
Als ich ein kleiner Junge war
„In diesem Buch will ich Kindern einiges aus meiner Kindheit erzählen. Nur einiges, nicht alles. Sonst würde es eines der dicken Bücher, die ich nicht mag, schwer wie ein Ziegelstein, und mein Schreibtisch ist schließlich keine Ziegelei.“ Erich Kästner hält, was er verspricht: Er erzählt von alltäglichen, lustigen, aber auch nachdenklich stimmenden Erlebnissen aus seiner Zeit als Großstadtjunge.

Mein Leben, meine Weltansicht
Die knappe und augenzwinkernde Selbstbeschreibung des genialen und zugleich äußerst bescheidenen Physikers. Dazu sein weltberühmtes ›philosophisches Testament‹. Er war eines der größten und zugleich der bescheidensten Genies des 20. Jahrhunderts.

Kämpfen und siegen mit Herz
Seine Laufbahn als aktiver Fussballprofi hat Alfred "Ali" Hörtnagl beendet, doch das Feuer für seine größte Leidenschaft ist noch lang nicht erloschen! In seinem spannenden Buch legt er Zeugnis ab, beschreibt er, wie ihn das Fußballfieber packt, er sich durchsetzt, alle Zweifel überwindet, es im Fussballsport nach ganz oben schafft.

Autobiografie und Lebenswerk einer Psychoanalytikerin
Margarete Mitscherlich ist zweifellos eine der prägendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Generation. Anhand ihres eigenen Lebensweges verdeutlicht sie das Verhältnis zwischen Leben, Lebenssinn und Lebenswerk. Die Beziehung zu ihrer Mutter begreift sie als wegweisend für ihre persönliche Entwicklung und ihr berufliches Schaffen, gelangte sie doch erst durch die Aufarbeitung dieser komplexen Beziehung selbst zur Beschäftigung mit der Psychologie.

Meine ersten sieben Jahre und ein paar dazu
Die Kindheitserinnerungen der Theaterlegende Dario Fo Der Nobelpreisträger Dario Fo, einer der bekanntesten und international erfolgreichsten Dramatiker, erinnert sich an seine Kindheit und Jugend. Mit einem scharfen Auge für die komischen Seiten des Lebens in allen Situationen beschreibt er sein Elternhaus am Ufer des Lago Maggiore, seine Begegnung mit der Malerei und der Literatur und erzählt von kleinen Schurkereien und großen Taten in bewegten Zeiten.

Hänschen klein, ging allein ...
In der Fortsetzung seiner Lebensgeschichte berichtet Hans J. Massaquoi davon, wie er sich nach seiner Emigration einen Platz in Amerika erkämpft, in einem demokratischen und freien Land, das zu dieser Zeit trotz des schönen Scheins auch von Rassismus geprägt ist.

Reisebilder
Die ›Reisebilder‹ sind Notizen eines Tausendsassas, der durch die Welt stürmt, immer exakt hinsieht und genau zuhört, um dann alles in noch schärfere Worte zu fassen; böse, ironisch, liebevoll, genial.

Witwe im Wahn
Die Reihe ihrer Liebhaber liest sich wie ein „Who is who“ der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Wer war die Frau, die mit Gustav Mahler, mit Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet war, die eine wilde Liebesaffäre mit Oskar Kokoschka hatte und der Gerhart Hauptmann zu Füßen lag? Oliver Hilmes zeichnet in seiner umfassenden Biografie, die sich auf bisher noch nicht ausgewertete Briefe und Tagebücher stützt, das facettenreiche Bild einer Frau, die hysterisch, antisemitisch, herrschsüchtig war – aber auch inspirierend, klug und leidenschaftlich.

Paradies der Traurigkeit
"Frankreich hat einen neuen Jean Genet! So provozierend, poetisch, philosophisch und pornographisch hat kein Dichter mehr seit ihm Homosexualität und Religiosität als heiliges Paar gleichgesetzt wie Olivier Py. Ein Roman zwischen Tod und Auferstehung.

Nachtprogramm
Oft kopiert – nie erreicht: Sedaris ist das Original, denn niemand kann die Schrecken des Jungseins und des Familienlebens so haarsträubend komisch und charmant schildern.

Doppelleben
Im zweiten Teil erörtert Benn sein Verhältnis zu den Nazis in den Jahren 1933 und 1934 und seine Einstellung zur Emigration anhand seiner Entgegnung auf einen vorwurfsvollen und beschwörenden Brief, den Klaus Mann ihm geschrieben hatte, und begründet seinen damaligen Entschluß, sich in die Armee zurückzuziehen - »eine aristokratische Form der Emigration«.

Ich heiße Anne, sagte sie, Anne Frank
„Niemals wieder bin ich einem Menschen begegnet, der so das Leben auskostete wie Anne.“Generationen von Lesern ist Jaqueline van Maarsen aus Anne Franks Tagebüchern bekannt. Jetzt erzählt „Jopie“ selbst von ihrer Freundschaft mit Anne, die ihr Leben auf tiefgreifende Weise beeinflussen sollte.

Mary - Mein Leben in ihrem Schatten. Handsigniert von Georg Preusse
Georg Preuße – er ist für die meisten MARY. Mit ihr feiert er triumphale Erfolge, er lockt mehr Zuschauer in seine Shows als Tina Turner oder Bette Midler. Er perfektioniert die Kunst der Illusion so weit, dass die von ihm geschaffene Traumfrau ihre realen Vorbilder weit in den Schatten stellt.

