Hitler – Prophet der Finsternis
Dialogischer Roman
Was wäre, wenn Adolf Hitler nach dem Krieg plötzlich vor Gericht gestanden hätte – nicht als Mythos, sondern als greifbarer Mensch aus Fleisch und Blut?
In seinem neuen Roman Hitler – Prophet der Finsternis stellt Christoph Fromm genau diese Frage. Nicht, um Legenden zu nähren – sondern, um sie zu entlarven.
Der Nürnberger Prozess läuft bereits, da taucht ein Mann auf und behauptet, Adolf Hitler zu sein. Die medizinischen Gutachten können ihn nicht widerlegen, also entscheidet sich der internationale Gerichtshof, Anklage zu erheben. Sie beinhaltet alle völkerrechtlichen Kapitalverbrechen. Der Angeklagte: Ein Mann, der sich für ein Werkzeug der Vorsehung hält, für eine historische Notwendigkeit. Vielleicht ist er ein Doppelgänger? Vielleicht nicht. Doch was zählt mehr: die Identität des Mannes – oder die Ideen, die er verkörpert?
Hitler – Prophet der Finsternis ist kein Unterhaltungsroman, sondern ein literarischer Beitrag zur Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit, die bis heute nachwirkt.
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| Veröffentlichung: | 05.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21,5 cm / B 13,5 cm / 497 g |
| Seiten | 332 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 22.00 |
| Preis AT | EUR 22.70 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-982-75050-7 |
Über den Autor
Christoph Fromm wurde am 17. Juli 1958 in Stuttgart, Bad Cannstatt geboren.
Seit 1983 arbeitet er erfolgreich als Drehbuchautor und Schriftsteller.
Er schrieb unter anderem für Dominik Graf die Kinofilme "Treffer", "Die Katze" und "Spieler". Für sein Drehbuch "Sierra" erhielt er 2006 den Deutschen Drehbuchpreis. Der Dreiteiler "Die Wölfe", den sein Bruder Friedemann Fromm inszenierte, wurde 2009 mit dem International Emmy Award und 2010 mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.
2013 entstand gemeinsam mit seinem Bruder Friedemann der Polizeiruf "Der verlorene Sohn", der viel Aufmerksamkeit erregte. 2014 schrieb er, ebenfalls für seinen Bruder, die sechsteilige Fernsehserie "Die Stadt und die Macht". Von 2017 bis 2020 schrieb er für die Constantin Film eine moderne, sechsteilige Serie über die Nibelungensage, Arbeitstitel „Hagen“.
Außerdem unterrichtete er von 1992 bis 2021 an der Filmakademie Baden-Württemberg und leitete dort ab 2003 die Drehbuchabteilung.
2006 gründete er den Primero Verlag. Dort veröffentlichte er die Romane "Die Macht des Geldes", "Stalingrad - Die Einsamkeit vor dem Sterben", "Amoklauf im Paradies" und die Mediensatire "Das Albtraumschiff – Odyssee eines Drehbuchautors“.
Im Februar 2023 erschien die Science Fiction Dystopie "Thor und der Gott des Feuers“, laut Michael Hild „eine spannende Dystopie mit mythischer Tiefe“. Michael Hild ist bis heute einer der besten Dramaturgen in Deutschland, er hat viel mit Dominik Graf bearbeitet.
Im Februar 2024 erschien der Folgeband "Thor und der Gott des Wassers“. Mehr noch als der erste Band ist dieses Buch eine moderne Version der Nibelungensage. Michael Hild schrieb: "Nibelungen meet Mad Max!“
Außerdem erschien 2024 der Coming-of-Age-Roman "Die Mur checkt’s nicht“. Diese humorvolle Geschichte mit Tiefgang will Dominik Grad nach wie vor verfilmen.
2025 hat sich Christoph Fromm voll und ganz seinem dritten großen historischen Roman gewidmet: „Hitler - Prophet der Finsternis“. Das Buch beschäftigt sich mit der Frage: Was hätte geschehen können, wenn Hitler in Nürnberg vor Gericht gestanden hätte? Und was, wenn die Gestalt, die in Nürnberg erscheint, gar nicht Hitler ist, sondern ein perfekt ausgebildeter Doppelgänger? Das führt die alliierten Chefankläger zur nächsten brisanten Frage: Was ist das Entscheidende an Hitler – das Individuum, oder seine Ideen? Oder eine Synthese aus beidem?
Christoph Fromm zeigt auf, warum all diese Fragen gerade heute wieder brandaktuell sind.
Er lebt und arbeitet mittlerweile in einem Haus in Wain/Nähe Ulm, das sein Urgroßvater vor 125 Jahren gebaut hat.
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1 Kommentar zu diesem Buch
Packender und intensiver Roman mit einem interessanten Gedankenspiel
In diesem dialogischen Roman wagt der Autor Christoph Fromm ein interessantes Gedankenspiel. Was wäre, wenn Adolf Hiltler den zweiten Weltkrieg überlebt hätte und sich den Nürnbergern Prozessen hätte stellen müssen ?Als der Nürnberger Prozess bereits weit vorgeschritten ist, taucht im Gerichtssaal plötzlich ein Mann auf, der behauptet, Adolf Hitler zu sein. Obwohl große Zweifel an seiner Identität bestehen, können medizinische Untersuchungen diese Behauptung nicht entkräften. Und so entschließt sich der internationale Gerichtshof, Anklage zu erheben. Als sein Verteidiger wird auf ausdrücklichen Wunsch des Angeklagten Hellmut von Darda bestimmt, ein ehemaliger Offizier, der erfolgslos versucht hat, Adolf Hitler zu töten.
Mit einem packenden und intensiven Schreibstil, der aber oftmals auch etwas sperrig daherkommt, legt der Autor eine gut aufgebaute Geschichte vor und liefert mit geschickt eingesetzten Rückblenden nach und nach die einzelnen Puzzlestücke, um das komplizierte Verhältnis zwischen dem Angeklagten und seinem Verteidiger zu entschlüsseln. Im Vorwort betont der Autor explizit, dass es sich hier um einen Roman und nicht um ein Sachbuch handelt. Um den manipulativen Charakter von Adolf Hitler korrekt abzubilden und auch zu entlarven, bedient er sich aber zahlreicher historischer Quellen und verwendet oftmals Originalaussagen. Dabei muss man schon sehr aufmerksam lesen, damit einem hier kein wichtiges Detail entgeht. Dieses Buch kann man definitiv nicht nebenbei lesen, sondern muss sich schon komplett auf die Geschichte einlassen und sie auf sich wirken lassen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus realen und fiktiven Personen. Ein Personenregister zu Beginn des Buches leistet gute Hilfestellung, um sich in dem umfangreichen Personenaufgebot zurechtzufinden.
Ein bewegender und tiefgründiger Roman, der nicht nur gute und spannende Unterhaltung bietet, sondern zudem auch noch lange über sein Ende hinaus nachhallt.
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