Kein Foto

Hans Werner Richter

Hans Werner Richter wurde 1908 in Bansin auf Usedom als Sohn eines Fischers geboren. Nach dreijähriger Lehre arbeitete er als Buchhändler und für Verlage. Als Soldat der Wehrmacht verbrachte er mehrere Jahre in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. 1947 gründete sich die Gruppe 47, das wichtigste literarische Forum der Bundesrepublik Deutschland, das er dreißig Jahre lang leitete. Er veröffentlichte mehrere Romane und wurde u.a. mit dem Fontane-Preis und dem Großen Literaturpreis der Bayrischen Akademie der Schönen Künste ausgezeichnet. Hans Werner Richter starb 1993 in München. Er wurde auf eigenen Wunsch in Bansin beigesetzt, wo heute das Hans-Werner-Richter-Haus seinen Nachlass pflegt.

Im Etablissement der Schmetterlinge

Im Etablissement der Schmetterlinge

Oder wussten Sie, dass Hans Magnus Enzensberger auf einer Reise nach Russland in Chruschtschows Badehose schwimmen ging? Dass sich in Ilse Aichingers Hotelzimmer die Sofadecke verdächtig wölbte und der um Hilfe gebetene Hans Werner Richter Heinrich Böll darunter hervorzog? Dass Alfred Andersch anstrebte, berühmter als Thomas Mann zu werden?Heiter bis nachdenklich beantwortet Richter die Frage, unter welchen Bedingungen Literatur damals entstand, nach dem Krieg.

Die Geschlagenen

Die Geschlagenen

Erzählt wird die Geschichte des deutschen Soldaten Gühler, beginnend mit der Schlacht in Monte Cassino im September 1943. Er und seine Mitsoldaten sind unter Beschuss der Amerikaner, selbst ohne Waffen, apathisch vor Hunger harren sie aus. Das aussichtslose Kämpfen für ein Regime, das er ablehnt, zermürbt Gühler.

Spuren im Sand

Spuren im Sand

Ein Chronist Deutschlands: Hans Werner RichterAls Gründer der einflussreichen Gruppe 47 ist Hans Werner Richter aus der deutschen Literaturgeschichte nicht wegzudenken. Nun sind zwei Werke wieder lieferbar, die seinen engen Bezug zu Vorpommern, wo er geboren wurde, zeigen.

Die Stunde der falschen Triumphe

Die Stunde der falschen Triumphe

Der letzte Satz dieses anrührenden Buchs lautet: »Wer soll das alles verstehen?«Erzählt wird eine Dorfgeschichte aus den dreißiger, vierziger Jahren, die unsbesser verstehen lässt.Zwei junge Männer heißen beide Willi, der eine ist Friseur, der andere Lehrer.

Geschichten aus Bansin

Geschichten aus Bansin

Sieben Erzählungen von einer Insel. Die insel heißt Usedom und der Ort, in dem sie alle spielen, Bansin. Er ist die Heimat von Hans Werner Richter, dem legendären Mitbegründer der Gruppe 47.Alle Erzählungen handeln von Richters Vater, der nacheinander Fischer, Bademeister und Tankwart war.

Ein Julitag

Ein Julitag

Damals: Karoline geht noch zur Schule, als Christian sie in einer kleinen Stadt an der Odermündung kennenlernt.Er selbst lebt schon seit einiger Zeit in Berlin, wo er in linken intellektuellen Kreisen verkehrt, mit denen er den Glauben an eine bessere, kommunistische Zukunft teilt.