Blauäugig
Ein Fall für Kilian Frommelt
Seit fünf Wochen ist Richard Wehmeier wieder in Freiheit, nachdem er die Strafe für den Mord an der kleinen Betti Hein abgesessen hat.
Langsam lebt er sich wieder in seinen Alltag ein.
In seinem Stammlokal in Gifhorn erreicht ihn ein Anruf eines Unbekannten der ihn treffen will, und angeblich Informationen besäße, die seine Unschuld beweisen. Wehmeier macht sich sofort auf den Weg zu der angegebenen Adresse, doch das Haus ist leer, die Tür steht offen.
Ohne nachzudenken tritt er ein.
Zur gleichen Zeit steht Kommissar Kilian Frommelt vor der Kinderleiche von Lisa Brandes, die mit ihren Eltern in genau dem Haus gelebt hat, in dem man später Spuren von Wehmeier findet. Wieder ist dieser Hauptverdächtiger in einem Mordfall.
Nur, wie soll Wehmeier beweisen, dass er mit dem Mord an der fünfjährigen Lisa rein gar nichts zu tun hat?
Und gibt es einen Zusammenhang zu dem Fall der getöteten Betti Hein?
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| Veröffentlichung: | 01.06.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12 cm / - |
| Seiten | 472 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 18.00 |
| Preis AT | EUR 18.50 |
| Auflage | 3. Auflage |
| Reihe | Ein Kilian-Frommelt-Krimi 1 |
| ISBN-13 | 978-3-912-46520-4 |
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Ein Blogbeitrag zu diesem Buch
Blauäugig
Spannender Krimi mit realistischen Ermittlungen, starken Charakteren und einem bitteren Ende – Band 2 darf gerne kommen!
Schlafmurmel1 Kommentar zu diesem Buch
schuldig oder unschuldig
Richard Wehmeier wird nach seiner Haftentlassung erneut in einen Mordfall verwickelt. Ein Fremder lockt ihn in ein Haus, in dem später die Leiche der fünfjährigen Lisa gefunden wird. Da Wehmeiers Spuren am Tatort entdeckt werden, gerät er wieder unter Verdacht. Nun muss geklärt werden, ob er unschuldig ist und ob der Mord mit dem früheren Fall der getöteten Betti Hein zusammenhängt.Der kurze, aber intensive Prolog sorgt direkt für Gänsehaut und hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Schreibstil ist flüssig, lebendig und bildhaft, sodass ich schnell in die Handlung hineingekommen bin. Auch die kurzen, immer wieder wechselnden Kapitel haben mir gut gefallen.
Die vielen Perspektivwechsel und Figuren zu Beginn haben mich nicht gestört, auch wenn man dadurch aufmerksam bleiben muss.
Kommissar Kilian Frommelt hat mir gut gefallen. Seine eigenwillige, manchmal unbeherrschte und unstrukturierte Art macht ihn interessant, zusammen mit Hannah bildet er ein gutes Team. Spannend fand ich, dass Frommelt nicht einfach die offensichtlichste Lösung akzeptiert.
Es werden immer wieder neue Fährten gelegt und einige interessante Fragen aufgeworfen. Allerdings waren Täter und Motiv für mich etwas vorhersehbar und am Ende bleiben leider dann doch einige Fragen offen.
Besonders auffällig war für mich die unglaubliche „Blauäugigkeit“ mancher Figuren. Gleichzeitig zeigt die Geschichte sehr gut, wie gefährlich es sein kann, jemanden aufgrund von Vermutungen oder seiner Vergangenheit vorschnell als schuldig abzustempeln.
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Bewerbungsfrist bis zum: 29.10.2026
