Cover: Grammatik des Altarabischen für den Qur'ân
Wolfgang Kosack
Grammatik des Altarabischen für den Qur'ân
ISBN: 978-3-906-20647-9
120 Seiten | € 28.00
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
01.03.2023
Ratgeber
Wolfgang Kosack

Grammatik des Altarabischen für den Qur'ân


Die „Grammatik des Altarabischen“ ist eine Grammatik für den Qur’ân, die es bisher nicht gibt. Es gibt keine Einleitung in die Schrift des Altarabischen (1) und noch kein Lexikon. Es gibt wohl Wörterbücher des Hocharabischen (2) und der heutigen Schriftsprache (3). Sie beziehen aber das Altarabische nur unvollkommen mit ein. Die bisherigen arabischen Grammatiken sind allenfalls für Wissenschaftler verständlich, da sie lateinische Wortschöpfungen für das Altarabische benutzen und außerdem hebräische Grammatikbezeichnungen. Daran kranken auch andere semitische Grammatiken wie z.B. die des
Hebräischen, Syrischen oder die des Äthiopischen.
Mein Ansatz ist: Semitische Sprachen muß man von europäischen Sprachen ganz trennen4 und eine eigene Sprachlehre (und damit ein besseres Sprachverständnis) entwickeln.
Meine offizielle Qur’ân - Ausgabe ist die makkanisch-madinensische Edition der Suren mit ihrer Surenzälung und den Verszählungen (5) und der deutschen Übersetzung, die leider an einigen Stellen sehr vage und darum unzureichend ist.
Wer die Wörter und Verse einer Sure versteht, kann auch eine frische und genauere Übertragung ins Arabische wagen. Mein Handlexikon (6) wird ihn dabei unterstützen, da es alle Wortwurzeln des Qur’âns enthält, aber nicht alle übersetzt und erklärt. Es hat eine Stellenangabe, wo das Wort im Qur’ân zum ersten Mal vorkommt (7), und manchmal
eine Übersetzung mit Erläuterungen.
So lange dieses Lexikon noch nicht abgeschlossen ist, weise ich auf drei andere Hilfsmittel hin, die in großen Bibliotheken vorhanden sein dürften: Penrice (8) (ohne Stellenangaben der Wörter), Flügels Konkordanz aller Wörter des Qur’âns (mit teils falschen Versangaben) und Freytag (10) (leider auf Latein).

Berlin, 1. März 2023 Dr. Wolfgang Kosack

1 Kosack, Wolfgang. Das Kufische. Eine Einführung in die altarabische Schrift Kufi. Mit Illustr. Nunningen,
Berlin: Verlag Christoph Brunner
2 u.a. Freytag
3 u.a. Wehr
4 Kosack, Semitische und europäische Sprachen
5 al-S’âmit u.a. Der edle Qur’ân, Übersetzt v. Frank Bubenheim
6 Kosack, Handlexikon des Qur’âns. Nunningen, Berlin 2022. Eine 2. Edition in Vorbereitung
7 teils auf Flügels Corani-Zählung beruhend
8 Penrice, A dictionnary 1873

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Postleitzahl
Veröffentlichung:01.03.2023
Höhe/Breite/GewichtH 29,7 cm / B 21 cm / 200 g
Seiten120
Art des MediumsBuch [Taschenbuch]
Preis DEEUR 28.00
Preis ATEUR 28.00
ISBN-13978-3-906-20647-9
ISBN-103906206475
EAN/ISBN

Über den Autor

Dr. Wolfgang Kosack, Jahrgang 1943, promovierte im Jahr 1970 an der Universität Bonn in Ägyptologie und Orientalistik. Er hat langjährige Erfahrung als wissenschaftlicher Bibliothekar und Bibliotheksdirektor. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Altägyptisch und Koptologie. Er hat Studienreisen nach Ostpersien, Spanien, Italien, Syrien und Ägypten unternommen, Manuskripte und Inschriften dort wissenschaftlich erforscht. Daraus ist u.a. ein Buch über die Alhambra und ein historisches Kartenwerk entstanden. Nach seiner Pensionierung richtete er sein Augenmerk auf die Fachgebiete: Hieroglyphische Zeichenliste, das koptisch-bohairische Neue Testament, die Edition koptischer Texte und medizinische sowie literarische Papyri des Alten Ägypten. Er hat zwei Grammatiken geschrieben. Eines seiner Hauptwerke ist die vollständige Übersetzung der Pyramidentexte des Alten Reiches und die Edition des Wörterbuchs der Ägyptischen Sprache, für das er mehr als 40 Jahre Belege gesammelt hat. In seinen Bearbeitungen hat er zahlreiche Anstöße und Anregungen für seine Fachkollegen und Fachstudenten gegeben. Seine Sammlungen hat er in Bonn, in der Staatsbibliothek zu Berlin und demnächst auch in der Humboldt-Universität Berlin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Derzeit beschäftigt er sich mit der Ergänzung sowie der Erweiterung des Lexikon des Qurâns.

Er lebt und arbeitet in Berlin.

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