Spannende, geheimnisvolle und bewegende Geschichte um die Herkunft von zwei Adoptivtöchtern
Chiara und Mia sind Schwestern und leben als Adoptivtöchter in einer Modedynastie in Mailand. Beide arbeiten mit im Modeunternehmen und unterliegen so großen Herausforderungen. Als die Adoptivmutter einen schweren Schlaganfall erleidet, sind sie in großer Sorge und müssen das Unternehmen zunächst alleine am Laufen halten.
Als Mia nach wichtigen Papieren sucht, findet sie ein geheimnisvolles Kästchen, das einen Brief und ein altes Schmuckstück enthält.
Beide Schwestern wissen, dass sie adoptiert wurden und sind für ihr liebevolles Elternhaus bei den Adoptiveltern dankbar. Doch über ihre eigentliche Herkunft, die leiblichen Eltern und die Gründe für die Adoption wissen sie nichts.
Das gefundene Schmuckstück weist auf eine Herkunft aus Nepal hin und Mia nutzt die Chance, mit ihrem guten Freund Jack, der für eine Reportage dorthin reist, gemeinsam die Reise anzutreten. Sie möchte unbedingt etwas über ihre Herkunft und ihre Wurzeln herausfinden.
Eine geheimnisvolle, spannende und am Ende auch gefährliche Spurensuche beginnt …
Wirklich eindrucksvoll erhalten wir zu Beginn einen Einblick in die Modewelt und in ein großes Modeunternehmen. Schnell wird klar, unter welchem Druck derartige Unternehmen ständig stehen, denn sie müssen den Geschmack der Menschen und die aktuellen Trends treffen und umsetzen. Ständiger Termindruck durch Fashion Weeks und ähnliche Ereignisse kommt erschwerend hinzu.
Dabei lernen wir auch die Schwestern Chiara und Mia kennen, die beide im Unternehmen arbeiten aber oft unterschiedliche Meinungen haben.
Daher hat Chiara zunächst wenig Verständnis für Mia, die inspiriert durch den Fund in dem alten Kästchen plötzlich auf die Suche nach ihren Wurzeln nach Nepal reisen möchte.
Doch Mia nutzt die Chance, mit ihrem Freund Jack dorthin zu reisen.Zu diesem fernen Land hat die Autorin wirklich umfassend recherchiert. Die zeigt uns ein Bild der Stadt Kathmandu zur heutigen Zeit und führt uns aber auch durch Rückblicke in die frühen 1950er Jahre, die frühen 1990er Jahre und zeigt die Ereignisse von 2001 im Königspalast die dann letztendlich zur Abschaffung der Monarchie geführt haben. Hierbei hat sie sich an die realen Ereignisse angelehnt. Im Nachwort erklärt sie, dass die meisten Figuren trotzdem fiktional sind aber im Personenverzeichnis hat sie einige reale historische Personen kenntlich gemacht, die sie in ihre Handlung einfließen lässt.Sehr eindrucksvoll schildert sie auch die unglaublich faszinierende Landschaft im Himalaya, wohin sich Mia und Jack mit Begleitungen ebenfalls begeben. Dabei erhalte ich interessante Einblicke in Kultur, Traditionen und das Leben der Menschen dort.
Sie treffen auf interessante Menschen und stoßen sogar auf Spuren, die für Mia interessant sein könnten. Aber plötzlich befinden sie sich auch in Gefahr, als wollte jemand verhindern, dass Mia einem Geheimnis auf die Spur kommt. Da kommt zusätzlich zu der schon packenden Spurensuche noch teilweise dramatische Spannung hinzu, die mich dann nicht mehr losgelassen hat. Es war sehr überraschend, was sich am Ende alles zeigt und welche Geheimnisse gelüftet werden, die aus sehr tragischen Gründen viele lange Jahre verborgen waren.Neben der Begleitung von Mia im Himalaya erleben wir aber auch immer wieder, wie es Chiara währenddessen in Mailand ergeht, denn auch sie hat in ihrem Leben neben dem Beruf noch einiges zu bewältigen und kämpft um ihre Beziehung.
Ebenfalls erleben wir die Rekonvaleszenz der erkrankten Adoptivmutter und wie die Familie mit den Mitarbeitenden dort insgesamt zusammenhält.„Die Töchter des Himalaya“ ist eine hochemotionale, bewegende Geschichte über zwei Schwestern, ihre Adoptivfamilie und ihre Wurzeln in Nepal. Ich war sehr beeindruckt und durchgehend gefesselt von diesem eindrucksvollen und atmosphärischen Roman, der im nächsten Sommer mit „Schwestern des Himalaya“ seine Fortsetzung finden wird!
Von mir gibt es eine uneingeschränkte Leseempfehlung für diese tolle Geschichte!
Fanti2412
Bloggerin bei LeseHitsFreue mich über jeden Besuch!
Kommentare
Töchter des Himalaya
Dem Himmel so nah: Zwei Schwestern auf der Suche nach der Wahrheit
Mia und Chiara, Adoptivtöchter einer Mailänder Modedynastie, könnten nicht unterschiedlicher sein: Während Chiara in der Modewelt glänzt, sucht Mia nach einem Sinn jenseits des Glamours. Doch als ihre Mutter schwer erkrankt, führen ein altes Schmuckstück und ein Brief Mia auf eine Reise nach Nepal – und zu einem Geheimnis, das ihre Herkunft und die Geschichte einer verlorenen Königsfamilie offenbart.
Ein schmerzhaftes Familiengeheimnis auf dem Dach der Welt
Zwischen den Gipfeln des Himalayas und den Intrigen der Vergangenheit entdeckt Mia nicht nur die Wahrheit, sondern auch sich selbst – und gerät dabei in tödliche Gefahr …
Ein wunderschön erzählter Roman, der alle Fans von Familiengeschichten mit düsteren Geheimnissen à la Lucinda Riley oder Tessa Collins begeistern wird.