Leo von König und Rainer Maria Rilke: Korrespondenzen, Lektüren, Reminiszenzen
Jahrzehntelang pflegte Rilke den Kontakt zum Porträtisten Leo von König (1871–1944). Anhand bislang unveröffentlichter Briefe und Dokumente nimmt der Band die komplexe Beziehung zwischen den beiden in den Blick.Rilkes Korrespondenz mit Leo von König geht von sachlichen Inhalten aus, berührt aber auch Reiseerfahrungen und Persönliches. Neben Familienmitgliedern und Freunden treten Bekannte des Autors und Schülerinnen des Malers in Erscheinung, aber auch dessen Freund und Reisebegleiter in Spanien, der Kunstkritiker Julius Meier-Graefe, sowie Künstlerinnen und Künstler wie Renée Sintenis, Paula Modersohn-Becker und Auguste Rodin. Andere Quellen, etwa Leo von Königs Lese-Tagebuch, das hier erstmals ausgewertet wird, decken auf, dass dieser sich weitergehend mit Rilke auseinandersetzte. Die Dokumente werden in eine Gesamtdarstellung der Beziehungen zwischen Maler und Dichter eingebettet. Es ergibt sich ein Kaleidoskop, das Rilkes bekannte Bezüge auf bildende Künstler um einen wertvollen Baustein erweitert.
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| Veröffentlichung: | 11.05.2026 |
| Seiten | 101 |
| Art des Mediums | E-Book |
| Preis DE | EUR 22.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Schriften der Fondation Rilke 0 |
| ISBN-13 | 978-3-796-55596-1 |
Über den Autor
Bernhard Maaz, Kunsthistoriker, war unter anderem Direktor der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden und bis 2025 Generaldirektor der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen. Er hat zahlreiche Werke zur Kunstgeschichte vor allem des 19. und 20. Jahrhunderts sowie Quellenschriften zu Künstlern im Austausch mit Goethe, Humboldt und anderen veröffentlicht.Diesen Artikel teilen
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