
Elisabeth Kimmerle
Frauen in Bewegung
- Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961-1989
ISBN: 978-3-835-35916-1
461 Seiten | € 39.00
Buch [Gebundenes Buch]
Erscheinungsdatum:
17.09.2025
Sonstiges
Elisabeth Kimmerle
Frauen in Bewegung
Politische Räume von Migrantinnen aus der Türkei in West-Berlin 1961-1989
Wie Frauen aus der Türkei ihre politischen Handlungsspielräume zwischen West-Berlin und der Türkei erweiterten – eine neue Perspektive auf Migration, Geschlecht und politische Bewegungen.
Migration hat die deutsche Gesellschaft tiefgreifend verändert. Wenig Beachtung als politische Akteurinnen fanden bislang Frauen, die seit den 1960er Jahren auch aus der Türkei zur Arbeit nach Westdeutschland kamen. Dabei waren Migrantinnen oft treibende Kräfte sozialen und politischen Wandels. Ob Vereinbarkeit von Lohnarbeit und Familie, kommunales Wahlrecht oder eigenständiges Aufenthaltsrecht: Migrantinnen brachten Themen auf die politische Agenda, die geltende Konzepte von Arbeit, Geschlecht und Staatsbürgerschaft in Frage stellten.
Elisabeth Kimmerle untersucht am Beispiel von West-Berlin, wie Migrantinnen aus der Türkei für ihre Rechte kämpften. Entlang sozialer Räume wie der Fabrik, dem Frauenwohnheim, der Straße und Frauenläden zeichnet sie den Wandel migrantischer Selbstorganisation zwischen 1961 und 1989 aus transnationaler und geschlechtergeschichtlicher Perspektive nach. Anhand zahlreicher Archivquellen und Interviews mit Zeitzeuginnen werden deren Erfahrungen und politische Räume jenseits von Parteien und Gewerkschaften sichtbar. Diese intersektionale Perspektive auf Migration und Geschlecht bietet neue Einblicke in die Geschichte migrantischer Kämpfe und zeigt, wie das »Private« in der Einwanderungsgesellschaft zum Politischen wurde.
Migration hat die deutsche Gesellschaft tiefgreifend verändert. Wenig Beachtung als politische Akteurinnen fanden bislang Frauen, die seit den 1960er Jahren auch aus der Türkei zur Arbeit nach Westdeutschland kamen. Dabei waren Migrantinnen oft treibende Kräfte sozialen und politischen Wandels. Ob Vereinbarkeit von Lohnarbeit und Familie, kommunales Wahlrecht oder eigenständiges Aufenthaltsrecht: Migrantinnen brachten Themen auf die politische Agenda, die geltende Konzepte von Arbeit, Geschlecht und Staatsbürgerschaft in Frage stellten.
Elisabeth Kimmerle untersucht am Beispiel von West-Berlin, wie Migrantinnen aus der Türkei für ihre Rechte kämpften. Entlang sozialer Räume wie der Fabrik, dem Frauenwohnheim, der Straße und Frauenläden zeichnet sie den Wandel migrantischer Selbstorganisation zwischen 1961 und 1989 aus transnationaler und geschlechtergeschichtlicher Perspektive nach. Anhand zahlreicher Archivquellen und Interviews mit Zeitzeuginnen werden deren Erfahrungen und politische Räume jenseits von Parteien und Gewerkschaften sichtbar. Diese intersektionale Perspektive auf Migration und Geschlecht bietet neue Einblicke in die Geschichte migrantischer Kämpfe und zeigt, wie das »Private« in der Einwanderungsgesellschaft zum Politischen wurde.
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| Veröffentlichung: | 17.09.2025 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22,2 cm / B 14 cm / 768 g |
| Seiten | 461 |
| Art des Mediums | Buch [Gebundenes Buch] |
| Preis DE | EUR 39.00 |
| Preis AT | EUR 40.10 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Geschichte der Gegenwart 38 |
| ISBN-13 | 978-3-835-35916-1 |
| ISBN-10 | 3835359169 |
Über die Autorin
Elisabeth Kimmerle, geb. 1985, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam (ZZF). Sie hat Philosophie, Germanistik und Journalistik in Freiburg, Leipzig und Istanbul studiert. Nach ihrem Volontariat bei der taz hat sie als Co-Projektleiterin und Redakteurin bei dem deutsch-türkischen Onlineprojekt der taz, taz.gazete, gearbeitet. Ihre Promotion an der Universität Potsdam entstand am ZZF im Rahmen des Verbundprojekts »The Historicity of Democracy in the Muslim and Arab Worlds«.Diesen Artikel teilen
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