Beruf: Schauspieler
Auf ein Stichwort brechen sie in Tränen aus, schreien und lachen sie, sind wütend oder fröhlich. Schauspieler stehen im Rampenlicht und müssen in ihrer Rolle überzeugen: mit ihrer Stimme, ihrer Mimik, ihrem ganzen Körper. Mit Haut und Haar schlüpfen sie in ein anderes Ich – auf der Bühne oder vor der Kamera.

Auch ich war ein Gauner
Ganoven-Ede – unter diesem Namen kennt man Eduard Zimmermann. Als TV-Fahnder hat er sich in den Dienst der Verbrechensbekämpfung gestellt und Fernsehgeschichte geschrieben. Doch was kaum einer weiß: Es gibt auch eine andere Seite des Eduard Zimmermann: der Schwarzmarkthändler, der Heimzögling, der illegale Grenzflüchtling, der politische Häftling in Bautzen.

Leben und Schreiben: Tagebücher 1951 - 1962
Im September 1951 - dem Monat, mit dem Martin Walsers Tagebücher beginnen - ist er 24, und Jahre trennen ihn von seinem ersten Buch. "Noch kann mich niemand kennen. Ich bin noch nicht da" schreibt er in dieser frühen Zeit. Er berichtet von Romanen und Romanideen, von Reisen und Sylvesterpartys, von Krankenhausaufenthalten, Begegnungen, Gesprächen.

Naked
Willkommen in der haarsträubenden Welt des David Sedaris. Sedaris packt die gegenwärtige Autobiographienmode beim sprichwörtlichen Schlafittchen und erklärt das weite Feld seines Lebens und das seiner Familie zum Minenfeld. In siebzehn Geschichten erzählt er von seinen Betätigungen als halbwüchsiger Tramper, Apfelpflücker, Möchtegern-Schauspieler, Collegestudent oder Nudist – witzig, anrührend, exzentrisch, pingelig und zutiefst charmant.

Mein Leben am Limit
Schon immer ist Reinhold Messner weiter gegangen als alle anderen. Früh ließ er das Tal seiner Südtiroler Kindheit hinter sich, bestieg alle 14 Achttausender und durchquerte zu Fuß die größten Sand- und Eiswüsten der Erde. Was aber beflügelt diesen Erfolgsmenschen? Und woher schöpft er Kraft und Phantasie, sich immer wieder neu zu erfinden? Kritisch und offen stellt der »Spiegel«-Reporter Thomas Hüetlin ihm die entscheidenden Fragen zu einem »Leben am Limit«.

Du auf deinem höchsten Dach
Die Biografie über Tilly Wedekind und ihre Töchter – geschrieben von ihrem Enkel Anatol Regnier.Die Schicksale der Frauen aus der Wedekind-Dynastie: Briefe, Tagebuchaufzeichnungen und Erinnerungen werfen ein neues Licht auf Wedekinds Ehe und auf das Leben seiner Frau Tilly und seiner beiden Töchter, Pamela und Kadidja, die auch nach dem Tod des Dichters nicht gänzlich aus seinem Schatten treten konnten.

Es wird Abend
Otto Flakes Autobiographie erzählt die Geschichte eines unbequemen Autors, der seinen Platz in einer Zeit voller Widrigkeiten sucht. Mit der ihm eigenen Nüchternheit blickt Flake zurück. Was er über die Zeit des inneren Exils schreibt, wird zum bitteren Fazit seines Lebens: »Ich lag falsch im Rennen - ich lag falsch mein Leben lang, in diesem Land.

Träume ich, dass ich lebe?
Wie durch ein Vergrößerungsglas richtet Ceija Stojka ihren Blick auf ihr Überleben im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Von Anfang 1945 bis zur Befreiung durch die britische Armee ist das elfjährige Mädchen mit seiner Mutter in einen Teil des Lagers gesperrt, der aus einem kahlen Stück Erde mit baufälligen Baracken, umgeben von vier Wachtürmen, besteht.

Kästner für Erwachsene
Ein Muss für jeden Bücherschrank: „Kästner für Erwachsene“: Mit sämtlichen Romanen und allen großen Gedichtbänden bietet die umfangreiche Kästner-Werkausgabe eine nahezu vollständige Sammlung der Texte des Erwachsenenautors Erich Kästner.

Osho - Autobiographie
Viele erinnern sich an Osho vielleicht nur in Zusammenhang mit seinen 92 Rolls-Royce, die Mitte der 80er Jahre durch die Weltpresse gingen. Manch anderer nennt ihn immer noch den »Sex-Guru«. Zum ersten Mal erscheint nun im Taschenbuch eine Autobiografie, in der Osho selbst sein Leben und Werk beschreibt.

Meßmers Reisen
Mit Meßmers Reisen knüpft Martin Walser an sein 1985 erschienenes Buch Meßmers Gedanken an. Es ist eine Selbst- und Welterkundung von geradezu bestürzender Radikalität. Was der Autor hier vorstellt, ist nichts weniger als eine Art innerster Autobiographie, eine Autobiographie der Existenz.