Cover: Kollektive Rechte
Jürgen Pirker
Kollektive Rechte
- Strukturfragen und Entwicklung in der Rechtsprechung zu den Freiheiten der Assoziation, Nationalität und Religion im Staatsgrundgesetz seit 1848
ISBN: 978-3-704-69468-3
544 Seiten | € 115.75
Buch
Dieses Buch gehört zur Reihe Forschungen aus Staat und Recht und enthält ca. 2 Folgen.
Erscheinungsdatum:
06.11.2024
Sonstiges
Jürgen Pirker

Kollektive Rechte

Strukturfragen und Entwicklung in der Rechtsprechung zu den Freiheiten der Assoziation, Nationalität und Religion im Staatsgrundgesetz seit 1848


Entwicklungen und Funktionen kollektiver Recht in Österreich seit 1848

Diese Monografie beleuchtet die Rolle kollektiver Rechte als Instrument zur Akkommodation kollektiver Identitäten und deren Herausforderungen. Anhand der Grundrechte der Versammlung, Nationalität und Religion analysiert das Werk die Entwicklung und Funktionen kollektiver Rechte in Österreich seit 1848. Es untersucht die Begründung dieser Rechte, die Bestimmung der Kollektive und ihrer Mitglieder sowie den Interessenausgleich im Konfliktfall.

Das Buch entwickelt ein Modell der stufenweisen Berechtigung von Kollektiven, das von objektiv-rechtlichen Normen bis hin zu kollektiven Rechten reicht, die Kollektive selbst als Rechtsträger anerkennen. Die Untersuchung der Judikatur offenbart drei zentrale Trends: Kollektivierung, Individualisierung und Pluralisierung. Das Werk macht die Funktionen und Risiken kollektiver Rechte sichtbar und zeigt, wie Identitätspolitik das Verhältnis zwischen Identitätskollektiven und dem Staat beeinflusst. Abschließend werden flexible rechtliche Instrumente empfohlen, um diese Kollektive in einer pluralistischen Gesellschaft zu schützen, ohne Identitätspolitik durch das Recht zu forcieren.


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Veröffentlichung: 06.11.2024
Höhe/Breite/Gewicht H 23 cm / B 15,3 cm / 730 g
Seiten 544
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 115.75
Preis AT EUR 119.00
Reihe Forschungen aus Staat und Recht 192
ISBN-13 978-3-704-69468-3
EAN/ISBN

Über den Autor

Jürgen Pirker ist Universitätsprofessor für Law and Governance an der Universität Graz.
Er widmet sich dem Öffentlichem Recht, insbesondere an seinen
Schnittstellen zu Geschichte und Politik, in den Bereichen Grundrechts- und Minderheitenschutz, kulturelle Vielfalt und
interaktive Konflikttransformation in Europa. Er ist ua Mitglied
des Sachverständigenausschusses des Europarates nach
der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen
und der Steuerungsgruppe des Austrian Cluster for
Conflict, Peace and Democracy (CPDC).

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