
Für einen Pass und etwas Leben
Der Roman basiert auf der wahren Geschichte von drei jüdischen Flüchtlingen zur Zeit des Nationalsozialismus, die es auf unterschiedlichen Wegen in die Schweiz verschlagen hat. Fanny Schulthess-Hirsch arbeitet in einer Hilfsorganisation für jüdische Flüchtlinge in Genf.

Zur fraglichen Zeit
Ein Vater und seine Tochter. Zwei Leben in getrennten Welten. Der Vater in Australien, die Tochter in Deutschland. Eine Begegnung scheint unmöglich, bis es nach dreißig Jahren zu einem ersten Kontakt kommt. Die Tochter, Hanna, unsicher und auf der Suche nach Orientierung, erfährt zum ersten Mal etwas über die Lebensumstände ihrer Eltern während der Anti-AKW-Bewegung in Deutschland - noch aus der Zeit vor ihrer Geburt.

Sternenpfote
Die Geschichte erzählt die bewegende Geschichte von Julia und ihrer Liebe zu ihrem Hund Buddy, den sie vom ersten Moment seines Lebens bis zu seinem Tod kennt und mit ihm viele lustige Abenteuer erlebt.Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit.

Du und Ich und ganz viel Wunder
Die besten Geschichten fangen erst an, wenn man denkt, dass man das Ende schon kennt.Eine Krankheit,zwei Menschen unddrei überraschende Wendungen.Mia ist vierundzwanzig Jahre jung und arbeitet seit Kurzem als Erzieherin in einer Tagesstätte. Alles könnte perfekt sein, wenn sie nicht auf einmal so viel krank wäre.

Nach Norden
Das Leben ist kurz, aber die Erinnerung ist lang – Anuk Arudpragasams Roman über die erschütternden Nachwirkungen des Krieges und die Kraft der Sprache. Am Anfang zwei Nachrichten: Eine E-Mail von Anjum, einer Aktivistin, in die sich Krishan vor Jahren in Delhi verliebt hatte, und ein Anruf aus dem Norden Sri Lankas.

Drei Frauen träumten vom Sozialismus
Christa Wolf, Brigitte Reimann und Maxie Wander – Carolin Würfel porträtiert diese drei Ikonen der DDR-Literatur und wirft einen modernen Blick auf das große Versprechen des Sozialismus.Christa Wolf, Brigitte Reimann, Maxie Wander – waren sie Träumerinnen oder Macherinnen, diese drei Frauen, die zu Ikonen der DDR-Literatur wurden? In ihrem atmosphärischen Porträt zeigt Carolin Würfel drei Schriftstellerinnen, die im Temperament unterschiedlicher kaum sein könnten und die doch eines eint: die Begeisterung für das Versprechen des Sozialismus, die Bereitschaft, den Traum vom neuen Menschen in ihrem Alltag, ihrer Arbeit und ihren Beziehungen umzusetzen.

Die drei Hochzeiten von Manolita
Almudena Grandes´ Vermächtnis – ein großer Roman über Solidarität und Liebe in finsteren ZeitenManolitas einziger Vorsatz ist es, „nie den Fehler zu begehen, einen schönen Mann zu heiraten“. Sie ist bekannt als Señorita „Zählt-nicht-auf-mich“, doch als ihre Eltern nach Francos Machtergreifung im Gefängnis landen, muss sie sich um die Familie kümmern.

Die Lehman Brothers
Stefano Massinis Geschichte der Lehman Brothers als Roman – „klug, elektrisierend und leichtfüßig“. New York TimesAm 11. September 1844 setzt ein Jude aus Bayern seinen Fuß in das gelobte Land Amerika. Es ist Heyum Lehmann, der sich in Henry Lehman umbenennt und ein winziges Stoffgeschäft in Alabama eröffnet, wohin ihm seine Brüder folgen.

Die weniger einsame Zeit
Erstmals auf Deutsch – Gedichte des spanischen Lyrikers Abraham GrageraKann man in unserer Zeit noch an Poesie glauben? „Ich stelle sie mir so vor, noch immer fähig, / sich alles vorzustellen“, schreibt der spanische Dichter Abraham Gragera in seinem programmatischen Gedicht ‚Poesie‘.

Glanz und Elend der Kurtisanen
„Wer die Gegenwart verstehen will, muss Balzac lesen!“ Deutschlandradio Kultur – Ein Klassiker in neuer ÜbersetzungBalzacs Herzstück der ‚Comédie humaine‘. Mit der Julirevolution 1830 ist die Monarchie in Frankreich geschlagen. Ein entfesseltes Bürgertum übernimmt die Macht, und alles wird käuflich; Liebe, Ansehen, Einfluss.

Frau in den Wellen
Joni wächst in der provinziellen Enge der Nachkriegsjahre auf. Als junge Diplomatengattin beschreitet sie das politische Parkett Ostberlins. Zu ihren Kindern, die beim Vater leben, hält sie engen Kontakt, während sie als Regierungsberaterin um die Welt jettet.

