Keine besonderen Auffälligkeiten
Kriminalroman
Oktober 1989, ein Dorf in Brandenburg. Eine Frau wird in einer Kleingartenanlage getötet, der Mörder kann entkommen. In den nächsten Monaten bringt er vier weitere Frauen und ein Baby um. Angst und Verdächtigungen erschüttern die Dorfgemeinschaft, während fünfzig Kilometer weiter östlich die Mauer fällt. Die Polizei ist überfordert, dezimiert durch Abwanderung nach Westen und aufgeflogene Stasimitarbeiter. Die Sensationspresse scheint im wiedervereinten Deutschland ausloten zu wollen, wie weit man mit dem Leben von Menschen gehen kann, bevor die Berichterstattung selbst zum Verbrechen wird.
Im Dorf leben auch die beiden Freundinnen Hedi und Gabi. Während Hedis Verlobter sie zu Hause isoliert, nimmt Gabi die Sache selbst in die Hand: Sie bewirbt sich als Reporterin bei der Bild-Zeitung und erhält so Einblick in die Ermittlungen …
»Keine besonderen Auffälligkeiten« ist ein packender Kriminalroman nach einem wahren Fall, mit dem Sophie Sumburane die Mechanismen des Genres True Crime hinterfragt. Parallel zum Erscheinen des Buches wird die dreiteilige Doku »Rosa Riese« in der ARD-Serie »Crime Time« zu sehen sein, die Sophie Sumburane bei ihren Recherchen und bei Interviews vor Ort begleitet hat (verfügbar in der ARD Mediathek).
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| Veröffentlichung: | 02.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,8 cm / B 12,5 cm / - |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 20.00 |
| Preis AT | EUR 20.60 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-960-54478-4 |
Über die Autorin
Sophie Sumburane, geboren 1987 in Potsdam, studierte Germanistik und Afrikanistik an der Universität Leipzig sowie am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und promoviert an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt über forensische Linguistik. Sie ist Autorin mehrerer Kriminalromane, schreibt für verschiedene Medien und engagiert sich gegen Rassismus und Rechtsextremismus. Sie ist Teil des Netzwerks »Herland – feministischer Realismus in der Kriminalliteratur« und wurde 2019 ins PEN-Zentrum Deutschland gewählt.
