
Chamäleon
Annabel Wahba sitzt am Bett ihres schwer kranken Bruders André. Von einem Bild schaut der Totengott Anubis auf ihn herab. Sie erinnert sich an die gemeinsame Kindheit in der Kleinstadt, in der ihre deutsch-ägyptische Herkunft etwas Exotisches war. In Andrés letzten Stunden unternimmt die Erzählerin eine Reise in ihre Familiengeschichte.

Annas geheimes Erbe
Esthers Leben gerät aus den Fugen, als ihre geliebte Großmutter Anna wegen ihrer Demenz in ein Pflegeheim muss. Beim Ausräumen von Annas Wohnung fällt Esther ein alter Verlobungsring in die Hände. Eingraviert ist aber nicht der Name ihres Großvaters, sondern der eines berühmten Schriftstellers: Wilhelm Reichart.

Bring mich nach Hause
Juan hat Spanien vor Jahren im Streit mit den Eltern verlassen und sich in seinem neuen Leben eingerichtet - bis sein Vater stirbt und er zur Beerdigung in sein Heimatdorf zurückkehren muss.Juan möchte den Besuch kurz halten, um den alten Beziehungsdynamiken möglichst bald wieder entfliehen zu können.

Der Preis des Überlebens
Welchen Preis würdest du zahlen, um die System-Apokalypse zu überleben? Die Onlivik-Sporen sind besiegt und der Dungeon wurde gezähmt, aber der Preis dafür war hoch. John und seine Freunde sind von den Verlusten geschockt, aber der Countdown zur vollen Aufnahme ins System läuft weiter.

Grünland
Teil IMinnesota, USA. Der Student Vitus (Vito), Enkelsohn eines schwedischen Einwanderers, verliebt sich, wie schon sein Großvater einst, in eine Frau mit indigenen Wurzeln. Mithilfe des Vermächtnisses seiner Tante und dem Beistand seines Blutsbruders Urs knüpft er enge Bande zu den indianischen First Nation im Reservat, denen auch seine neue Freundin Chiara (Kira) angehört.

Ich, Pebbles
Ich, PebblesEin junger Straßenhund wurde von Tierfreunden in Rumänien aufgegriffen und nach Deutschland gebracht. Hier beginnt nun sein Leben ganz neu. Die meist grausamen Erlebnisse eines Straßenhundes werden angedeutet, aber absichtlich nicht geschildert.

Was wir scheinen
Man soll sich selbst nicht in die Karten schauen, sagt Hannah Arendt, aber im Sommer 1975 tut sie es trotzdem. Sie reist ein letztes Mal in das Tessiner Dorf Tegna, um Urlaub zu machen. Im Tessin fliegen ihre Gedanken nach Paris, Berlin, New York und Jerusalem, zurück an den Eichmann-Prozess im Jahr 1961.

Laudatio auf eine kaukasische Kuh
Olga hat es fast geschafft: Die Tochter georgischer Migranten wird Ärztin, mit Kollege Felix hat sie zudem den Mann fürs Leben gefunden. Glaubt sie zumindest - bis Lebenskünstler Jack in ihr Leben platzt. Jack findet alles an Olga toll, auch ihre Herkunft, die sie selbst am liebsten verschweigen würde.

Unser Alter
»Wann beginnt das Alter?« – Eberhard Rathgeb wirft in "Unser Alter" einen schonungslosen und zugleich empathischen Blick auf das Altwerden und verkneift sich dabei nicht das ein oder andere Augenzwinkern. Philosophisch und realitätsnah beschreibt er den Alltag eines Jedermanns.

Rot ist der höchste Ernst
Milena ist Schriftstellerin, und in ihrer Arbeit klebt sie »nicht so an der Wirklichkeit wie andere, die schreiben«. Und auch in ihrem eigenen Leben erfindet sie so manches, beispielsweise ihren Gefährten Hans, der immer realere Züge für sie annimmt.

(UN)PLANBAR - Ein Business-Roman über Sales & Operations Planning
Das Buch befasst sich mit dem wichtigen Business Prozess "Sales & Operations Planning". Mithilfe der Erzählweise einer persönlichen Geschichte werden die Grundlagen und Ziele für Sales & Operations Planning erklärt. Die Leserin oder der Leser werden durch die relevanten Bausteine in der Produktionsplanung, Management und Organisation oder sogenannte "end to end" Zusammenhänge der Lieferkette geführt.

Das Grundgesetz
Das Grundgesetz ist gerade in Krisenzeiten die Grundlage jedes gesellschaftspolitischen Diskurses in Deutschland. Höchste Zeit also für einen Kommentar, der die Verfassung für unsere Zeit neu erklärt, anhand von Erzählungen und Erfahrungen, juristisch abwägend und gerne auch schräg von außen blickend.

Der Weg zur Grenze
EINE ENTDECKUNG: GRETE WEILS GROSSER ROMAN ÜBER ALLTAG UND WIDERSTAND IN NS-ZEITEN "Der Weg zur Grenze", 1944/45 im Amsterdamer Versteck der verfolgten deutschen Schriftstellerin Grete Weil entstanden, ist nicht nur der erste Roman der jüdischen Autorin.

