Cover: Das Wasser im August
Ingo Schulze
Das Wasser im August
- Roman | Longlist Deutscher Buchpreis 2026
ISBN: 978-3-103-97166-8
320 Seiten | € 26.00
Buch
Erscheinungsdatum:
26.08.2026
Sonstiges
Ingo Schulze

Das Wasser im August

Roman | Longlist Deutscher Buchpreis 2026

4.00/5.00 bei 1 Reviews

Der neue Roman von Ingo Schulze: ausgezeichnet mit dem Uwe-Johnson-Preis 2026

Ein raffiniertes erzählerisches Spiel über Hoffnung und Erwartung

Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler im Juni 2025 nach Mecklenburg, in jene seenreiche Landschaft, die er im Sommer 1979, von dem sein Lesungstext handelt, den »Norden« genannt hat. Eine unerwartete Begegnung scheint seine Novelle lebendig werden zu lassen, und wirft damit die Frage auf, was war und was wirklich ist. War er damals zu jung und zu unbeschwert für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen und Utopien verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die einer Gegenwart fehlen, in der die alte Angst vor einem Krieg wieder real erscheint? Vielleicht ist die Liebesgeschichte in »Das Wasser im August« auch eine Schule des Sehens, des Erkennens und Schreibens, und der Versuch, sich der Welt, der Menschen und der eigenen Geschichte so genau und so lebendig wie möglich zu versichern.


Eine Rückkehr zu den Ursprüngen des eigenen Schreibens – die Erinnerung an einen Sommer des Jahres 1979, in dem das Leben noch offenstand

Ingo Schulze, vielfach preisgekrönt und eine der prägnantesten literarischen Stimmen der Gegenwart 


Verlag:
S. FISCHER

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Postleitzahl
Veröffentlichung: 26.08.2026
Höhe/Breite/Gewicht H 20,5 cm / B 12,5 cm / 409 g
Seiten 320
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 26.00
Preis AT EUR 26.80
Auflage 3. Auflage
ISBN-13 978-3-103-97166-8
ISBN-10 3103971664
EAN/ISBN

Über den Autor

Ingo Schulze wurde 1962 in Dresden geboren und lebt in Berlin. Nach dem Studium der klassischen Philologie in Jena arbeitete er zunächst als Schauspieldramaturg und Zeitungsredakteur. Bereits sein erstes Buch »33 Augenblicke des Glücks«, 1995 erschienen, wurde sowohl von der Kritik als auch dem Publikum mit Begeisterung aufgenommen. »Simple Storys« (1998) wurde ein spektakulärer Erfolg und ist Schullektüre. Es folgten das Opus magnum »Neue Leben« (2005), die Erzählungen »Handy« (2007) und »Orangen und Engel« (2010) sowie die Romane »Adam und Evelyn« (2008) und »Peter Holtz. Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst« (2017), für den Ingo Schulze mit dem Rheingau Literatur Preis ausgezeichnet wurde und der auf der Longlist des Deutschen Buchpreises stand. Zudem veröffentlichte Ingo Schulze Essays und Reden, darunter »Was wollen wir?« (2009) und »Unsere schönen neuen Kleider« (2012), sowie das Künstlerbuch »Einübung ins Paradies« (2016). Im Frühjahr 2020 erschien der Roman »Die rechtschaffenen Mörder«, der für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Am 1. Oktober 2020 wurde Ingo Schulze mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland für sein Engagement als politischer Autor und Künstler ausgezeichnet. Im Frühjahr 2022 erschien »Der Amerikaner, der den Kolumbus zuerst entdeckte ...«. Ingo Schulzes Werk wurde mit internationalen Preisen ausgezeichnet und ist in 30 Sprachen übersetzt. (www.ingoschulze.com)Literaturpreise:
Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden, 2021Preis der Literaturhäuser, 2021Rheingau Literatur Preis, 2017Hörspiel des Monats Oktober für »Das Deutschlandgerät«, 2014Manhae-Preis der Manhae-Foundation Korea, 2013Bertolt-Brecht-Preis der Stadt Augsburg, 2013Literaturpreis des Freien Deutschen Autorenverbands, 2012Heinrich-Heine-Gastdozentur, 2011Mainzer Stadtschreiber, 2011Longlist des International IMPAC Dublin Literary Award für »Neue Leben«, 2009Brüder-Grimm-Professur, 2009Shortlist Deutscher Buchpreis für »Adam und Evelyn«, 2008Samuel-Bogumil-Linde-Preis, 2008Preis der Leipziger Buchmesse für »Handy«, 2007Thüringer Literaturpreis, 2007Peter-Weiss-Preis, 2006Shortlist Deutscher Buchpreis für »Neue Leben«, 2006Joseph-Breitbach-Preis (gemeinsam mit Dieter Wellershoff und Thomas Hürlimann), 2001Johannes-Bobrowski-Medaille, 1998Aspekte-Literaturpreis, 1995Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb, 1995Alfred-Döblin-Förderpreis, 1995

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1 Kommentar zu diesem Buch

4/5 28.09.2026 - 09:53 Uhr

Eine Novelle mit Ecken und Kanten

Das Hörbuch aus der Feder von Ingo Schulze und gesprochen von Joachim Schönfeld , hat mich zunächst einmal durch den Buchtitel angesprochen. Ich habe den Klappentext gelesen und war neugierig auf den Inhalt. Zunächst einmal finde ich das Cover welches den Titel wiederspiegelt , passend. Der Sprecher hat eine angenehme Stimme der man gern zu hört , ganz schlicht bringt er jns den Inhalt näher. Eine Novelle der mit mehreren in sich verwobenen Geschichten aufwartet. Ein Autor der davon erzählt wie er zum schreiben kam , gleichzeitig in Gegenwart und Vergangenheit blickt. Er fährt auf eine Lesung bei der er eine unfertige Geschichte vortragen will , ausgerechnet bei Manfred , welcher im Vergangenheitsstrang auch eine nicht gerade positive Rolle spielt. Ich hatte etwas zutuen , den verschiedenen Strängen zu folgen und mir war etwas zu verwiirend und langatmig. Auch wenn ich verstanden habe was er uns im Kern sagen wollte , bin ich mit der Geschichte nicht richtig warm geworden. Das ist schade.

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