Cover: Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden
Stephan Kolb
Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden
- Eine gescheiterte Assimilation
ISBN: 978-3-981-78098-7
340 Seiten | € 24.00
Buch
Erscheinungsdatum:
01.12.2022
Sonstiges
Stephan Kolb

Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden

Eine gescheiterte Assimilation


Das Buch „Die Geschichte der Bad Nauheimer Juden“ soll durch seine Neuauflage möglichst noch vielen Generationen zur Verfügung stehen. Wer sich für Menschen interessiert und sie liebt, erfährt vieles über religiöse, sozialpsychologische und ökonomische Aspekte der Juden und deren ideologische und kulturhistorische Wurzeln, aber auch etwas über sich selbst. Die Erstauflage wurde zu einer Zeit verfasst, in der es Internet, Computer und Mobiltelefonie so gut wie nicht gab, wohl aber noch diejenigen, die als Juden Verfolgungen erlebten und erlitten. Die Neuauflage des Buches ist auch ein Dankeschön an Autor Stephan Kolb, der mit großer Empathie die schwierige Arbeit des Festhaltens der Erinnerungen auf sich nahm. Der Irrsinn der heutigen Zeit in den unterschiedlichsten Belangen scheint ohne Ende steigerungsfähig zu sein. Das Paradies ist ferner denn je. Viele wissen heutzutage nicht einmal mehr, was das ist, das Paradies. Barbarische Egozentrik zerstört zunehmend das Gemeinwohl und greift unser aller Leben an. Oft wird „der Jude“ wieder einmal bequemerweise dafür verantwortlich gemacht. „Der Jude wird dabei herangezogen, wenn er politisch gebraucht wird; selbst #CharlotteKnobloch machte das unlängst. Der derart benutzte Jude ist eine Figur auf einem Schachbrett, der den missliebigen Anderen zum Schweigen bringen soll. Das kann als #Antisemitismus durchgehen.“ Damit reagierte unlängst @britainopello5 auf den Tweed von @LyllithB, die feststellte: „Die Instrumentalisierung von Juden und Antisemitismus gehört mittlerweile zum Standard einer moralisch aufgeplusterten Szene, um kritische Stimmen, gleich zu welchem Thema, zum Verstummen zu bringen. Ich halte diese Vorgehensweise für antisemitisch.“ (Twitter, 15.10.2022) - Wir dürfen nicht müde werden, dem Antisemitismus etwas entgegenzusetzen. Die Gefahr der Hoffnungs- und Tatenlosigkeit ist groß. Sobald altersunabhängig Verstehensprozesse in Gang kommen, hilft das Buch, auch Zusammenhänge im gesellschaftlichen Miteinander zu verstehen. Wer sich für Menschen interessiert und sie liebt, erfährt vieles über religiöse, sozialpsychologische und ökonomische Aspekte der Juden und deren ideologische und kulturhistorische Wurzeln, aber auch etwas über sich selbst. Stephan Kolb ist die Dokumentation der Geschichte der Bad Nauheimer Juden zu verdanken. „Wenn Sie es nicht machen, macht es keiner“, so ein deutscher Rabbi während eines Israel-Besuches 1978. Stephan Kolb ist Historiker, Jahrgang 1946. Die Neuauflage seines Werkes verhindert, dass die Geschichte der Bad Nauheimer Juden verschwindet. Hat die Gesellschaft inzwischen etwas gelernt? Beständig durchdringt Barbarei unser aller Leben. Städte und ihre Nennungen im Buch u.a.: Frankfurt/Main 700 x, Friedberg/Hessen 185 x, Butzbach 28 x, Gießen 19 x, Darmstadt 15 x.


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Veröffentlichung: 01.12.2022
Höhe/Breite/Gewicht H 29,6 cm / B 21 cm / 485 g
Seiten 340
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 24.00
Preis AT EUR 24.70
Auflage 2. Auflage
ISBN-13 978-3-981-78098-7
EAN/ISBN

Über den Autor

Nach seinem Abitur 1966 an der Ernst-Ludwig Schule in Bad Nauheim, studierte Stephan Kolb in Gießen Geschichte und Politische Wissenschaften. Ab 1975 begann er mit der über zehn Jahre währenden Arbeit an seinen Büchern. Er besuchte und befragte die damals noch lebenden Juden von Bad Nauheim und Usingen in vielen Ländern der Welt. Archivforschungen erfolgten in Usingen, Bad Nauheim, Wiesbaden und Darmstadt, sowie in Israel, England und Frankreich. Von 1976 bis 2012 war Stephan Kolb Studienrat an der Christian-Wirth-Schule in Usingen. Kolb hielt seit 1981 insgesamt etwa 40 Vorträge, über Geschichte und Kultur von Juden aus aller Welt, unter anderem über Boris Pasternak, Franz Kafka, Stefan und Arnold Zweig, die Comedian Harmonists, Jacques Goldman, die Berliner Juden und die Juden in Frankreich. Auch referierte er über Elvis Presley und sein Verhältnis zum Judentum. 1984 Mitbegründer der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wetterau.

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