Der heilige Skarabäus
Roman
„Nach und nach erfahren wir von den Lebenswegen der Frauen im Rothaus, aus diesem oder jenem Umstand auf die ’schiefe Bahn‘ geraten. […] Prostitution, erfährt man im Roman Der Heilige Skarabäus, ist kein Phänomen außerhalb der bürgerlichen Gesellschaft. Sondern Bestandteil ebendieser Gesellschaft. Eine Wirtschaftsbranche.“
– Johann Kneihs, Ö1 TONSPUREN
"Es geht um Mädchenhandel, Schieberringe und die windige sexuelle Moral des Großbürgertums. Eine fulminante Anklageschrift, eine gleichermaßen kritische wie hellsichtige Sozial- und Gesellschaftsstudie.“
– Anna Steinbauer, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
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| Veröffentlichung: | 01.09.2023 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13 cm / 450 g |
| Seiten | 620 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 32.00 |
| Preis AT | EUR 32.00 |
| Auflage | 3. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-950-41585-8 |
| ISBN-10 | 3950415858 |
Über den Autor
Else Jerusalem, geborene Kotányi, (1877–1942) war eine österreichische Schriftstellerin und Vortragskünstlerin. Sie gilt als eine der herausragenden Protagonistinnen in der bürgerlichen Frauenbewegung um 1900.
Die Tochter aus wohlhabendem jüdischem Haus studierte vier Jahre als außerordentliche Hörerin an der Universität Wien und wurde bekannt mit Schriften über zu ihrer Zeit als gewagt geltende Themen wie Prostitution (Novellensammlungen „Venus am Kreuz“ und „Komödie der Sinne“) und Sexualerziehung („Gebt uns die Wahrheit“ 1902). Ihr Hauptwerk, der in einem Bordell spielende Roman „Der heilige Skarabäus“ (1909 im S. Fischer Verlag erstmals publiziert) erreichte bis 1911 22 Auflagen und wurde 1933 von der Gestapo verboten. Nach der Scheidung von ihrem ersten Ehemann Fritz Jerusalem heiratete sie 1910 Prof. Widakovich. Sie emigrierten nach Argentinien und lebten in Buenos Aires, wo sie im Jänner 1943 starb.
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