Cover: Die größere Hoffnung

Die größere Hoffnung

»Wer ist fremder, ihr oder ich?«Ilse Aichingers 1948 erstmals erschienener Roman über rassisch verfolgte Kinder während der Hitlerzeit irritiert noch immer: In verfremdenden Bildern erzählt er von der Angst, von der Bedrohung und der widerständigen Hoffnung der »Kinder mit den falschen Großeltern«.

Cover: Erinnerung, sprich

Erinnerung, sprich

Vladimir Nabokov, einer der großen Erzähler unseres Jahrhunderts, erinnert sich an das verlorene Paradies seiner Kindheit, das Leben im vorrevolutionären Rußland, an Ferienreisen in die mondänen Badeorte Westeuropas.

Cover: Jerusalem war immer eine schwere Adresse

Jerusalem war immer eine schwere Adresse

Ein sehr persönliches, menschliches Zeugnis für Versöhnung und Toleranz. »Ich erinere mich genau, wann die Unruhen anfingen, denn am selben Tag ging mein Telefon kaputt...«  Die »Unruhen«, das ist der passive Widerstand, die Rebellion, der Aufstand der Palästinenser, die Intifada.

Cover: Zeiten in Cornwall

Zeiten in Cornwall

Diese autobiographischen Aufzeichnungen nannte das Darmstädter Echo bei ihrem Erscheinen 1971 »ein kleines Meisterstück«. Und als Hildesheimers Roman Tynset 1965 erschien, schrieb Hans Schwab-Felisch: »Mit diesem Buch hat Wolfgang Hildesheimer eine Höhe erreicht, die in unserer heutigen Literatur nur von wenigen gehalten wird.

Cover: Erinnerungen und Gedanken

Erinnerungen und Gedanken

»Eine Jugend in Deutschland« - keine alltägliche, sondern gefährdet durch Anlagen und Umstände, gleichwohl im bürgerlichen Rahmen behütet und gefördert, eigensinnig und doch in vielen Entwicklungen repräsentativ für dieses Land und für die Zeit - 1909 bis 1933 -, durch die Golo Mann seinen Weg mit beharrlicher Unabhängigkeit und kritischer Selbstzucht findet.

Cover: Magische Blätter III

Magische Blätter III

Dies ist nun der dritte Band dieser Blätter-Sammlungen: Eine Mischung von poetologischen Statements, Skizzen, autobiographischen Äußerungen, Zurufen, Notizen, Analysen, Träumen, Gesprächen.

Cover: Das periodische System

Das periodische System

Die poetische Philosophie der NaturAngeordnet wie die chemischen Elemente lässt Primo Levi noch einmal die entscheidenden Stationen seines Lebens an sich vorüberziehen: die Jugend in Turin, die ersten Liebschaften, Mussolinis »Rassengesetze«, Auschwitz, die Zeit nach dem Krieg und die Kämpe um die Rückkehr zur Normalität.

Cover: Die Tatsachen

Die Tatsachen

Die Tatsachen - das sind die faktischen Erlebnisse und Erfahrungen des Autors, aus denen die fiktiven Personen und Handlungen seiner Romane entstanden sind: die Jugend im jüdischen Kleinbürgermilieu, der erste Zusammenstoß mit dem Antisemitismus, die Katastrophe einer Ehe und Erschütterungen durch den Vietnamkrieg.

Cover: Ich brauche Liebe

Ich brauche Liebe

Cover: Zerbrochene Spiegel

Zerbrochene Spiegel

Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Teil I: Zur Theorie der Autobiographie -- Vorbemerkung -- 1 Die Aporien der gattungstheoretischen Ansätze -- 2 Aspekte einer Theorie autobiographischen Erzählens -- Teil II: Werkanalysen -- Vorbemerkung -- 3 Die behauptete Individualität.

Cover: Phyllis und Rosamond

Phyllis und Rosamond

Bereits in ihren früheren Erzählungen zeigt sich Virginia Woolf als überaus experimentierfreudig, nicht nur, was den stilistischen Aspekt dieser Texte anbelangt, vor allem auch in bezug auf die Themen: Von einem Aufenthalt in Norfolk läßt sie sich zum fiktiven ›Tagebuch der Mistress Joan Martyn‹ inspirieren, was sie weit in das fünfzehnte Jahrhundert zurückführt; die Erlebnisse einer Griechenland-Reise mit ihren Geschwistern verarbeitet sie im ›Dialog auf dem Berg Pentelicus‹ (einem Text, der erst 1987 wiederentdeckt wurde).

Cover: Seltsamer Abschied

Seltsamer Abschied

Seltsamer Abschied heißt der Bericht, der das Leben des »Abseitsstehers« Eugen Rapp in den siebziger Jahren erzählt.Die Mutter Rapps stirbt. Zu diesem Schmerz tritt hinzu, daß der Schriftsteller aus dem Haus, in dem er 47 Jahre gelebt hat, ausziehen und Abschied nehmen muss von Stuttgart und dem Schwabenland.

