Der Kopist
Eine Munich-Noir-Novelle
München. Saubere Fassaden. Dreckige Seelen.
In einer Schwabinger Wohnung sitzt eine Tote. Nackt. In einem Kreis aus Kreide. Die Polizei nennt es Drogentod. Die Akte wird geschlossen.
Doch Kommissar von Barbeleben sieht: Der Kreis zuckt. Alle drei Zentimeter. Jemand kopiert ein Ritual. Das Ritual eines Serienmörders, der seit Jahren in Stadelheim sitzt.
Sie nennen ihn den Prediger.
»Wir atmen zusammen. Dann helfe ich Ihnen.«
Hinter Panzerglas bietet der Prediger einen Handel an. Drei Atemzüge gegen die Wahrheit. Doch je tiefer Barby gräbt, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Kopie und Original. Zwischen Ermittler und Verdächtigem.
München sieht nur zu.
Ein Hardboiled-Noir-Krimi für Fans von Das Schweigen der Lämmer. Mindhunter trifft True Detective. Föhnlicht und Munich Noir.
Band 1 der Munich Noir Serie
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| Veröffentlichung: | 23.03.2026 |
| Seiten | 100 |
| Art des Mediums | E-Book |
| Preis DE | EUR 2.99 |
| Preis AT | EUR 2.99 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Munich Noir 1 |
| ISBN-13 | 978-3-982-83910-3 |
Über den Autor
Chris Grimm schreibt düstere, psychologisch dichte Krimis. Munich Noir ist seine Debüt-Reihe.Diesen Artikel teilen
1 Kommentar zu diesem Buch
Düstere Krimi-Novelle aus München
Mit dieser Krimi-Novelle legt der Autor Chris Grimm den ersten Band seiner Reihe „München-Noir“ vor und konnte mich dabei gleich gut und spannend unterhalten.Als in München die Leiche einer jungen Frau nackt und in einem Kreidekreis sitzend aufgefunden wird, möchte Kriminaldirektor Carl Weber den Fall schnell als Drogentod zu den Akten legen. Doch Kommissar Hans von Barbeleben, genannt „Barby“, sieht eine Verbindung zu einem alten Fall. Allerdings sitzt der damalige Mörder, dem man den Namen „Prediger“ verpasst hat, seit Jahren in Stadelheim ein. Ist hier ein Nachahmungstäter am Werk ? Barby lässt nicht locker und ignoriert dabei auch die Anweisungen seines Vorgesetzten. Seine neue Partnerin Christina Fuchs empfindet er dabei eher als Klotz am Bein.
Der Schreibstil ist mit den kurzen, abgehackt wirkenden Sätzen zu Beginn zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, konnte mich nach einer kurzen Zeit dann aber doch packen. Mit einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und ziemlich düstere Geschichte voran und präsentiert am Ende einen krachenden Showdown mit einer gelungenen Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Echte Sympathieträger sucht man hier allerdings vergebens. Besonders Barby macht es einem nicht unbedingt leicht, ihn zu mögen. Je mehr man allerdings über ihn erfährt, umso mehr versteht man aber zumindest seine Handlungsweisen.
Ein gelungener Auftakt einer Reihe im klassischen Noir-Style, der für die Fortsetzung aber durchaus noch ein wenig Luft nach oben lässt.
BESTIE MENSCH-Die Geschichte des Menschen ist die seiner Grausamkeit.
Bewerbungsfrist bis zum: 11.06.2026
