Cover: Grenze – Tod – Ideologie
Elena Gußmann
Grenze – Tod – Ideologie
- Mit Paulus, Levinas und Badiou zur Erfahrung der Grenzüberschreitung
ISBN: 978-3-826-09062-2
390 Seiten | € 49.80
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
11.04.2025
Sonstiges
Elena Gußmann

Grenze – Tod – Ideologie

Mit Paulus, Levinas und Badiou zur Erfahrung der Grenzüberschreitung


Mind the Gap! Der Mensch ist ein Wesen, das in einer Welt voller Grenzregime diskursive, normative und physische Grenzen permanent herausfordert und überschreitet. Diese Grenzprozesse sind nicht anonym, sie werden am eigenen Leib erfahren – in Gewalt und Zärtlichkeit, Verzweiflung und Ekstase. Grenzdenken ist relevant, da es als Beziehungsdenken darüber entscheidet, wie wir mit uns selbst, der Welt, dem Anderen und dem ganzen Rest in Relation stehen. Das Buch führt von philosophischen Betrachtungen der Grenze zur beunruhigendsten aller Grenzen – dem Tod. In einem großen Bogen von der Antike bis heute, von Paulus über Emmanuel Levinas bis Alain Badiou, werden verschiedene Todesvorstellungen der jüdisch-christlichen Tradition im Kontext ihrer Zeit beleuchtet. Geleitet von der Frage, welche strukturelle Funktion der Todesbegriff im Denken einnimmt, wird eine ›Thanatosophie‹ entwickelt, die das ›doing death‹ von Gesellschaften erkennen lässt und mit Bezug auf ausgewählte Märtyrer*innen-Geschichten die politische Sprengkraft der Frage offenlegt: Wofür leben, wofür sterben wir? Das Buch spürt der Transformationsfähigkeit von Subjektivität und Körperlichkeit nach und damit auch der hochaktuellen Frage, welches Denken in Zeiten des Umbruchs nicht nur den Menschen als Gattung, sondern auch das entscheidungsfähige Subjekt vor dem Aussterben bewahrt.

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Postleitzahl
Veröffentlichung:11.04.2025
Höhe/Breite/GewichtH 23,5 cm / B 15,5 cm / -
Seiten390
Art des MediumsBuch [Taschenbuch]
Preis DEEUR 49.80
Preis ATEUR 51.20
ReiheKultur – System – Geschichte 23
ISBN-13978-3-826-09062-2
ISBN-103826090624
EAN/ISBN

Über die Autorin

Elena Gußmann promovierte am Institut für Philosophie, Literatur-, Wissenschafts- und Technikgeschichte der Technischen Universität Berlin. Schwerpunkte liegen im Bereich Phänomenologie, Körpergeschichte, Kulturphilosophie, mittelalterliche Philosophie und Relationstheorie. Sie ist als Sterbebegleiterin und Stimmtrainerin tätig.

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