
Doppelleben
Zwei Selbstdarstellungen
Im zweiten Teil erörtert Benn sein Verhältnis zu den Nazis in den Jahren 1933 und 1934 und seine Einstellung zur Emigration anhand seiner Entgegnung auf einen vorwurfsvollen und beschwörenden Brief, den Klaus Mann ihm geschrieben hatte, und begründet seinen damaligen Entschluß, sich in die Armee zurückzuziehen - »eine aristokratische Form der Emigration«. Konfessionen, die nichts beschönigen, sondern den Irrtum als solchen verteidigen.
Friedrich Sieburg schrieb über »Doppelleben«: »Wäre die Welt, wären wir selbst Deutschland gegenüber nicht so hilflos-befangen, so müsste dieses Buch dem Gesamtwerk Gottfried Benns eine Geltung verleihen, die unmittelbar in die Weltliteratur hineinführt.«
Unterstütze den lokalen Buchhandel
Nutze die PLZ-Suche um einen Buchhändler in Deiner Nähe zu finden.
Bestelle dieses Buch im Internet
| Veröffentlichung: | 05.10.2005 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 17,8 cm / B 11,5 cm / 234 g |
| Seiten | 199 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 14.00 |
| Preis AT | EUR 14.40 |
| Auflage | 2. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-608-93620-9 |
| ISBN-10 | 3608936203 |
Über den Autor
Gottfried Benn wurde am 2.5.1886 in Mansfeld geboren. Mit seinen »Morgue«-Gedichten (1912) revolutionierte Benn die moderne Lyrik. Seit 1917 arbeitete er als Arzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten in Berlin. Nach Hitlers Ernennung zum Reichskanzler verteidigte Benn öffentlich den Nationalsozialismus. Dennoch wurde er 1938 aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen und erhielt Schreibverbot. 1951 erhielt Benn den Georg-Büchner-Preis. Am 7. Juli 1956 starb Gottfried Benn in Berlin.
Diesen Artikel teilen
0 Kommentar zu diesem Buch
... weitere Publikationen von Benn, Gottfried
.... weitere Publikationen von Klett-Cotta
Berlin Summer Love
Bewerbungsfrist bis zum: 17.04.2026



















