Cover: Tokyo
Tokuro Nukui
Tokyo
- Schwarzer Sommer. Ein japanischer Bestseller von beklemmender Wucht: atmosphÀrisch, intensiv und absolut fesselnd!. Thriller
ISBN: 978-3-751-79208-0
478 Seiten | € 14.99
E-Book
Erscheinungsdatum:
01.06.2026
Thriller
Tokuro Nukui

Tokyo

Schwarzer Sommer. Ein japanischer Bestseller von beklemmender Wucht: atmosphÀrisch, intensiv und absolut fesselnd!. Thriller

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Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.


Tokio, 1991. Die Stadt Ă€chzt unter der Sommerhitze, als zwei kleine MĂ€dchen kurz hintereinander spurlos verschwinden. Kurz darauf wird die eine von ihnen tot in einem nahegelegenen Flussbett entdeckt. WĂ€hrend ein trauernder Vater Zuflucht in den dĂŒsteren Ritualen einer obskuren Glaubensgemeinschaft sucht, steht Kommissar Saeki vor einem RĂ€tsel: Sind die FĂ€lle miteinander verbunden? Dann verschwindet ein weiteres Kind - und Saeki stĂ¶ĂŸt auf eine Spur, die ihn tief in die AbgrĂŒnde menschlicher Verzweiflung fĂŒhrt. Zu einem TĂ€ter, der bereits ein neues Opfer auserkoren hat ...


Verlag:
LĂŒbbe

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Original Titel Scream
Veröffentlichung: 01.06.2026
Seiten 478
Art des Mediums E-Book
Preis DE EUR 14.99
Preis AT EUR 14.99
Auflage 1. Auflage
ISBN-13 978-3-751-79208-0
EAN/ISBN

Über den Autor

Tokuro Nukui, geboren 1968 in Tokio, legte mit seinem DebĂŒtroman TOKYO - SCHWARZER SOMMER  den Grundstein fĂŒr eine erfolgreiche Autorenkarriere. Der Titel verkaufte sich ĂŒber 500.000 mal allein in Japan und wurde in zahlreiche LĂ€nder verkauft. Heute zĂ€hlt Nukui zu den wichtigsten Spannungsautoren Japans. FĂŒr sein umfangreiches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet.

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1 Kommentar zu diesem Buch

4/5 20.06.2026 - 19:35 Uhr

Ein japanischer Thriller

Im Januar 1990 wird die Leiche eines kleinen MÀdchens, das einigen Wochen vorher verschwunden war, gefunden. Der Fall ist nicht einfach zu lösen, die Ermittler geben alles, kommen aber kaum voran. Dann ist ein weiteres Kind verschwunden.

Ich lese sehr gerne Romane, die in fĂŒr uns eher exotischen LĂ€ndern spielen, denn in der Regel erfĂ€hrt man auch immer einiges ĂŒber das Land an sich, seine Gesellschaft, seine Kultur, das ist auch hier der Fall. Dieser Roman ist im Original bereits 1993 erschienen und das DebĂŒt des Autors.

ErzĂ€hlt wird aus verschiedenen Perspektiven, Hauptkommissar Saeki ist der Leiter des Dezernat I fĂŒr Tötungsdelikte und schweren Raub, wĂ€hrend Shigo Okamoto ein ihm unterstellter KriminalanwĂ€rter ist. WĂ€hrend Saeki, dessen Vornamen man nicht erfĂ€hrt, mehr fĂŒr die Einsatzplanung zustĂ€ndig ist, aber auch seinen Kopf hinhalten muss, wenn etwas schiefgeht, gehört Okamoto zur Fußtruppe, die zum Beispiel Befragungen macht.

Einen weiteren ErzĂ€hlstrang nimmt Matsumoto ein, der kĂŒrzlich einen schweren Verlust erfahren hat, der ihm das GefĂŒhl eines Loches in der Brust beschert, und der sein GlĂŒck in einer Religionsgemeinschaft sucht, von denen es in Japan unzĂ€hlige gibt, die zum Teil sektenartig organisiert sind. Dieser Handlungsstrang löst sich mit dem der Ermittlungen abwechselnd ab.

Auf dem Cover wird ein Thriller versprochen, und auf gewisse Weise ist das der Roman auch, auch wenn er langsamer und mit weniger Spannung erzĂ€hlt wird, als man es erwarten könnte. Dennoch, gerade der Matsumoto-Strang hat fĂŒr mich schon etwas thrillerhaftes, er hat bei mir einige Emotionen ausgelöst. Zeitweise treten die Ermittlungen hinter seinen Erlebnissen sogar zurĂŒck. Ich glaube, man darf japanische Thriller nicht mit westlichen gleichsetzen, hier zumindest wird die Spannung subtiler erzeugt, mehr auf der psychologischen Ebene. FĂŒr mich war diese Form des Thrillers interessant zu lesen und mit einer eigenen Spannung behaftet. Ich konnte kaum aufhören zu lesen und habe viel spekuliert und gegoogelt.

Die Auflösung finde ich dennoch sehr ĂŒberraschend, mir scheint aber alles logisch zu sein. Auch wenn ich mir vielleicht eine andere gewĂŒnscht hĂ€tte, gefĂ€llt mir diese Auflösung gut, auch, weil sie im Nachhinein passend ist und dem Roman einen interessanten Twist gibt.

Mich hat der Raman schnell packen können. Man muss sich auf ihn einlassen, weil er anders gestrickt ist, als man vielleicht erwartet, aber gerade das macht ihn fĂŒr mich interessant. Ich war schnell emotional beteiligt und habe auch viel spekuliert. Gerne empfehle ich ihn allen, die nicht allzu fest an der westlichen Definition von Thriller hĂ€ngen.

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