Johann Reinhold Forster
Von Tahiti an die Saale
Die Universität Halle war im 18. Jahrhundert die wohl bedeutendste in Deutschland. Zu ihren Professoren gehörte Johann Reinhold Forster (1729–1798), einst Student der Alma mater halenis. Als er 40 Jahre später wieder an die Saale kam, war er ein weltbekannter Mann. Er hatte mit dem englischen Seefahrer James Cook und seinem Sohn Georg die Erde umsegelt, unzählige bis dahin unbekannte Mineralien, Pflanzen und Tiere entdeckt und Menschen kennengelernt, von denen bislang niemand etwas wusste. Er war Botaniker, Ornithologe, Ethnologe, Geograph, auch Philosoph und beherrschte 17 Sprachen. Als Naturforscher, Hochschullehrer und Mitglied aller großen Akademien in Europa gab er sein ungeheueres Wissen weiter. Bei alledem war er ein Praktiker, der in seinen mehr als 80 Büchern auch Vorschläge zur Verbesserung technologischer Prozesse machte. Und – nicht zuletzt: Wo immer er konnte, setzte er sich ein für die Emanzipation des deutschen Bürgertums.
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| Veröffentlichung: | 01.11.2021 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20 cm / B 14,8 cm / 214 g |
| Seiten | 88 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 14.00 |
| Preis AT | EUR 14.40 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Mitteldeutsche kulturhistorische Hefte 43 |
| ISBN-13 | 978-3-945-37778-9 |
Über den Autor
Michael Pantenius (geb. 1938), ursprünglich Buchhändler, dann in verschiedenen Berufen tätig, u. a. Seemann bei der Handelsflotte. Studierte in Leipzig Kulturwissenschaften und wurde in Halle als Historiker promoviert. Werbe- und Presseleiter bei Buchverlagen, zehn Jahre Feuilletonchef einer liberalen Tageszeitung in Halle, Cheflektor eines Kinderbuchverlages, Lektor, Redakteur und Fotograf. Zahlreiche Veröffentlichungen, so die historischen Romane
„Im Dienste der Zarin“ und „Johanna Elisabeth – Fürstin, Spionin und Geliebte – Das Leben der Mutter Katharinas II.“ sowie Essays, Feuilletons und Reiseführer.
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Neuer urbaner Krimi der Reihe "Ghosts of the City"
Bewerbungsfrist bis zum: 01.07.2026
