli ist eine junge engagierte und eifrige Polizistin, die auch schon mal etwas übereifrig ist und über das Ziel hinausschießt. Aber sie wurde auch in Spurensicherung ausgebildet und kann so vieles selbst erledigen, ohne Kollegen anzufordern, was natürlich die Arbeit am Tatort erleichtert und beschleunigt. Donato Neri muss daran erst gewöhnen, weiß aber bald die Vorzüge seiner neuen Kollegin zu schätzen.

Das Besondere an diesem Thriller ist erneut, dass man als Leser von Anfang an weiß, wer da mordet und warum. Man ist praktisch live dabei, wenn die Morde geschehen. Schnell wird auch klar, dass die mordende Figur psychische Probleme hat, die sich im Verlauf sogar noch steigern. Die Figur wurde sehr gut charakterisiert, so dass man ihre kranken Gedankenzüge nachvollziehen kann und darin liegt die unglaubliche Spannung, denn man kann nicht vorhersehen, wann der nächste Mord geschehen könnte und wo.

Auch wenn der Schwerpunkt der Handlung nicht auf den Ermittlungen von Neri und Roselli liegt, waren diese schon interessant zu verfolgen. Schritt für Schritt nähern sie sich dem Liebespaar-Mörder und am Ende überschlagen sich regelrecht die Ereignisse.

Sabine Thiesler ist es mit diesem Thriller gelungen an frühere überzeugende Thriller anzuknüpfen. Ihr bildgewaltiger und temporeicher Schreibstil beschreibt einerseits die Schönheiten der Toskana und der Umgebung von Ambra und andererseits auch schonungslos die grausamen Morde und die menschlichen Abgründe der mordenden Figur. Besonders Neris Frau Gabriella bringt viel italienisches Flair in die Handlung und die entspannte Atmosphäre wird durch die schlimmen Taten unterbrochen, so dass hier krasse Gegensätze entstehen.

„Leb wohl, Schwester“ ist ein tempo-, wendungs- und facettenreicher Thriller, der alles hat was ein Thriller braucht, um für hohe Spannung zu sorgen. Ich empfehle den neuen Fall für Commissario Neri gerne weiter und hoffe, dass er sich das mit dem Ruhestand noch mal überlegt!

Cover: Mörderfinder – Das Muster des Bösen

Mörderfinder – Das Muster des Bösen

  • Gesamtbewertungen: 1
  • Durchschnitt: 5.00
  • Datum: 20.03.2025

Fesselnder Thriller mit Sogwirkung und Überraschungen

Max Bischoff, ehemaliger Polizist und Fallanalytiker wird gemeinsam mit Dr. Marvin Wagner, Psychologe und Handschriftenexperte, die Detektei WaBi Investigations eröffnen. Die beiden haben sich in einem früheren Fall kennengelernt, zwischenzeitlich schon öfter zusammengearbeitet und sich nun entschlossen, zusammen eine Detektei zu betreiben.
Schon vor der Eröffnung, die sie gerade vorbereiten, erhalten sie einen ersten Auftrag. Rainer Klinke, der wegen Entführung einer Minderjährigen in Untersuchungshaft sitzt, schickt seinen besten Freund, den Friseur Kai Weinand zu Max und Marvin, damit sie ermitteln. Klinke hatte das Kind einer Richterin entführt, um dieser zu zeigen, wie es sich anfühlt, ein Kind zu verlieren. Diese Richterin hatte den Täter, der Klinkes Sohn getötet hat, zu milde verurteilt. Nun wurde der kleine Sohn eines Richters entführt und klar ist, dass Klinke das nicht gewesen sein kann. Aber er erhält vom Täter eine Nachricht, dass dieser ihm jetzt zeigen wird, wie man so was richtig macht. Der entführte Junge wird kurz darauf tot aufgefunden und es verschwindet erneut ein Kind. Max und Marvin ermitteln unter Hochdruck, um einen weiteren Mord zu verhindern.

Das Grundthema fand ich schon einmal sehr interessant und spannend. Es geht darum, dass Richter häufig Straftaten zu milde verurteilen und die Täter dann erneut Straftaten begehen. Diese Fälle werden angeprangert und es kommt offenbar zu Selbstjustiz.
Eine Spur der Ermittlungen führt ins Darknet, wo es ein Forum gibt, in dem solche Fälle veröffentlicht werden, mit allen Fakten, Namen und Details, die bekannt sind. Hier recherchiert Max, meldet sich zur Tarnung selbst dort an und versucht Kontakte zu bekommen, die ihm weiterhelfen könnten. Doch wie soll er an die Personen herankommen, die sich hinter den Pseudonymen verbergen.

