Cover: Warum hassen wir die Lyrik?
Ben Lerner
Warum hassen wir die Lyrik?
- Essay
ISBN: 978-3-518-12768-1
100 Seiten | € 14.00
Buch [Taschenbuch]
Dieses Buch gehört zur Reihe edition suhrkamp und enthält ca. 219 Folgen.
Erscheinungsdatum:
18.04.2021
Politik
Ben Lerner

Warum hassen wir die Lyrik?

Essay

3.0/5.00 bei 4 Reviews - aus dem Web

Die Lyrik wird heftig denunziert wie keine andere Kunstform sonst. Sogar die Dichter:innen selbst scheinen sie zu missbilligen »Darin, dass sie Lyrik hassen, sind sich viel mehr Menschen einig, als sich darüber einigen können, was Lyrik überhaupt ist.«, schreibt Ben Lerner. »Ich mag sie auch nicht, habe aber mein Leben weitgehend um sie herum organisiert und empfinde das nicht als Widerspruch, weil Gedichte und der Hass auf die Lyrik für mich unentwirrbar miteinander verknüpft sind.« Auf welche Weise sie miteinander verknüpft sind, das wird hier in einem straffen Panorama skizziert.

Ben Lerner nimmt die Argumente der größten Lyrikfeinde in Augenschein, er lässt die besten und die schlechtesten Dichter:innen zu Wort kommen und erschließt uns beiläufig neuartige Perspektiven auf die Werke von Keats, Dickinson, McGonagall, Whitman und etlichen anderen. Und dabei versucht er, den grundsätzlich ehrenwerten Anspruch im Kern eines jeden Gedichts zu veranschaulichen – an dem die wahrhaft guten und die sagenhaft schlechten letztlich gleichermaßen scheitern.

Hassen wir die Lyrik, weil wir sie nicht verstehen? Oder hassen wir die Lyrik, weil sie Lyrik ist? Ben Lerner hat die originelle, aufschluss- und voltenreiche Verteidigung einer Gattung geschrieben, die seit 2500 Jahren inkriminiert wird.


Verlag:
Suhrkamp

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Postleitzahl
Veröffentlichung: 18.04.2021
Höhe/Breite/Gewicht H 17,6 cm / B 10,6 cm / 94 g
Seiten 100
Art des Mediums Buch [Taschenbuch]
Preis DE EUR 14.00
Preis AT EUR 14.40
Auflage 1. Auflage
Reihe edition suhrkamp 2768
ISBN-13 978-3-518-12768-1
ISBN-10 3518127683
EAN/ISBN

Über den Autor

Ben Lerner wurde 1979 in Topeka, Kansas, geboren. Als Schüler war er US-Meister im Debattieren. Lerner ist der Autor von zwei international gefeierten Romanen – Abschied von Atocha und 22:04 –, drei Gedichtbänden, dem Essay Warum hassen wir die Lyrik sowie verschiedenen kollaborativen Arbeiten, u. a. zusammen mit Thomas Demand und Alexander Kluge. Lerner hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, u. a. das Guggenheim Fellowship und das MacArthur Fellowship. Er ist Professor für Literatur am Brooklyn College und lebt mit seiner Frau und den beiden kleinen Töchtern in New York City.

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