QUEER
Die Sprache, die uns umgibt, formt unser Begehren, unsere IdentitĂ€t und unsere Entscheidungen im Leben. Und sie deformiert sie. In seinem Essay QUEER zeichnet Alexander Graeff seinen Weg zu einer poetischen und politischen Stimme nach, von Nietzsche zu Eileen Myles, vom Rheinland-Pfalz der 90er Jahre nach Berlin, von Verwirrungen und Ohnmachten zur ErmĂ€chtigung. Wie finden wir einen Platz in der Welt, wenn Klasse und Kanon uns die Sprache vorgeben? Wenn der Ausweg aus der Sprachgewalt der Herkunft durch die Akademien fĂŒhrt? Und wie können wir uns freisprechen und freidichten von einer Welt, die uns permanent in Schubladen stecken will? Graeff erschreibt sich queer als eine Möglichkeit in poetischer Sprache zu existieren und zugleich eine SexualitĂ€t zu finden, die Begehren nicht in Geschlechtern, Kategorien oder Prozenten benennt. Stattdessen Biografisches nicht als singulĂ€re Geschichte begreift und in der Verse als widerstĂ€ndige Symbole gelten. Poesie als Schlingpflanze, als tentakulĂ€res Fadenspiel an Sprachen, Körpern, Ichs und Dus â umgeben von der Zumutung der RealitĂ€ten und Ideale.
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| Veröffentlichung: | 01.09.2022 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 15 cm / B 9 cm / - |
| Seiten | 48 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 8.90 |
| Preis AT | EUR 9.20 |
| Reihe | Edition Poeticon 17 |
| ISBN-13 | 978-3-910-32003-1 |