Mir hat es sehr gut gefallen, dass Marvin Wagner jetzt noch mehr Raum in den Fällen bekommt, denn das Zusammenspiel zwischen Max und Marvin war bisher immer sehr gut und sie ergänzen sich mit ihren Fähigkeiten perfekt. Marvin bringt eine erfrischende Komponente in die Geschichte, da er einen speziellen Humor hat und immer sehr schlagfertig ist.
Auch in Max ehemaligem Kommissariat gibt es Veränderungen. Sein ehemaliger Partner Horst Böhmer ist dort jetzt der Chef, nachdem die bisherige Chefin Keskin nach dem letzten Fall abgelöst wurde. Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und den beiden Detektiven wird dadurch erheblich einfacher, denn gerade Max und Horst vertrauen sich immer noch und sind auch Freunde.
Zusätzliche Unterstützung erhalten die beiden aber auch von dem Friseur Kai Weinand, der gerne helfen möchte und Recherchearbeit übernimmt.
Auch das Privatleben von Max und Marvin findet nebenbei immer wieder Erwähnung, was die beiden Figuren nicht nur gut weiterentwickelt sondern auch Nähe zu den beiden bringt.

Die Ermittlungen gestalten sich sehr spannend. Es gibt im Laufe der Zeit mehrere Verdächtige, es werden immer mehr Details bekannt und die Spannung steigt von Seite zu Seite. Zwischendurch gibt es immer wieder Einschübe in kursiver Schrift, in denen man die Motivation und die Gedanken des Täters erlebt, der für Gerechtigkeit sorgen will und dabei ziemlich brutal vorgeht. Grausame Details bleiben einem dabei nicht erspart.
Auf mich hat der Thriller ganz schnell einen gewissen Sog ausgeübt, da es immer wieder Neuigkeiten, Überraschungen und Wendungen gibt. Strobels Schreibstil ist temporeich und mitreißend und irgendwann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste weiterlesen, bis es zum großen Showdown und der überraschenden Auflösung kommt.

Arno Strobel ist es mit diesem Thriller erneut gelungen, mich zu begeistern. Toll gezeichnete Figuren, einen spannendes Thema und ein ausgeklügelter, wendungsreicher Plot machen den Thriller für mich zum Pageturner. Ich gebe gerne eine absolute Leseempfehlung!


Cover: Jedes Jahr im Winter

Jedes Jahr im Winter

  • Gesamtbewertungen: 1
  • Durchschnitt: 4.00
  • Datum: 20.03.2025

Emotionale Geschichte über Verlust, Freundschaft, Selbstfindung und Liebe

Cassie und ihr Bruder Tom verloren bereits als Kinder ihre Eltern bei einem Unfall. Dieser tragische Verlust hat die beiden sehr zusammengeschweißt, dass sie fast eine Einheit sind. Tom hat seine jüngere Schwester immer beschützt und sich um sie gekümmert. Er ist für Cassie der Fels in der Brandung, der verlässliche Punkt, der immer da ist.
Jedes Jahr zum Weihnachtsfest veranstaltet Tom für Cassie eine Art Schatzsuche oder Schnitzeljagd, die ihr etwas abverlangt und sie am Ende zu ihrem Geschenk führt.
Sam ist Toms bester Freund und dadurch auch für Cassie ein Freund.
Cassie schwärmt heimlich für Sam und eines Tages kommt es zu einem Kuss, der in Cassie Hoffnungen schürt, die Sam aber nicht erfüllt.
Dann kommt es zu einem schrecklichen Ereignis, dass die Verbindung zwischen Sam und Cassie endgültig zertrennt.
Cassie begibt sich noch einmal auf Schatzsuche, die für sie besonders emotional wird und von der sie nicht erahnt, wohin sie geführt wird.

Der Klappentext dieses Romans hatte mich sehr angesprochen und ich hatte gewisse Erwartungen an die Geschichte, die sich aber dann doch anders darstellte.
Der Titel ist etwas verwirrend, denn die Geschichte spielt keinesfalls nur im Winter und zu Weihnachten sondern erstreckt sich tatsächlich über mehrere Jahre. Es gibt immer wieder größere Zeitsprünge von Monaten oder gar Jahren und auch immer wieder mal kleinere Rückblicke. Eine besondere Rolle spielt dabei besagte Schnitzeljagd oder Schatzsuche, die Cassie nach Briefen von Tom durchführt.

