Der Forstrat Johann Matthäus Bechstein zur Botanik
Der Naturforscher und Forstwissenschaftler Johann Matthäus Bechstein (1757-1822) eröffnet 1801 die Forstlehranstalt in Dreißigacker und ist bis 1822 deren Direktor mit Aufsichtspflicht im Forstdistrikt. 1806 erfolgt die Ehrenpromotion zum „Dr. der Philosophie und Magister der freien Künste“ durch die Universität Erlangen.
Er wird als Ornithologe und Forstwissenschaftler bekannt und gilt auch als ein Pionier des Naturschutzes. Bechstein veröffentlicht zahlreiche Lehrbücher zur Naturgeschichte. 1810 erscheint seine Forstbotanik oder vollständige Naturgeschichte der deutschen Holzpflanzen und einiger fremden. Zur Selbstbelehrung für Oberförster, Förster und Forstgehilfen in zwei Bänden, die bis 1843 11 Auflagen erreicht.
Dieses Werk wird mit zahlreichen Beispielen vorgestellt. Die Beschreibungen der Bäume und Gewächse sind ihrer Genauigkeit und Ausführlichkeit bis heute unübertroffen und ermöglichen ohne Abbildung eine genaue Bestimmung der Arten. Zugleich vermittelt das Werk mit den zahlreichen Hinweisen zu den Werken anderer Botaniker und Forstwissenschaftler einen Einblick in die Geschichte der Botanik und deren Systematik. Die Beispiele werden mit zahlreichen Abbildungen illustriert.
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| Veröffentlichung: | 10.09.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 14,8 cm / 170 g |
| Seiten | 118 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 16.90 |
| Preis AT | EUR 16.90 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-989-03080-0 |
Über den Autor
Prof. Dr. Georg Schwedt war drei Jahrzehnte als Chemieprofessor an den Universitäten Siegen, Göttingen, Stuttgart und zuletzt an der TU Clausthal tätig. Er ist Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher - u.a. auch zur Geschichte von Heilquellen.
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