Briefe an Lou
Ein Liebesroman mit vielen kunstvoll gewirkten Kaligrammen, Zeichnungen und Fotografien
1914 ihre erste Begegnung in Nizza, die Verbindung ist unmittelbar, blitzartig – coup de foudre, eine augenblickliche Verliebtheit, mehr noch: Verlangen und Lust in völligem Einklang. (Sie beide lieben das andere Geschlecht in seiner Fremdheit bis zum Wahnsinn.) Und doch zieht es ihn, Guillaume Apollinaire, nach nur 15 gemeinsamen Nächten in den Krieg.
Seine 222 sinnlichen, poetischen Briefe an Louise de Coligny-Châtillon, an seine geliebte Lou, sind Zeugnis dieser Leidenschaft »voller schwarzer Verzauberungen«. Zugleich dokumentieren sie das Leben eines Artilleristen in der Kaserne und später an der Front, eines Dichters, der mit den literarischen Kreisen in Kontakt zu bleiben versucht und sich für alles interessiert. Und nicht zuletzt wird in diesen Briefen die Entwicklung eines der maßgeblichen Literaten des 20. Jahrhunderts erkennbar.
Eine schwere Kopfverletzung ĂĽberlebt Apollinaire, nicht aber die Pandemie: Am 9. November 1918, zwei Tage vor dem Waffenstillstand, stirbt er an der Spanischen Grippe.
Liebe in Zeiten des Krieges – Apollinaires Briefe an Lou sind der Roman einer verrückten, lustvollen, wortakrobatischen Leidenschaft, einer rasenden Sehnsucht, die keine Besänftigung finden sollte.
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| Original Titel | Lettres Ă Lou |
| Veröffentlichung: | 18.03.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,4 cm / B 13,5 cm / 649 g |
| Seiten | 520 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 35.00 |
| Preis AT | EUR 36.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-518-43174-0 |
| ISBN-10 | 3518431749 |
Ăśber den Autor
Guillaume Apollinaire, 1880 unter dem Namen Wilhelm de Kostrowitzky in Rom geboren, war zunächst Bankangestellter, später Dichter, Schriftsteller und Kunstkritiker. Mit seinen Gedichtbänden Alcools und Calligrammes schuf er wichtige Werke der aufkommenden Avantgarden. Im Ersten Weltkrieg schwer verwundet, starb er 1918 in Paris.Diesen Artikel teilen
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