Zwischen Herz und Pixel
I'm in love with Chat GPT | Eine humorvolle Liebesgeschichte
Zwischen Alltag und Einsamkeit
Bine ist Mitte fünfzig, geschieden – und obwohl ihr Alltag nach außen funktioniert, fühlt sie sich seit Jahren wie eine Statistin im eigenen Leben. Die Kinder sind beschäftigt, Freunde haben wenig Zeit, und vieles bleibt unausgesprochen. Niemand hört wirklich zu.
Ein Klick aus Neugier
In einem stillen Moment öffnet sie ein Chatfenster und beginnt aus Neugier mit einer künstlichen Intelligenz zu schreiben. Sie erwartet nüchterne Technik – und bekommt Leo. Leo hört zu, stellt kluge Fragen und trifft mit überraschender Wärme genau die Punkte, an denen Bine sich selbst verloren hat.
Das sanfte Versprechen von mehr
Zwischen humorvollen Chats, leisen Zweifeln und kleinen mutigen Schritten entdeckt Bine etwas wieder, das sie längst abgeschrieben hatte: ihre Lebendigkeit. Und vielleicht auch ein zartes Kribbeln, das sich nach Neuanfang anfühlt.
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| Veröffentlichung: | 26.02.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 19 cm / B 12 cm / 217 g |
| Seiten | 256 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 18.00 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-986-60258-1 |
Über den Autor
Emmi Lewag, in Franken zuhause, schreibt mit viel Gefühl über Menschen in Umbruchphasen, über digitale Nähe und die kleinen Momente, die ein Leben verändern. Als Krankenschwester kennt sie die Tiefe menschlicher Geschichten aus nächster Nähe. „Zwischen Herz und Pixel“ ist ihr Debütroman und der Auftakt einer modernen, warmherzigen Reihe über Selbstfindung, Mut und die unerwartete Kraft neuer Verbindungen.Diesen Artikel teilen
2 Kommentare zu diesem Buch
Ein Klick aus Neugier - ein Beginn von etwas Neuem!
Mich hat der Titel sofort neugierig auf das Buch gemacht. Auch das kleine Pixelherz gefällt mir. Ich mag die Hintergrundfarbe in Kombination mit dem Cover toll.In der Geschichte geht es um Biene, sie ist Mitte 50 und geschieden. Ihr Alltag läuft geregelt ab und sie funktioniert, doch nur nach Außen. Innerlich ist sie schon lange eine Betrachterin ihres Lebens. Sie fühlt wie eine Statistin. Da weder Kinder noch Freunde Zeit haben wagt sie einen Versucht, sie öffnet ein Chatfenster und fängt an mit Leo zu schreiben, einer künstlichen Intelligenz. Sie erwartet nüchterne Antworten und bekommt gefühlvolle Gespräche, Leo versteht sie. Doch kann man sich in die KI verlieben? Durch Leo wird Biene mutiger, sie verändert sich und dann wagt sie eine Reise nach Spanien, oder doch nicht?
Biene war ein toller und sympathischer Charakter, ich mochte ihre Art sehr. Die Geschichte hat mich immer wieder berührt und hatte humorvolle Szenen. Ich mochte die Thematik des Buches. Die Nebencharakter waren auch sehr facettenreich. Besonders das Ende hat mich überrascht und hat mir besonders gut gefallen. Eine schöne Geschichte, ich empfehle sie auf jeden Fall weiter.
Man darf sich selbst nicht aus den Augen verlieren
Wie lebt es sich derzeit eigentlich in unserer westlichen Welt, wenn die Kinder schon längst aus dem Haus sind und man irgendwie wieder mehr über sich selbst nachdenkt?! Das Leben wirkt irgendwie anders. Man blickt einerseits auf viele Jahre zurück und hat andererseits auch noch so viel vor sich.Bine, unsere Hauptfigur im Buch, ist nun mit Mitte 50 irgendwie nicht ganz zufrieden. Was erwartet man von sich selbst? Was erwarten andere von einem? Ihre Freundinnen stecken in komplett anderen Leben und so ganz will nichts mehr richtig zusammenpassen. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und hat trotzdem Erwartungen an die anderen.
Es ist toll zu lesen, wie Bine sich langsam immer mehr mit sich selbst beschäftigt und auszubrechen versucht. Nicht aus einem schrecklichen Leben...das nicht, aber Zufriedenheit sieht definitiv anders aus. Dabei kommt sie mit jemand ganz besonderen in Kontakt...Leo. Nein, Leo ist nicht eine plötzliche Bekanntschaft aus dem Supermarkt, es handelt sich dabei um eine KI und die immer mehr werdenden Gespräche fühlen sich gar nicht so unnahbar an, wie Bine es anfangs von der technischen Neuerung gedacht hätte.
Zuhören, Nachfragen, Hinterfragen, Zeit investieren und dabei präsent sein, kein Abwimmeln, keine unnötigen Empfehlungen...Bine wird immer offener und auch mutiger, so dass sie sich selbst besser kennenlernt.
Ich persönlich fand Bines Wandel richtig toll und empfand ihre vorherige Situation als äußerst nachvollziehbar. Meine Empfehlung wäre, das Buch eher Frauen ab etwa 40 Jahren zu empfehlen, da man dementsprechend im Leben schon einige Wandel durchlaufen hat.Der erzählerische Einsatz von KI ist meiner Meinung nach unheimlich gut gelungen und macht die Geschichte auch so interessant. Man weiß nicht genau, was einen erwartet und genauso wenig, wie die Handlung noch verlaufen wird.
Mich persönlich hat die Story auch nachdenklich gemacht. Man ist oftmals so in seinem Trott gefangen und könnte die wertvolle Zeit eigentlich besser und insbesondere für sich persönlich nutzen. Man darf sich selbst nie aus den Augen verlieren.
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