Die unsichtbaren Verbrechen: Wenn Macht und Vertrauen missbraucht werden
Wirtschaftskriminalität, ihre Täter und die gesellschaftlichen Strukturen, die sie ermöglichen – und verschleiern
Wirtschaftskriminalität kostet die Gesellschaft Milliarden, zerstört Existenzen und erschüttert das Vertrauen in Institutionen – doch die Täter tragen Anzüge, keine Masken. Dieses Buch untersucht die Mechanismen hinter White-Collar-Crime: Wie nutzen Führungskräfte, Finanzexperten und vertrauenswürdige Fachleute ihre Positionen für Betrug, Insiderhandel, Bilanzfälschung oder Ponzi-Systeme? Was unterscheidet diese Verbrechen von Straßenkriminalität – und warum werden sie oft milder bestraft?
Anhand realer Fälle aus Europa und den USA rekonstruiert das Buch den Weg vom ersten manipulierten Geschäftsbericht über jahrelange Täuschung bis zur Aufdeckung: Enron, Bernie Madoff, Wirecard und andere Skandale zeigen, wie komplexe Finanzstrukturen Verbrechen verschleiern, wie Regulierungsbehörden versagen und wie Opfer – Anleger, Mitarbeiter, Pensionäre – mit den Folgen leben müssen. Das Buch analysiert die Psychologie der Täter: Rechtfertigungsmuster, Rationalisierung, die Kultur des Schweigens in Unternehmen.
Es fragt: Warum werden Menschen, die Millionen stehlen, anders behandelt als jene, die Tausende rauben? Welche Rolle spielen Macht, Netzwerke und soziale Klasse im Justizsystem? Wie können Aufsichtsmechanismen gestärkt werden? Eine nüchterne, analytische Untersuchung über Verbrechen in Nadelstreifen, ihre systemischen Ursachen und die Notwendigkeit struktureller Verantwortung.
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| Veröffentlichung: | 16.01.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 29,7 cm / B 21 cm / 511 g |
| Seiten | 164 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 21.99 |
| Preis AT | EUR 21.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-565-17751-6 |
Über den Autor
Prof. Dr. Jürgen Weibler lehrt Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Personalführung und Organisation, an der FernUniversität in Hagen. Dr. Thomas Kuhn ist dort wissenschaftlicher Mitarbeiter sowie Privatdozent an der Universität St. Gallen (HSG).
