Der Tote von Norddeich
Zuvor erschienen als „Katt im Watt“ von Werner Pfeil. Ein verschwundener Segler. Eine Schwimmweste im Meer. Und ein Toter, der mehr Fragen aufwirft, als er Antworten hinterlässt. Als ein Katamaran auf dem Weg von Norderney nach Norddeich spurlos verschwindet, scheint die Sache zunächst klar: Der Skipper ist vermutlich in der eiskalten Nordsee ums Leben gekommen. Doch dann wird seine beschädigte Schwimmweste gefunden – und aus einem tragischen Unglück wird ein Rätsel. Denn bei der Überprüfung des Vermissten stoßen die Ermittler auf eine unglaubliche Ungereimtheit: Der Mann, den alle für tot halten, scheint überhaupt nicht zu existieren. Zur gleichen Zeit ist der Journalist Martin Petersen einer Geschichte auf der Spur, die größer ist als alles, worüber er je geschrieben hat. Seine Recherchen führen ihn tief in ein Geflecht aus Drogen, Geld und organisierter Kriminalität. Und Petersen ahnt nicht nur, dass er beobachtet wird – er weiß, dass sein Leben in Gefahr ist. Als Vincent Blohm und Melanie Schwarz in die Ereignisse hineingezogen werden, erkennen sie schon bald, dass der rätselhafte Tote von Norddeich nur der Anfang ist. Irgendjemand hat ein gefährliches Spiel begonnen, bei dem falsche Identitäten, verschwundene Menschen und tödliche Geheimnisse miteinander verwoben sind. Und während Blohm und Schwarz nach der Wahrheit suchen, zieht im Hintergrund ein mächtiger Mann die Fäden. Ein Mann, für den jeder sterben muss, der zu viel weiß. „Der Tote von Norddeich“ – der fünfte Fall für Blohm und Schwarz. Ein packender Kriminalroman über ein tödliches Rätsel an der Nordsee und eine Spur, die in die Abgründe der organisierten Kriminalität führt.
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| Veröffentlichung: | 15.09.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / - |
| Seiten | 392 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 15.99 |
| Preis AT | EUR 15.99 |
| Reihe | Blohm und Schwarz ermitteln 5 |
| ISBN-13 | 978-3-695-69612-3 |
Über den Autor
Werner Pfeil wurde im März 1957 in Paderborn geboren. Gemeinsam mit drei Brüdern erlebte er eine unbeschwerte Kindheit bei den Eltern in Hövelhof, die er oft genug zur Weißglut brachte. Seine Schulzeit war von Kurzschuljahren und einer Portion Faulheit geprägt und endete mit dem Hauptschulabschluss. Mit einer abgeschlossenen Lehre zum Dreher und einigen Jahren als Geselle trat er 1978 als Wehrpflichtiger in die Bundeswehr ein. Bis hin zum Berufssoldaten durchlief er an diversen Standorten im gesamten Bundesgebiet und bei unterschiedlichen Truppengattungen seine Ausbildung in der Feldwebellaufbahn. In dieser Zeit holte er in Hamburg die Hochschulreife nach, die ihn für die Offizierslaufbahn qualifizierte. Die Karriere mit ihren vorprogrammierten Umzügen hatte gegenüber Heimatnähe keine Chance. Trotz einiger Standortwechsel fühlt er sich in der Heimat Hövelhof, am Tor zur Senne, zu Hause. Zwei erwachsene Kinder und drei Enkelkinder, die zusammen mit ihm und seiner Mutter ein Mehrgenerationenhaus bewohnen, tragen dazu bei.
2010 begann ein neuer Lebensabschnitt, denn nach 32 Dienstjahren schied er nicht nur aus der Bundeswehr aus, sondern lernte eine Frau kennen, mit der er in einer Wochenendbeziehung lebt. Sie führt ihn abwechselnd nach Rinteln ans Ufer der Weser und an die Quellen der Ems. Seither nennt er sich, bedingt durch die vielen Auslandseinsätze im Rahmen der Bundeswehreinsätze auf dem Balkan und Afghanistan zwischen 1994 und 2008, heute zu Recht Pensionär und Veteran.
Er ist der Region Ostwestfalen-Lippe immer eng verbunden geblieben und bedankt sich durch viel Lokalkolorit in seinen Büchern bei seiner Heimat. Er ist Mitglied im Syndikat, Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur und dem Papyrus Autoren Club und schreibt seit Jahren schauplatzorientierte Regionalkrimis von denen bisher sieben Senne-Krimis, ein Taschenbuch mit Kurzgeschichten, einen Reisebericht zum Jakobsweg und ein Sachbuch, das in drei Kategorien regelmäßig Bestplatzierungen erreicht, erschienen sind.
