
Brandt-Gefahr
Der 29. Kappe-Fall. Kriminalroman (Es geschah in Berlin 1966)
Im November 1966 neigen sich die Berliner Jahre des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt dem Ende zu. Der bei den West-Berlinern ungemein beliebte Politiker, der ein Jahr zuvor als SPD-Kanzlerkandidat gescheitert ist, will einen zweiten Versuch in der Bundespolitik wagen: Ludwig Erhard ist als Kanzler zurückgetreten, eine Große Koalition von CDU und SPD kündigt sich an. Innensenator Heinrich Albertz soll Brandts Amt übernehmen. Unterdessen reisen Rechtsextremisten nach Berlin ein, und Mitglieder der ehemaligen antikommunistischen „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ scheinen wieder aktiv zu werden. Den Revisionisten ist die Politik des Berliner Senats gegenüber der DDR-Regierung zu moderat. Der Kölner Verfassungsschützer Voißel ist alarmiert und informiert die West-Berliner Polizei über Hinweise auf einen möglichen Anschlag. Noch ist aber unklar, gegen wen oder was sich dieser richten soll. So wird Kriminaloberkommissar Otto Kappe eine ganz besondere Aufgabe zugewiesen: Er soll diesen Entwicklungen auf den Grund gehen. Für den politisch nicht sonderlich interessierten Kappe stellt dies eine besondere Herausforderung dar. Zudem ist sein Handlungsspielraum eingeschränkt, denn auch der US-Geheimdienst mischt sich ein. Kaum hat Kappe erste Ermittlungen angestellt, wird eine wichtige Informantin tot aufgefunden. Bald wird klar, dass die „Kampfgruppe gegen Unmenschlichkeit“ in den Fall verstrickt ist. Doch kann Kappe den Mörder dingfest machen? Und was hat es mit den Attentatsplänen auf sich, von denen der Verfassungsschutz alarmiert ist? Inspiriert von historischen Vorgängen rund um den Beginn der bundespolitischen Karriere von Willy Brandt, hat Klaus Vater einen spannenden politischen Krimi geschrieben.
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| Veröffentlichung: | 30.04.2017 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12 cm / 215 g |
| Seiten | 192 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 9.95 |
| Preis AT | EUR 10.30 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Es geschah in Berlin 29 |
| ISBN-13 | 978-3-897-73817-1 |
Über den Autor
Klaus Vater wurde 1946 in Lüdenscheid geboren und ist in der Voreifel aufgewachsen. Verheiratet, fünf Kinder, bisher drei Enkel und eine Enkelin. Bereits während der Schulzeit freier Mitarbeiter einer Aachener Tageszeitung. Redakteur für eine Nachrichtenredaktion, Redakteur von Wochenzeitung und Wochenmagazin. Wissenschaftlicher Mitarbeiter der SPD-Bundestagsfraktion, Pressesprecher mehrerer Bundesministerien, zuletzt stellvertretender Regierungssprecher. Autor von Sachbüchern („Arbeitslosigkeit ist kein Schicksal“), Jugendkrimi („Sohn eines Dealers“), Autor in der Jaron-Krimireihe „Es geschah in Berlin“, Autobiographisches aus der Voreifel: „Bergstraße“. Blogger für CARTA, Blog der Republik, Bruchstücke, Beueler Extradienst. Mitglied der Lebenshilfe.Diesen Artikel teilen
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