Das doppelte Deutschland
Eine Parallelgeschichte, 1949 â 1990
Vor 75 Jahren wurden zwei deutsche Staaten gegruÌndet. Ursula Weidenfeld legt eine Geschichte des doppelten Deutschland vor, wie sie so noch nicht geschrieben wurde. Bisher gibt es, zumindest in der westdeutschen Erinnerung, die Bundesrepublik (oder ganz einfach: «Deutschland») und daneben die DDR, uÌblicherweise als der «zweite deutsche Staat» bezeichnet. Deren Geschichte wird immer von hinten erzĂ€hlt, vom Ende her â das ist die uÌbliche Strafe fuÌr gescheiterte Staaten. Dagegen wird die Geschichte Westdeutschlands von Beginn an geschrieben, ihre Eckpunkte sind die Eckpunkte «Deutschlands» von der StaatsgruÌndung bis heute. Diese Sichtweise aber ignoriert das Offene in der Entwicklung beider politischer Systeme.
Ursula Weidenfeld macht es deshalb anders: Sie schildert eine einzigartige Parallel- und Wettbewerbssituation, in der sich zwei Staaten wie die beiden Teile eines Magneten gleichzeitig anzogen und abstieĂen. Diese beiden LĂ€nder einander gegenuÌberzustellen, sie miteinander und nebeneinander zu betrachten, ergibt eine neue deutsche Geschichte von 1949 bis heute. Gerade weil es keine oder nur wenige gemeinsame Erinnerungen gibt, ist das eine besondere Herausforderung. Ursula Weidenfeld stellt sich ihr und öffnet so einen neuen Blick auf das doppelte Deutschland.
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| Veröffentlichung: | 30.01.2024 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,9 cm / B 12,9 cm / 529 g |
| Seiten | 416 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 25.00 |
| ISBN-13 | 978-3-737-10167-7 |
| ISBN-10 | 3737101671 |
Ăber die Autorin
Ursula Weidenfeld, geboren 1962, studierte Wirtschaftsgeschichte, Germanistik und Volkswirtschaftslehre in Bonn und MĂŒnchen. Sie war u.a. Berlin-Korrespondentin der «Wirtschaftswoche» sowie Ressortleiterin Wirtschaft und stellvertretende Chefredakteurin des Berliner «Tagesspiegel». Heute arbeitet sie als freie Wirtschaftsjournalistin, daneben ist sie als Moderatorin und Kommentatorin fĂŒr Fernseh- und Hörfunksender tĂ€tig. 2007 wurde Ursula Weidenfeld mit dem Ludwig-Erhard-Preis fĂŒr Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. 2017 erschien «Regierung ohne Volk».
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