Cover: Postmoderne in der deutschen Literatur
Uwe Wittstock
Postmoderne in der deutschen Literatur
- Lockerungsübungen aus fünfzig Jahren
ISBN: 978-3-835-31602-7
412 Seiten | € 26.00
Buch
Erscheinungsdatum:
10.10.2015
Sonstiges
Uwe Wittstock

Postmoderne in der deutschen Literatur

Lockerungsübungen aus fünfzig Jahren


Diese Sammlung zeichnet die sprunghafte Karriere der Postmoderne in der deutschen Literatur seit 1960 nach.

»Die Moderne ist hundert Jahre alt. Sie gehört der Geschichte an«, schrieb Hans Magnus Enzensberger 1960 in seinem Nachwort zur Sammlung »Museum der modernen Poesie«. Auch wenn er hier den Begriff »Postmoderne« noch nicht gebraucht, kann dieser Text als Beginn der Diskussion zum Thema im deutschsprachigen Raum angesehen werden, die zeitgleich auch in den USA in Gang kam. Was - mit allem Respekt - als »Moderne« verstanden wurde, schien plötzlich »ermüdet«, es konnte nun nicht mehr einfach für das Neue (Gute) im Gegensatz zum Traditionellen stehen, sondern wurde selbst in seiner Geschichtlichkeit gesehen. Aber es brauchte in Deutschland bis 1968, als der amerikanische Literaturwissenschaftler Leslie Fiedler mit seinem Freiburger Vortrag über »Das Zeitalter der neuen Literatur« (auf Englisch gedruckt im »Playboy«, auf Deutsch in »Christ und Welt«) eine über Monate geführte hitzige Diskussion auslöste - von den »Alten« Robert Neumann und Hans Egon Holthusen bis zu den damals »Jungen« Rolf Dieter Brinkmann, Martin Walser und Jürgen Becker. Sie wird hier erstmals komplett in Buchform wiedergegeben.
Weitere Autoren (u.a.): Heiner Müller, Hanns-Josef Ortheil, Christoph Ransmayr, Sten Nadolny, Daniel Kehlmann, Durs Grünbein.


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Veröffentlichung: 10.10.2015
Höhe/Breite/Gewicht H 20 cm / B 12 cm / 537 g
Seiten 412
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 26.00
Preis AT EUR 26.80
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-835-31602-7
EAN/ISBN

Über den Autor

Uwe Wittstock ist Literaturkritiker und Buchautor und war bis 2018 Redakteur des Focus. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ, als Lektor bei S. Fischer und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die Welt gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet. Zuletzt ist 202 sein Bestseller »Februar 33. Der Winter der Literatur« erschienen.

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