Cover: Home Before Dark
Eva Björg Ægisdóttir
Home Before Dark
- Psychothriller | Nordic Noir aus Island | Zehn Jahre Schweigen und ein gefährliches Geheimnis
ISBN: 978-3-462-01241-5
416 Seiten | € 18.00
Buch
Erscheinungsdatum:
07.05.2026
Sonstiges
Eva Björg Ægisdóttir

Home Before Dark

Psychothriller | Nordic Noir aus Island | Zehn Jahre Schweigen und ein gefährliches Geheimnis

3.00/5.00 bei 1 Reviews

Ein atemberaubender Thriller vom »Superstar des Nordic Noir« Daily Express

Eine junge Frau versucht, im ländlichen Island das Verschwinden ihrer Schwester vor zehn Jahren aufzuklären. Doch immer wieder hat sie Mühe, Traum und Realität auseinanderzuhalten. Und sie hat Angst, dass sie die Nächste sein könnte.

November 1967: Die vierzehnjährige Marsibil hat einen heimlichen Brieffreund, der sich mit ihr treffen will. Sie verabredet sich mit ihm, ist aber nervös, denn sie hat sich als ihre ältere Schwester Stina ausgegeben, und am verabredeten Abend schafft sie es nicht zu dem Treffen. Dafür verschwindet ihre Schwester spurlos. Nur ihre blutbefleckte Anorakjacke wird an dem Ort gefunden, an dem Marsi sich mit ihrem Brieffreund verabredet hatte.

Zehn Jahre später bleibt Stinas Verschwinden weiterhin ungelöst. Marsi hat bisher aus Scham geschwiegen. Da erhält sie einen Brief – von ihrem ehemaligen Brieffreund. Jetzt muss sie die Wahrheit ans Licht bringen, auch wenn sie sich dabei nicht auf ihre eigenen Erinnerungen verlassen kann. Denn der Mörder ist immer noch auf freiem Fuß.


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Original Titel Heim fyrir myrkur
Veröffentlichung: 07.05.2026
Höhe/Breite/Gewicht H 21,4 cm / B 13,4 cm / 387 g
Seiten 416
Art des Mediums Buch
Preis DE EUR 18.00
Preis AT EUR 18.50
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-462-01241-5
EAN/ISBN

Über den Autor

Eva Björg Ægisdóttir ist Jahrgang 1988 und lebt mit ihrem Partner und drei Kindern in Reykjavík. Sie ist in Akranes geboren und aufgewachsen, der Stadt, in der ihre Krimis spielen. Nach ihrem Abschluss in Soziologie zog nach Trondheim in Norwegen, wo sie einen Master in Globalisierung machte. Für ihren ersten Krimi wurde sie mit dem renommierten isländischen Blackbird-Award ausgezeichnet.


Freyja Melsted ist in Österreich und Island aufgewachsen. Sie übersetzt aus dem Englischen, Spanischen und Isländischen.

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1 Kommentar zu diesem Buch

3/5 07.05.2026 - 18:40 Uhr

Hat mich eher enttäuscht

Im November 1967 verschwindet die sechzehnjährige Kristin Karvelsdottir auf dem Heimweg von einer Freundin spurlos an der Stelle, an der ihre jüngere Schwester Marsibil am selben Abend ihren Brieffreund treffen wollte. Marsibil hat niemandem von ihrem Brieffreund und dem geplanten Treffen erzählt, obwohl die Möglichkeit besteht, dass er hinter dem Verschwinden steckt. Zehn Jahre später bekommt sie einen Brief, der von dem Brieffreund sein könnte, was sie wieder nach Hause führt.

Ich mag die Krimireihe der Autorin um die Polizistin Elma sehr, und so war ich gespannt auf diesen neuen Roman, der erste außerhalb der Reihe. Erzählt wird auf zwei Zeitebenen, zum einen erfahren wir was Kristin vom Herbst 1966 bis zu ihrem Verschwinden erlebt hat, zum anderen Marsibils Erlebnisse in ihrem Heimatdorf 1977, während sie versucht, doch noch hinter Kristins Verschwinden zu kommen. Beides wird in Ich-Form erzählt, wodurch man nahe dabei ist und die Schwestern recht gut kennen, kann sich aber durch bestimmte Vorkommnisse nicht immer auf das verlassen, was erzählt wird. Weitere Charaktere sind zudem subjektiv geprägt.

Die Stimmung ist von Anfang an düster. Dadurch, dass man nach und nach erfährt, was in dem Jahr vor dem Verschwinden passiert ist, und gleichzeitig mit Marsibil die verschiedenen Akteure zehn Jahre später erlebt, ergeben sich nach und nach immer mehr Motive, und nahezu jede:r scheint verdächtigt, inklusive Kristins eigener Familie. Das führt auch dazu, dass man selbst miträtselt und Theorien aufstellt, und ich kann sagen, dass mir manches von dem, was sich am Ende ergeben hat, relativ schnell klar war. Trotzdem erscheint mir die Auflösung nicht in allem logisch, was mich letztlich enttäuscht hat.

Zu einem Thema, das hier Relevanz gewinnt, hätte ich mir ein Nachwort der Autorin gewünscht, in dem sie erklärt, inwiefern das in Island tatsächlich vorgekommen ist.

Leider hat mich die Autorin, deren Krimireihe ich sehr schätze, mit diesem Roman eher enttäuscht. Die Erzählweise in zwei Zeitebenen spricht mich zwar an, die Auflösung erscheint mir aber nicht vollkommen logisch.

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