Fanny oder Das weiße Land
Die Geschichte einer großen Sehnsucht vor der unbarmherzigen Kulisse SibiriensSeit 1914 sitzt Karl in Kriegsgefangenschaft in Sibirien und kämpft gegen Hunger und Kälte. Er sehnt sich nach der Heimat und wünscht sich nichts mehr als die Rückkehr zu seiner geliebten Fanny – ins fast zehntausend Kilometer entfernte Wien.

Ich, der Fremdgeher 8
Ich, der Fremdgeher - Erlebnisse des Womanizers - Autobiografischer Roman

Meine fremde Familie
Sonja lebt zufrieden in Leipzig. Eines Tages erhält sie von einer angeblichen Cousine eine Einladung zu einem großen Familientreffen, obwohl ihre Eltern keine Geschwister hatten. Ungläubig und zugleich neugierig geworden reist sie ins vierhundert Kilometer entfernte Büdingen und lernt die Geschichte und Geheimnisse ihrer Familie kennen.

Meine Vorsorge
Meine Vorsorge - Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung, TestamentDas Leben hält die ein oder andere Überraschung bereit, auf die man sich aber auch etwas vorbereiten kann.Vorsorge für das Alter, Krankheit bis zum Tod sollten Sie frühzeitig treffen.

Glücksorte in Regensburg
Durch Regensburg fließt die Donau – und das Glück! Es versteckt sich in antiken Schatzkisten, wandert durch Regensburger Kultkneipen und hüpft einem beim Open-Air-Kino von der Leinwand entgegen. Lisa und Benedikt Plikat haben 80 Orte aufgespürt, die Regensburg von seiner glücklichsten Seite zeigen.

Traumschwert – Wunderhelm – Löwenschild
Wolfram erzählt im Parzival von teils heillosen, teils komischen und dabei stets konfliktträchtigen Verstrickungen zwischen Dingen und Figuren. Im Panorama der komplexen Strategien der Beschreibung und der Narrativierung von Gegenständen werden insbesondere die Aporien gestörter Figur-Ding-Verhältnisse sichtbar: Gahmuret, Parzival und Gawan begegnen in den von Wolfram imaginierten Waffen und Schmuckstücken, in den Aneignungs- und sakralen Objekten einer vieldeutigen Welt schon gesetzter Bedeutungen und schillernder Oberflächen, der eigenen oder einer fremden Vergangenheit sowie schier unberechenbaren dinglichen Akteuren, deren Mithandeln nicht nur den Weg der Protagonisten ganz wesentlich bestimmt.

Das Ich in anderer Gestalt
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Frage nach dem Zusammenspiel von Identität und Andersheit im Hinblick auf die Kategorie des Geschlechts in Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften. Der Studie liegen folgende Hypothesen zugrunde: 1. Poststrukturalistische, genderorientierte Theorien eröffnen neue Perspektiven auf Musils Geschlechterkonzept; 2.

Lamborghini Görlz
Was schenkt man einem Mann zum Geburtstag? Einem Mann mittleren Alters, der schon alles hat – auch das eine oder andere Problem? Freunde und Ehefrau haben zusammengelegt und schicken Lenz auf eine einwöchige Reise. Mit einem Lamborghini. Und mit zwei Frauen.

Swingerbaby
Diese Leitfragen eines philosophischen Wettbewerbs lösen in einer Gymnasialklasse eine unheilvolle Dynamik aus: Eine Gruppe namens Kla-Ro-Man-Clan, angeführt vom charismatischen und gefühlskalten Schüler Klaus, will den Beweis antreten, dass nur Handlungen Realität schaffen.

Stalingrad an der Elbe
Hansens Roman entwirft Geschichte seit 1940 als ein ahistorisches Schicksalskontinuum, in dem zwar Nationalsozialismus und Shoah nicht vorkommen, aber immer und überall – in der Vergangenheit wie in der Erzählgegenwart des 21. Jahrhunderts – Krieg herrscht.

Um mich herum Geschichten
Wenn Luna Al-Mousli sich ihre Kindheit inmitten einer chaotischen Großfamilie in Erinnerung ruft, dann läuft sie in Gedanken die Wohnungen der Großeltern, Tanten und Onkel in Damaskus ab. Viele Details haben sich unwiderruflich in ihr Gedächtnis gebrannt.

Salziger Wein
Ein Roman über die »erste Liebe« in Anlehnung an Theodor Storms Immensee. Bettina wächst in den 1970er und 1980er Jahren in einem Ost-Berliner Neubaugebiet und einer Bücher-Fantasiewelt heran, deren Grenzen oftmals verschwimmen. Innerhalb verschiedener Dreiecksbeziehungen sucht sie nach Halt und Orientierung.
Nutscheid
Eine Erzählung
Braatz, Kurt
Nutscheid
„Wenn sie mich finden, töten sie mich“, sagte Becker ganz sachlich,„weil ich Zeuge des Ungeheuersten geworden bin, was sich inDeutschland nach 1945 ereignet hat.“ Es war in einer Augustnacht1976 auf der Nutscheid geschehen, einem Höhenzug zwischen Bonnund Siegen, und wäre diese Nacht auf der Nutscheid nur ein weniganders verlaufen: sie hätte den Gang der Welt für immer verändert.