Cover: Japanische Manga - Love Story
Wolfgang Kosack
Japanische Manga - Love Story
- "Yura, Makoto und die Liebe." von Katsu Aki. Eine kritische Würdigung. Hamburg: Carlsenmanga 2004 - 2013.
ISBN: 978-3-906-20627-1
138 Seiten | € 15.00
Buch [BA]
Erscheinungsdatum:
11.03.2016
Sonstiges
Wolfgang Kosack

Japanische Manga - Love Story

"Yura, Makoto und die Liebe." von Katsu Aki. Eine kritische Würdigung. Hamburg: Carlsenmanga 2004 - 2013.


Diese Serie von vierundfünfzig Taschenbüchern1 auf grauem Recyclingpapier
und signalgelben, quietschbunt gemusterten Umschlägen wird nur eingeschweißt verkauft; auf diesem durchsichtigen Umschlag oder auch auf dem Buchdeckel selbst prangt ein Aufkleber „Empfohlen ab 16“. Die einzige Ausnahme zu diesem Design bietet der Jubiläumsband 50: er ist in Hellgrau mit Goldschrift gestaltet.
Es handelt sich um reine Pornografie, freilich in japanischem Outfit und im Banne exotischjapanischer Moralvorstellungen, die sich von denen europäischer und amerikanischer oder besser allgemein: westlicher Traditionen weitgehend
unterscheiden. Dieses soll einer der Schwerpunkte dieser Studie sein.
Mangas (japanische Comic-Strips) haben in der japanischen Literaturgeschichte eine sehr lange Tradition, denn solche Bildgeschichten (mit vereinzelt verstreuten Texten) sind schon aus dem klassischen Mittelalter Japans bekannt, als Fabel- und Märchenbücher oder als sog. „Kopfkissenbücher“ mit pornografischem 1 Aki, Katsu. Manga Love Story. Yura, Makoto und die Liebe. Bd 1-20. Hamburg: Carlsen 2003-2011. D4 Inhalt. Sie sind ganz im Sinne der Mangas unserer Tage entworfen und gezeichnet – in koloriertem Holzschnitt, immer künstlerisch sehr hochwertig und darum als historische „Edelpornos“ ein beliebtes Sammelobjekt.2 Die Kopfkissenbücher, jap. „shunga“ wurden frisch verheirateten Frauen anläßlich ihrer Hochzeit geschenkt, womit sie über die Rätsel und Geheimnisse der Liebe aufgeklärt werden sollten.
Diese Kopfkissenbücher bestanden fast immer aus zwölf zusammengeklebten Blättern:
Sie warben nicht nur für die ‚grünen Häuser’ (japan.: Bordelle), sondern auch junge
Brautleute bekamen sie zur Anschauung und zum höhren Liebesgenuß geschenkt.
Händler verkauften sie im Lande. 3
Zwei Beispiele von einem der größten Holzschneidekünstler, von KIGATAWA UTAMARO (1753-1806) seien hier vorgeführt, eine Beischlafszene zwischen Mann und Frau und eine Darstellung männlicher Prostitution: Weiter im Buch.....

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Postleitzahl
Veröffentlichung:11.03.2016
Höhe/Breite/GewichtH 29 cm / B 21 cm / -
Seiten138
Art des MediumsBuch [BA]
Preis DEEUR 15.00
Preis ATEUR 15.00
ISBN-13978-3-906-20627-1
ISBN-103906206270
EAN/ISBN

Über den Autor

Dr. Wolfgang Kosack, Jahrgang 1943, promovierte im Jahr 1970 an der Universität Bonn in Ägyptologie und Orientalistik. Er hat langjährige Erfahrung als wissenschaftlicher Bibliothekar und Bibliotheksdirektor. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Altägyptisch und Koptologie. Er hat Studienreisen nach Ostpersien, Spanien, Italien, Syrien und Ägypten unternommen, Manuskripte und Inschriften dort wissenschaftlich erforscht. Daraus ist u.a. ein Buch über die Alhambra und ein historisches Kartenwerk entstanden. Nach seiner Pensionierung richtete er sein Augenmerk auf die Fachgebiete: Hieroglyphische Zeichenliste, das koptisch-bohairische Neue Testament, die Edition koptischer Texte und medizinische sowie literarische Papyri des Alten Ägypten. Er hat zwei Grammatiken geschrieben. Eines seiner Hauptwerke ist die vollständige Übersetzung der Pyramidentexte des Alten Reiches und die Edition des Wörterbuchs der Ägyptischen Sprache, für das er mehr als 40 Jahre Belege gesammelt hat. In seinen Bearbeitungen hat er zahlreiche Anstöße und Anregungen für seine Fachkollegen und Fachstudenten gegeben. Seine Sammlungen hat er in Bonn, in der Staatsbibliothek zu Berlin und demnächst auch in der Humboldt-Universität Berlin der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Derzeit beschäftigt er sich mit der Ergänzung sowie der Erweiterung des Lexikon des Qurâns.

Er lebt und arbeitet in Berlin.

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