Cover: Eine preußische Königstochter

Eine preußische Königstochter

Wilhelmine von Bayreuth, Preußenprinzessin und ältere Schwester Friedrichs des Großen, konnte kaum ahnen, wie sehr ihr mit dieser hocharistokratischen Familiengeschichte ein ganz ungewöhnliches Zeitgemälde gelungen ist, auf dem die Menschen nicht posieren, sondern leben in den tradierten und zwanghaften Verhaltensmustern, die ihre Zeit ihnen vorschrieb.

Cover: 12 Jahre Nacht

12 Jahre Nacht

12 Jahre verbrachte Martin Wolff, Arbeiter, Kommunist, in den KZs des Hitlerfaschismus. Das Buch ist, fern von allem falschen Pathos, durchdrungen von Kameradschaft, vom täglichen Heldentum, vom Kampf um das Menschsein unter Umständen, in denen dies unmöglich erscheit.

Cover: Das Hohe Schloß

Das Hohe Schloß

Stanisław Lem, einer der profiliertesten polnischen Autoren nicht nur der Science-fiction-Literatur, hat seine Kindheitserinnerungen niedergeschrieben. In Das Hohe Schloß entsteht das Lwów der zwanziger und dreißiger Jahre, »mit bewundernswerter Akkuratesse beschrieben«, wie Mario Szenessy in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bemerkte: »Ich habe selten Beschreibungen von solch zwingender Eindringlichkeit gelesen, oder genauer: verschlungen, denn sie haben mich in Atem gehalten, sie sind spannender als der intelligenteste Kriminalroman.

Cover: Meine Revolution

Meine Revolution

Autobiographische Erinnerungen Friedrich Weinrebs 1948-1987

Cover: Zeitkurven

Zeitkurven

Kein anderer amerikanischer Autor kann auf eine so lange und so tiefe Auseinandersetzung mit dem kulturellen und politischen Leben in den Vereinigten Staaten zurückblicken wie Arthur Miller. Kaum einer hat so früh zu den bekannten Schriftstellern des Landes gehört, auf keinen anderen Intellektuellen hat sich die Neugier der Öffentlichkeit so konzentriert.

Cover: Das Rauschen der Zeit

Das Rauschen der Zeit

Eine Kindheit in Petersburg, in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts bis zur Revolution von 1905 - ein Petersburg der prunkvollen Paraden, der Begräbnisfeierlichkeiten und der Studentenunruhen. Sommeraufenthalte in Finnland und in Riga. Der Bücherschrank in der Petersburger Wohnung, die durch ihren Geruch charakterisiert ist (der Vater handelt mit Leder).

Cover: Die Fahrt hinaus

Die Fahrt hinaus

Nach einer behüteten Kindheit bei ihren »kleinen, ziemlich blassen« Tanten in Richmond bricht Rachel Vinrace auf dem Schiff ihres Vaters, der ›Euphrosyne‹, nach Südamerika auf. Während dieser ›Fahrt hinaus‹ erfährt sie zum erstenmal »eine Offenbarung ihrer eigenen Persönlichkeit, eine Offenbarung von sich selbst als wirklichem, dauerhaftem Ding, verschieden von allem anderen, unverschmelzbar, wie das Meer oder der Wind«.

Liebesläufe
Eine Familiengeschichte

Yourcenar, Marguerite

Liebesläufe

Auf bewegende Weise schildert die Yourcenar in dem dritten Band ihrer Familiengeschichte das Dreiecksverhältnis zwischen ihrem Vater, dem Spieler und Verführer Michel de Crayencour, der schönen, unkonventionellen Jeanne und deren homosexuellem Mann.

Cover: Wie nicht sprechen

Wie nicht sprechen

Dieser Vortrag von Jacques Derrida, gehalten 1987 in Jerusalem, zeigt in einer sorgfältigen Auseinandersetzung vor allem mit Texten von Dionysius Areopagita und des Meister Eckehart (aber auch mit Texten von Platon und Heidegger), dass die scheinbar entlegene Frage der negativen Theologie eine immense Aktualität für das Denken der Moderne besitzt – die mitnichten erschöpft wird von der polemischen Verwendung dieses Konzepts als Vorwurf gerade auch gegen Derridas Werk, auf die in diesem Werk eine angemessene, weil nicht-polemische Antwort gegeben wird.

Cover: Nachtflug

Nachtflug

Der Nachtflug, auf der Strecke Rio-Buenos Aires 1928 erstmals unternommen, war noch ein gefährliches Wagnis, als der Autor diesen Roman schrieb. Die Schnelligkeit der Dampfer und Eisenbahnen, die nachts den Vorsprung der Flugzeuge wettzumachen suchten, zwang die Flieger in den dunklen Abgrund zwischen Tag und Tag.

Cover: Als wär's ein Stück von mir

Als wär's ein Stück von mir

Cover: Ein selbsterzähltes Leben

Ein selbsterzähltes Leben

Ernst Barlach erhielt Ruhm und Anerkennung vor allem für seine plastischen Bildwerke, aber er war auch, in den dreißiger Jahren, als Dramatiker erfolgreich. In der vorliegenden Autobiographie erzählt er in seiner markanten Sprache von seinem Ringen um das, was er als Kind erfahren und als Erwachsener wiederzugewinnen trachtete: »das Glück des Einklangs in das überpersönliche Sein.