Cover: Des Geistes Gegenwart
Wolfgang Ullrich
Des Geistes Gegenwart
- Eine Wissenschaftspoetik
ISBN: 978-3-803-12729-7
160 Seiten | € 11.90
Buch
Dieses Buch gehört zur Reihe Wagenbachs andere Taschenbücher und enthält ca. 111 Folgen.
Erscheinungsdatum:
16.08.2014
Politik
Wolfgang Ullrich

Des Geistes Gegenwart

Eine Wissenschaftspoetik


Glauben Sie den Theorien nicht! Das ruft Ihnen Wolfgang Ullrich zu, der in
diesem Buch mit Verve gegen den Wildwuchs kunstwissenschaftlicher Theoriebildung
anschreibt. Sehr oft, so seine Analyse, entstehen solche Gedankengebäude
eher zufällig oder, wie bei der Interpretation von Kunstwerken,
im Dienst des Marktes, nicht des Geistes. Auch fragt Ullrich, inwieweit sich
die Forschungsschwerpunkte
von historischen Themen hin zur Gegenwartsdiagnostik
verlagert haben und was daraus folgt. Er bestimmt den Stellenwert
der Geisteswissenschaften für die Erschließung von Welt.
Gewöhnlich sind es Dichter, die mit Poetikvorlesungen von sich reden machen.
Wolfgang Ullrich hat sich als Kunstwissenschaftler an dieses Format gewagt
und gibt einen höchst interessanten Einblick in die Werkstatt (nicht nur)
seines Denkens. Neben einem persönlichen Resümee seiner Erfahrungen im
akademischen Betrieb riskiert er auch einen Blick in die Zukunft der Geisteswissenschaften.


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Veröffentlichung: 16.08.2014
Höhe/Breite/Gewicht H 19 cm / B 12 cm / -
Seiten 160
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 11.90
Preis AT EUR 12.30
Reihe Wagenbachs andere Taschenbücher 729
ISBN-13 978-3-803-12729-7
EAN/ISBN

Über den Autor

Wolfgang Ullrich, geboren 1967 in München, studierte dort ab 1986 Philosophie, Kunstgeschichte, Logik/Wissenschaftstheorie und Germanistik. 1994 promovierte er mit einer Dissertation über das Spätwerk und Ereignis-Denken Martin Heideggers. Neben Lehraufträgen an verschiedenen Hochschulen war er von 1997–2003 als Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Akademie der Bildenden Künste in München, 2003/04 war er Gastprofessor für Kunsttheorie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Seine Professur für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, die er seit 2006 innehatte, legte er 2015 nieder. Seither lebt er als freier Autor in Leipzig. Zahlreiche Publikationen, insbesondere zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, über moderne Bildwelten sowie Wohlstandsphänomene. Er ist Mitherausgeber der Reihe DIGITALE BILDKULTUREN.

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