
Das Leben des Herrn de Molière
Am Beispiel Molières: ein Schlüsselroman über den Künstler Bulgakow und sein Verhältnis zur Sowjetunion.Den Komödiendichter Molière, der von seinen Zeitgenossen gehasst wurde, rettete die Gunst des Sonnenkönigs. Dreihundert Jahre später sieht sich Michail Bulgakow in einer ähnlichen Situation.

Ich bin ein Stern
Inge Auerbacher war als Kind im Konzentrationslager Theresienstadt - ein bewegender Bericht.Inge Auerbacher wächst in einer jüdischen Familie in einem schwäbischen Dorf auf. Als Inge sieben ist, wird sie mit ihren Eltern in das Konzentrationslager Theresienstadt deportiert.

Im Frauen-GUlag am Eismeer
"Während dieser Zeit lernte ich viele Menschen kennen, die ähnliches durchlitten haben wie ich, Menschen aus allen Bevölkerungsschichten und vielen Nationen. Und alle diese Menschen um mich ertrugen ihr Leid nur durch die Hoffnung, eines Tages wieder frei zu sein.

Wie es war
"Einer von Samuel Becketts Malerfreunden ist Avigdor Arikha. Arikha heiratete Anne Atik, eine amerikanische Dichterin. Dem Paar wurden zwei Töchter geboren, Beckett war Patenonkel Albas, der älteren. Bis zu seinem Tod ging er bei dieser Familie ein und aus.

Werkausgabe / Ein verliebter Gefangener
1970, nach dem "Schwarzen September", reiste Jean Genet in den Nahen Osten, besuchte die Palästinenserlager in Jordanien und Syrien und lebte mehr als ein Jahr auf Einladung von Arafat bei den Fedajin. Erst zahn Jahre später, im September 1982, reiste Genet erneut in den Nahen Osten.

Durch die Welt nach Hause
Im Jahr 1936 sitzt der Schüler Fritz Mandelbaum in einem Wiener Kino und wartet auf den Beginn eines amerikanischen Films. Fritz kann den Film nicht zu Ende sehen, da es für das jüdische Kind nicht ratsam ist, nach Einbruch der Dunkelheit noch auf der Straße zu sein.

Prosa und Autobiographie
Mit seiner Lyrik und Prosa hat Gottfried Benn wie kein anderer die literarische Moderne geprägt. Der Sound seiner Gedichte hat ganze Generationen beeinflusst. Vor allem aber ist Benn bis heute das große Vorbild für eine Literatur, die von der griechischen Mythologie bis hin zur Sprache der Naturwissenschaften die unterschiedlichsten Vokabulare in Poesie zu verwandeln versucht.

Der kälteste Winter
Im Jahre 1946 betrat Paula Fox ein nur oberflächlich umgebautes Kriegsschiff und reiste nach Europa, auf der Suche nach neuen Erfahrungen in der alten Welt. Sie war 22 Jahre alt und verbrachte die nächste Zeit in London, Warschau, Paris, Prag, Madrid und an anderen Orten im Auftrag einer kleinen britischen Nachrichtenagentur.

Ein Geheimnis
Prix Goncourt des Lycéens 2004 – Grand Prix des Lectrices de Elle 2005 – 200.000 verkaufte Exemplare in FrankreichAls Einzelkind hat es Philippe nicht leicht. Schmächtig ist er, nicht der talentierte, kräftige Sohn, den seine Eltern – beide begeisterte Sportler – gern gehabt hätten.

Überlebt
Nur wenige Kinder überlebten die Todeslager der Nazis, und noch viel weniger konnten später über ihre Erlebnisse schreiben. Agnes Sassoon ist elf Jahre alt, als ihre Odyssee durch deutsche Konzentrationslager beginnt. In ihrem Buch erzählt sie die ergreifende Geschichte eines Mädchens, das wie durch ein Wunder Dachau und Bergen-Belsen überlebt hat, und von ihrem Aufbruch in ein neues Leben.

Erlernter Beruf: Keiner
»Der größte Taschenbuch-Verleger Europas.« Joachim KaiserHeinz Friedrich (1922-2004) war ein Grandseigneur unter den deutschen Verlegern und Essayisten. Nicht weniger als sieben Berufe übte er erfolgreich aus, ohne Studium oder Berufsausbildung. In seiner Autobiographie schildert er seine Jugendzeit in einem kleinen hessischen Dorf, Gymnasium und Kulturleben in Darmstadt, die prägenden Kriegserlebnisse als Soldat an der Ostfront mit lebensgefährlichen Verwundungen, die »Stunde Null« auf dem Trümmerfeld Europa und seine existentielle Sehnsucht nach Bildung und Humanität.

Krass!
Eine amerikanische Jugend. Grauenhaft. Lustig. Augusten ist zwölf, die Eltern sind geschieden und die Mutter hat keine Zeit, aber einen Psychiater. Und was für einen. Dr. Finch wird Augustens Pflegevater, und ab geht’s in den gruseligsten Arzthaushalt Amerikas.

