New Histories of Crime
Topics, Methods, Perspectives
Mit dem turn von der Sozialgeschichte zu kulturhistorischen Fragestellungen kam es in der deutschsprachigen Forschung zur Entwicklung einer konzeptionell anspruchsvollen Kriminalitätsgeschichte mit eigenem Profil. Seither sind Forschungen zu Devianz, Kriminalität und Strafjustiz epochenübergreifend etabliert und erfreuen sich auch bei jüngeren Forscher:innen eines anhaltend großen Interesses. Die letzte Gesamtschau des Forschungsfelds liegt jedoch über 25 Jahre zurück.
Mit dem vorliegenden Band erhält die Leserschaft einen Überblick über aktuelle Forschungen, innovative Forschungsfelder und relevante Ergebnisse. Die Beiträge tragen der Entwicklung der internationalen Geschichtswissenschaft und der Herausbildung neuer Richtungen und Methoden während der letzten Jahrzehnte Rechnung.
Der durchgängig auf Englisch verfasste Band umfasst folgende Abschnitte: 1. Introductions, 2. Digital Methods, 3. Violence and Social Orders, 4. Business and the Economy, 5. Ethno-Religious Conflicts, 6. Animals and Nature, 7. Criminal Proceedings and Emotions, 8. Incarceration.
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| Veröffentlichung: | 02.11.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22 cm / B 15 cm / - |
| Seiten | 750 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 89.00 |
| Preis AT | EUR 91.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Konflikte und Kultur – Historische Perspektiven 45 |
| ISBN-13 | 978-3-381-15481-4 |
Über den Autor
Dr. Maurice Cottier ist Historiker. Er beschäftigt sich mit der Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Neben der Kriminalitätsgeschichte interessiert er sich für die Kulturgeschichte der Wirtschaft und des wirtschaftlichen Denkens. Nach seiner Tätigkeit als Oberassistent am Departement für Zeitgeschichte der Universität Freiburg von 2020 bis 2025 arbeitet er derzeit als Fachspezialist und stellvertretender Leiter der Geschäftsstelle Forschung an der Hochschule Luzern.Prof. Dr. Joachim Eibach war bis zu seiner Emeritierung 2026 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Bern. Er hat sich seit seiner Habilitation wiederholt mit Themen der Kriminalitätsgeschichte befasst und zahlreiche Publikationen vorgelegt. Weitere Forschungsgebiete sind Politische Kulturgeschichte der Sattelzeit, Haus- und Familiengeschichte, Alexander von Humboldt und Stadtgeschichte.
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