Vergessenes Oval
Gedichte aus dem Nachlass
Wassily Kandinsky (1866-1944) ist einer der bedeutendsten Maler der Moderne. Er gilt als Wegbereiter der Abstraktion, schrieb einflussreiche theoretische Reflexionen und â Gedichte. Mit »Vergessenes Oval« werden seine nachgelassenen deutsch- und russischsprachigen Gedichte zum ersten Mal einem breiten Publikum zugĂ€nglich gemacht.
Die hier versammelten Prosagedichte zeigen Kandinskys Weg zur Abstraktion auf literarischer Ebene und dokumentieren die Vielfalt und Geschwindigkeit der Moderne. Durch seinen genauen Blick auf das Konkrete und seine Lust an der Sprache entstehen Texte, in denen die Positionen der Moderne vorweggenommen werden: Dadaismus und Konkrete Poesie. Dinge sprechen, Farben bedeuten, aus Namen werden Silben, Begegnungen enden im Absurden. In Kandinskys Gedichten kann man de Avantgarde bei ihrer Entstehung zusehen.
Die russischsprachigen Texte wurden von Alexander Filyuta neu ins Deutsche ĂŒbertragen. Den Text begleiten Illustrationen von Christoph Vieweg, der sich zugleich an das dichterische wie bildnerische Werk Kandinskys annĂ€hert. Mit der neugierigen Behutsamkeit eines Forschers dokumentieren seine Bilder Fragen der Wahrnehmung und die Möglichkeit ihrer Darstellung. So ergeben sich ĂŒberraschende ZugĂ€nge zu einem KĂŒnstler, den man lĂ€ngst zu kennen glaubte.
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| Veröffentlichung: | 09.03.2019 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12,5 cm / - |
| Seiten | 100 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 17.90 |
| Preis AT | EUR 18.40 |
| Auflage | 2. Auflage |
| Reihe | Edition ReVers 0 |
| ISBN-13 | 978-3-945-83233-2 |
Ăber den Autor
Alexander Graeff Dr. phil., lebt und arbeitet als Autor, Herausgeber und Dozent fĂŒr Ăsthetik, Ethik und PĂ€dagogik in Berlin. Promotion und zahlreiche Veröffentlichungen ĂŒber Wassily Kandinsky. Ergebnisse seiner Schöpfungsprozesse sind gleichermaĂen wissenschaftliche sowie belletristische Texte. Grundlage seiner philosophischen Arbeiten ist eine konstruktivistische Weltauffassung, Themen sind meist existenzielle Lebenserfahrungen. Seine belletristischen Texte (Prosa, Lyrik) sind surreal. Alexander Graeffs wissenschaftliche Studien suchen die theoretische wie methodische Verbindung von Kunst, Literatur, Bildung und Philosophie. Letzte Veröffentlichungen im Verlagshaus Berlin »Kebehsenuf« (2014) und »Minkowskis Zitronen« (2011) in der »Edition Belletristik«.Diesen Artikel teilen
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