Als ich ein kleiner Junge war
„In diesem Buch will ich Kindern einiges aus meiner Kindheit erzählen. Nur einiges, nicht alles. Sonst würde es eines der dicken Bücher, die ich nicht mag, schwer wie ein Ziegelstein, und mein Schreibtisch ist schließlich keine Ziegelei.“ Erich Kästner hält, was er verspricht: Er erzählt von alltäglichen, lustigen, aber auch nachdenklich stimmenden Erlebnissen aus seiner Zeit als Großstadtjunge.

Mein Leben, meine Weltansicht
Die knappe und augenzwinkernde Selbstbeschreibung des genialen und zugleich äußerst bescheidenen Physikers. Dazu sein weltberühmtes ›philosophisches Testament‹. Er war eines der größten und zugleich der bescheidensten Genies des 20. Jahrhunderts.

Kämpfen und siegen mit Herz
Seine Laufbahn als aktiver Fussballprofi hat Alfred "Ali" Hörtnagl beendet, doch das Feuer für seine größte Leidenschaft ist noch lang nicht erloschen! In seinem spannenden Buch legt er Zeugnis ab, beschreibt er, wie ihn das Fußballfieber packt, er sich durchsetzt, alle Zweifel überwindet, es im Fussballsport nach ganz oben schafft.

Autobiografie und Lebenswerk einer Psychoanalytikerin
Margarete Mitscherlich ist zweifellos eine der prägendsten Psychoanalytikerinnen ihrer Generation. Anhand ihres eigenen Lebensweges verdeutlicht sie das Verhältnis zwischen Leben, Lebenssinn und Lebenswerk. Die Beziehung zu ihrer Mutter begreift sie als wegweisend für ihre persönliche Entwicklung und ihr berufliches Schaffen, gelangte sie doch erst durch die Aufarbeitung dieser komplexen Beziehung selbst zur Beschäftigung mit der Psychologie.

Meine ersten sieben Jahre und ein paar dazu
Die Kindheitserinnerungen der Theaterlegende Dario Fo Der Nobelpreisträger Dario Fo, einer der bekanntesten und international erfolgreichsten Dramatiker, erinnert sich an seine Kindheit und Jugend. Mit einem scharfen Auge für die komischen Seiten des Lebens in allen Situationen beschreibt er sein Elternhaus am Ufer des Lago Maggiore, seine Begegnung mit der Malerei und der Literatur und erzählt von kleinen Schurkereien und großen Taten in bewegten Zeiten.

Hänschen klein, ging allein ...
In der Fortsetzung seiner Lebensgeschichte berichtet Hans J. Massaquoi davon, wie er sich nach seiner Emigration einen Platz in Amerika erkämpft, in einem demokratischen und freien Land, das zu dieser Zeit trotz des schönen Scheins auch von Rassismus geprägt ist.

Reisebilder
Die ›Reisebilder‹ sind Notizen eines Tausendsassas, der durch die Welt stürmt, immer exakt hinsieht und genau zuhört, um dann alles in noch schärfere Worte zu fassen; böse, ironisch, liebevoll, genial.

Witwe im Wahn
Die Reihe ihrer Liebhaber liest sich wie ein „Who is who“ der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts. Wer war die Frau, die mit Gustav Mahler, mit Walter Gropius und Franz Werfel verheiratet war, die eine wilde Liebesaffäre mit Oskar Kokoschka hatte und der Gerhart Hauptmann zu Füßen lag? Oliver Hilmes zeichnet in seiner umfassenden Biografie, die sich auf bisher noch nicht ausgewertete Briefe und Tagebücher stützt, das facettenreiche Bild einer Frau, die hysterisch, antisemitisch, herrschsüchtig war – aber auch inspirierend, klug und leidenschaftlich.

Paradies der Traurigkeit
"Frankreich hat einen neuen Jean Genet! So provozierend, poetisch, philosophisch und pornographisch hat kein Dichter mehr seit ihm Homosexualität und Religiosität als heiliges Paar gleichgesetzt wie Olivier Py. Ein Roman zwischen Tod und Auferstehung.

Nachtprogramm
Oft kopiert – nie erreicht: Sedaris ist das Original, denn niemand kann die Schrecken des Jungseins und des Familienlebens so haarsträubend komisch und charmant schildern.

Doppelleben
Im zweiten Teil erörtert Benn sein Verhältnis zu den Nazis in den Jahren 1933 und 1934 und seine Einstellung zur Emigration anhand seiner Entgegnung auf einen vorwurfsvollen und beschwörenden Brief, den Klaus Mann ihm geschrieben hatte, und begründet seinen damaligen Entschluß, sich in die Armee zurückzuziehen - »eine aristokratische Form der Emigration«.

Ich heiße Anne, sagte sie, Anne Frank
„Niemals wieder bin ich einem Menschen begegnet, der so das Leben auskostete wie Anne.“Generationen von Lesern ist Jaqueline van Maarsen aus Anne Franks Tagebüchern bekannt. Jetzt erzählt „Jopie“ selbst von ihrer Freundschaft mit Anne, die ihr Leben auf tiefgreifende Weise beeinflussen sollte.