Die Hauptfiguren sind Tom, Cassie und eben auch Sam.
Die Geschichte erzählt von großer Geschwisterliebe, Freundschaft aber auch der Liebe zwischen Mann und Frau als Paar. Dazu kommt Verlust, Trauer und Neuanfang. Diese Themen sorgen alle dafür, dass es oft sehr emotional zugeht. Diese Emotionen konnte die Autorin gut transportieren und ich habe besonders mit Cassie mitfühlen können. Sam ist mir teilweise ein bisschen fern geblieben, dennoch konnte ich seine Gefühle und besonders auch seine Entscheidungen nachvollziehen.
Cassie macht wohl die größte Entwicklung durch und geht teilweise bis an ihre Grenzen und wächst über sich hinaus. Dabei muss sie auch manchmal mutig sein und Ängste bewältigen. Das hat mir durchaus gut gefallen.
Da sich die Handlung über einen sehr langen Zeitraum zieht, bleibt es nicht aus, dass es zwischendurch auch mal zu Längen kommt, die nicht hätten sein müssen.
Durch die Schnitzeljagd bekommt die Handlung neben der emotionalen Komponente auch noch eine unterhaltsame, die zu verschiedenen Orten und Gelegenheiten führt und dabei auch mal für Leichtigkeit sorgt.

„Jedes Jahr im Winter“ ist eine sehr emotionale, teilweise auch tiefgründige Geschichte, die mich gut unterhalten hat und die man meiner Meinung nach zu jeder Jahreszeit lesen kann!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Fanti2412s Buchregal

Cover: Der Duft von Kuchen und Meer

Der Duft von Kuchen und Meer

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 4
Cover: Don't Let Her Stay

Don't Let Her Stay

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Leb wohl, Schwester

Leb wohl, Schwester

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Mörderfinder – Das Muster des Bösen

Mörderfinder – Das Muster des Bösen

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Jedes Jahr im Winter

Jedes Jahr im Winter

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 4
Cover: Die Bibliothek der zweiten Chancen

Die Bibliothek der zweiten Chancen

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Ein mysteriöser Gast

Ein mysteriöser Gast

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Der zweite Verdächtige

Der zweite Verdächtige

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: So böse sein Ende

So böse sein Ende

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 4
Cover: Die Zuverlässigkeit des Zufalls

Die Zuverlässigkeit des Zufalls

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Glück wartet am Strand

Das Glück wartet am Strand

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Fünf Sterne Wochenende

Das Fünf Sterne Wochenende

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Am Himmel funkelt ein neuer Tag

Am Himmel funkelt ein neuer Tag

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Der 1. Patient

Der 1. Patient

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Sommerhimmel über dir und mir

Sommerhimmel über dir und mir

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Die Inseltöchter - Der letzte Sommer

Die Inseltöchter - Der letzte Sommer

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording

Tödliche Tide in St. Peter-(M)Ording

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Tödlich rauscht die Brandung

Tödlich rauscht die Brandung

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Ein Garten voll Glück

Ein Garten voll Glück

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Die Orchideenfrauen

Die Orchideenfrauen

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber

Das kleine Bücherdorf: Sommerzauber

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Herzklopfen in Wildberry Bay

Herzklopfen in Wildberry Bay

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Die Liebenden von Islay

Die Liebenden von Islay

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Der Zauber der Lagune

Der Zauber der Lagune

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Gezeitenglück

Gezeitenglück

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Mit kaltem Kalkül

Mit kaltem Kalkül

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Eifelfrauen: Der Ruf der Nachtigall

Eifelfrauen: Der Ruf der Nachtigall

  • Gesamtbew.: 3
  • Bewertet: 5
Cover: Teure Rache

Teure Rache

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Stalker – Er will dein Leben.

Stalker – Er will dein Leben.

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Die Frauen jenseits des Flusses

Die Frauen jenseits des Flusses

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Wiedersehen in Wildberry Bay

Wiedersehen in Wildberry Bay

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Hortensientage

Hortensientage

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Ostfriesenglück

Ostfriesenglück

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Winterhotel

Das Winterhotel

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Schneeflockenträume

Schneeflockenträume

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Winterzauber in Athen

Winterzauber in Athen

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder

Vier Pfoten und zwei Weihnachtswunder

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Aber nach drei Strophen ist Schluss!

Aber nach drei Strophen ist Schluss!

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Echo vergessener Bücher

Das Echo vergessener Bücher

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Im Takt der Freiheit

Im Takt der Freiheit

  • Gesamtbew.: 4
  • Bewertet: 5
Cover: Liebe und all das Theater

Liebe und all das Theater

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Für immer und ein Jahr

Für immer und ein Jahr

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Mädchen aus Yorkshire

Das Mädchen aus Yorkshire

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Das Merry Christmas Projekt

Das Merry Christmas Projekt

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Sicher bist du nie

Sicher bist du nie

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Die Blumentöchter (Die Blumentöchter 1)

Die Blumentöchter (Die Blumentöchter 1)

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Der Winter zaubert Träume am Meer

Der Winter zaubert Träume am Meer

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5
Cover: Friesenmeermagie

Friesenmeermagie

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Das Wochenende

Das Wochenende

  • Gesamtbew.: 2
  • Bewertet: 5
Cover: Zwischen Ende und Anfang

Zwischen Ende und Anfang

  • Gesamtbew.: 1
  • Bewertet: 5