Oscar Murillo
Kollektive Osmose
Oscar Murillos faszinierende Neuinterpretation der ikonischen Werke Claude Monets
Was passiert, wenn die zeitlose Schönheit der späten Gemälde Claude Monets auf die politischen Spannungen der Gegenwart trifft? Der Künstler Oscar Murillo geht dieser Frage in einer Reihe von Arbeiten nach, die Wahrnehmung, Machtverhältnisse und Verortung durch die Ausdruckskraft des Zeichnens neu interpretiert. Im Mittelpunkt steht surge (social cataracts) – eine Serie großformatiger, visuell beeindruckender Gemälde, die auf Monets Getreideschober, Houses of Parliament und Seerosen Bezug nehmen. Gleichzeitig thematisieren sie die politische Dimension des Sehens und des Nicht-Sehens, indem sie Dunkelheit als Spekulationsraum für eine neue Lesart des Impressionismus erproben. Vorgestellt werden diese Arbeiten neben weiteren Gemälden von Murillo sowie seinem langjährigen Projekt Frequencies, das in Zusammenarbeit mit Schulkindern aus aller Welt entstanden ist, und partizipativen Arbeiten, die seine Praxis über das Atelier hinaus in den öffentlichen Raum erweitern. Es entsteht eine vielschichtige Meditation über Sichtbarkeit, Landschaft und die politischen Implikationen künstlerischer Arbeit – über Grenzen und Generationen hinweg. Die elegant gestaltete und großzügig bebilderte Publikation spiegelt die Energien und Ambitionen des Projekts wider. Sie ist sowohl Dokumentation eines faszinierenden künstlerischen Vorhabens als auch Reflexion über Murillos sozial engagierten Ansatz und bietet so Einblicke in eine vielfältige und gesellschaftspolitisch relevante Praxis.
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| Veröffentlichung: | 19.03.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 24,7 cm / B 18,8 cm / 835 g |
| Seiten | 368 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 40.00 |
| Preis AT | EUR 41.20 |
| ISBN-13 | 978-3-791-39449-7 |
Über den Autor
Schon früh begeisterten Anna Schneider Geschichten. Im Wirtshaus ihrer Großmutter hörte sie gebannt den Erlebnissen der Gäste zu, besonders wenn sie voller Spannung waren. Diese Faszination spiegelte sich später in ihren Berufen wider. Als Personalberaterin und Coach erlebte sie täglich, wie Menschen ticken, was sie antreibt und wo die inneren Brüche liegen. Als Autorin interessieren sie perfide Verbrechen, die leisen Zwischentöne und das, was im Verborgenen bleibt. Ihre Geschichten beginnen dort, wo die Fassade bröckelt. Immer ausgehend von der Frage: Wie gut kennen wir die Menschen, die uns am nächsten stehen, eigentlich wirklich? Alle Bände ihrer »Grenzfall«-Serie um das ungleiche Ermittlerduo Alexa Jahn und Bernhard Krammer sind SPIEGEL-Bestseller, »Blut für Blut« ist ihr erster psychologischer Pageturner. Anna Schneider lebt mit ihrer Familie in der Nähe von München.Diesen Artikel teilen
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