Ein Tango zu viel
Der Roman "Ein Tango zu viel" hat viele Facetten.Die Witwe des verstorbenen Künstlers Moro Rossini veranstaltet ein Sommerfest im Schloss von Sankt Augustine. Auch Sara ist eingeladen, aber sie hat schlechte Laune, weil sie unter Liebeskummer leidet.

Patera
Patera, die kleine Insel im Mittelmeer, nur durch eine Meerenge getrennt vom griechischen Festland, vermittelt seit Jahrhunderten das Abbild eines friedlichen und malerischen Paradieses. Einziger Bewohner des kargen Eilandes ist der zurückgezogene Eremit Manolis.

Die geheime Lilie
Paris - 1635 Seit nunmehr fast zehn Jahren lebt Mademoiselle Charlotte de Batz-Castelmore in Paris und sieben Jahre davon dient sie als der wackere Charles Chevalier d'Artagnan bei den Musketieren Seiner Majestät. Verkleidet als Mann führt sie ein Leben, wie es ihr als Frau sonst nie möglich wäre; frei von den Zwängen gesellschaftlicher Konventionen, selbstbestimmt und wahrhaft abenteuerlich! Niemand ahnt von dem Unheil, das sich schon seit einiger Zeit über Charlotte d'Artagnan zusammenbraut und das ausgerechnet von den Menschen ausgeht, denen sie am meisten vertraut.

Eine Liebe
Ist es Flucht? Ausweg oder Neuanfang? Nat kommt nach La Escapa, ein Dorf im spanischen Nirgendwo, und mietet sich dort ein Haus. Was sie an diesen Ort verschlägt, bleibt unklar. Eine alleinlebende junge Frau ist hier selten, und schon bald wird Nat von den Dorfbewohnern neugierig umkreist: einem Althippie, dem Mädchen aus dem Laden, einem alten Ehepaar und einem Mann, der nur »der Deutsche« genannt wird.

Vier halbe Amerikaner
Christian, Dana, Franz und Mitch sind halbe Amerikaner. Als vaterlose Kinder deutscher Mütter und amerikanischer Soldaten identifizieren sich die vier Freunde auf tragikomische Weise mit dem Land der Väter, das sich aus Amerikaerzählungen, Hollywoodfilmen und eigenen fantastischen Vorstellungen zusammensetzt.

THRAX 3
Von ihren Verbündeten mitten im winterlichen Feindesland im Stich gelassen, erreicht das Griechische Expeditionskorps ein Hilferuf von der Insel Chersonnesos. Ständig von Verrat in den eigenen Reihen, den Angriffen feindlicher Stämme und der Gefahr eines persischen Hinterhalts bedroht, müssen die Griechen und ihre bunt zusammengewürfelte Truppe wieder zurück nach Westen eilen, um den Bewohnern dort zur Hilfe zu eilen.

Maremma
Sie sind jung, aber erwachsen, kennen einander seit ihrer Kindheit. Sie sind zusammen groß geworden, haben inzwischen aber ihre eigenen Leben, eine von ihnen sogar ein Kind. Die Entfernung zwischen ihnen wächst, trotzdem verbringen sie wie jeden Sommer ein paar Tage am Wasser.

Fretten
Dem Elternhaus ist sie mit knapper Not entkommen, da bemerkt sie, die jüngste Tochter des Pleitebauern: Der Provinz entkommt man nicht. Also schließt sie sich einer Bande von Vandalen und Störenfrieden an, die die Provinz in die nahe Stadt tragen, den Schlachthof plündern und in Tierkadavern Drogen schmuggeln.

Nur kein Anlass für Gerede
Theresas Mutter war es immer schon wichtig, nicht ins Gerede der Leute zu kommen. Das zeitgenössische Rollenbild der 1960er Jahre prägte bis zuletzt ihre konservative Idealvorstellung, wie sich eine Frau in der Gesellschaft zu verhalten hatte. Die kritische Wertehaltung der ländlichen Dorfgemeinschaft beeinflusste so manche Entscheidung.

Bild vom Bild vom großen Mond
Als Kind fuhr die Ich-Erzählerin im Küchenschrank ihrer Großmutter zur See. Heute reist sie im Flugzeug in den Iran. Die Liebe zur Ferne ist geblieben – und die Sehnsucht danach, den Raum zwischen dem Eigenen und dem Fremden zu überwinden.Während sie durch Teheran streift, führt sie immer auch ihre Vergangenheit mit, die sich mit der Gegenwart überlappt.

Isidor
Dr. Isidor Geller hat es geschafft: Er ist Kommerzialrat, Berater des österreichischen Staates, Multimillionär, Opernfreund und Kunstsammler und nach zwei gescheiterten Ehen Liebhaber einer wunderschönen Sängerin. Weit ist der Weg, den er aus dem hintersten, ärmlichsten Winkel Galiziens zurückgelegt hat, vom Schtetl in die obersten Kreise Wiens.