Das Buch der gefallenen Blätter
Herbst des Imperiums 1
Das Fantasy-Ereignis des Jahres: Shogun meets Game of Thrones!
Seine Blutsbande werden einen Krieg entfachen
Ihre Seele spricht mit den Göttern
Ihr Bund kann ein Imperium zum Einsturz bringen
Im Mittelpunkt dieses machtvollen, von Ehrgeiz, Rache und Opferbereitschaft geprägten Fantasy-Epos stehen unverwechselbare Protagonisten, ein atemberaubendes Worldbuilding und vor allem ein großes Abenteuer. Ein Held und eine Heldin stellen sich dem Kampf mit den hinterhältigsten Clans und gefährlichsten Dämonen.
Sen Hoshiakari hat alles verloren, in der Nacht, als die Rebellion seines Vaters scheiterte und seine gesamte Familie ermordet wurde. Der Prinz dieses ehemals so mächtigen Clans wird ins Exil verbannt. Seines Geburtsrechtes beraubt, ist Sen fest dazu entschlossen, die Ländereien seiner Vorfahren zurückzugewinnen und ihre Ehre wiederherzustellen, und das um jeden Preis. Mit ihm auf seiner gefahrvollen Reise ist Rui – ein Bauernmädchen. Sie hat Sens Leben gerettet, in der Nacht, als seine Familie ermordet wurde. Gleichwohl ist sie eine Getriebene und unsicher, welchen Platz sie in der Welt einnehmen wird. Und sie hat noch keine Ahnung, was die Götter mit ihr vorhaben. Während ein Bürgerkrieg das Land ins Chaos stürzt, erwachen alte Dämonen, die Rache an allem nehmen wollen, was lebt. Sen und Rui sind entschlossen, für sich und ihre Vorfahren zu kämpfen, sie können aber noch nicht wissen, welch blutigen Preis dies von ihnen fordern wird.
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| Original Titel | The Book of Fallen Leaves |
| Veröffentlichung: | 15.08.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 22 cm / B 13,8 cm / 816 g |
| Seiten | 624 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 26.00 |
| Preis AT | EUR 26.80 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-608-96751-7 |
| ISBN-10 | 3608967516 |
Über den Autor
Alex / A. S. Tamaki ist ein Roman- und Drehbuchautor aus Los Angeles. In den Bergen von Santa Monica lernte er klettern und drehte seine ersten Kurzfilme. Der trainierte Kampfsportler studierte kreatives Schreiben am Oberlin College, bevor er mehrere Jahre in Hollywood arbeitete. Heute lebt er im Pazifischen Nordwesten der USA. »Das Buch der gefallenen Blätter« ist sein erster Roman.Diesen Artikel teilen
2 Kommentare zu diesem Buch
Eine spannende Fantasystory
Meine persönliche Leseerfahrung mit „Das Buch der gefallenen Blätter“ von A.S. Tamaki ist von einem Wechselbad der Gefühle geprägt, das mich lange begleiten wird. Schon bei den ersten Kapiteln spürte ich die Tiefe und Komplexität dieser japanisch inspirierten Fantasiewelt, in der Götter, Dämonen und Samurai-Ehre aufeinandertreffen, eine Mischung, die mich an epische Reihen wie „Shogun“ erinnerte.Der Einstieg fiel mir jedoch nicht leicht. Ohne große Erklärungen wird man regelrecht in die Geschichte hineingeworfen, was gerade zu Beginn für Verwirrung sorgte und das Verständnis erschwerte. Die Vielzahl der Charaktere machte es nicht einfacher, den Überblick zu behalten. Doch gerade diese komplexe Struktur forderte mich heraus, mich intensiv auf die politischen Intrigen und die vielschichtigen Charaktere einzulassen.
Im Zentrum stehen der verbannte Prinz Sen und das Bauernmädchen Rui, zwei Persönlichkeiten, deren Schicksale mich tief berührten, auch wenn ich mir an manchen Stellen mehr Nähe und Einblicke in ihre Gedankenwelt gewünscht hätte. Der ruhige, philosophische Stil des Romans setzte auf subtile Spannung statt auf schnelle Action.
„Das Buch der gefallenen Blätter“ hat sich für mich als eine spannende Reise erwiesen, die vor allem jene Leser anspricht, die politische Fantasy und japanische Kultur lieben, die Geduld mitbringen und bereit sind einiges an Zeit in diese Lektüre zu investieren. Wer rasante Handlung und einfache Antworten sucht, wird hier möglicherweise weniger bedient, doch ich finde gerade in diesem langsamen Aufbau und der dichten Atmosphäre einen besonderen Reiz, der mich immer wieder zum Weiterlesen motivierte. Es handelt sich hier um ein Buch das Zeit braucht, um seine ganze Tiefe zu entfalten, und das ich jedem empfehlen kann, der sich auf eine vielschichtige und stimmungsvolle Fantasywelt einlassen möchte.
Atmosphärisch und komplex
Vor Jahren stellte sich der Gensei-Clan gegen das Kaiserhaus und verlor. Kai, die Tochter des Clanführers wurde von einer dem Kaiser nahestehenden Familie großgezogen, sein Bruder Yora, genannt der Poet, schwor dem Kaiserhaus die Treue. Sen, damals noch ein Baby wurde heimlich in Sicherheit gebracht, wuchs im Norden als Adoptivsohn eines anderen Clans auf, und gilt als tot. Nun, 17 Jahre später, scheint das Kaiserhaus wieder vor der Entmachtung zu stehen, der Kanzler des Reiches hat dafür gesorgt, dass das jüngste Mitglied auch mit ihm verwandt ist, und greift nach der Macht. Wieder kommt es zur Rebellion.Über weite Teile mutet die Geschichte wie ein historischer Roman an, nur dass das Setting phantastisch ist, auch wenn es anscheinend japanisch inspiriert ist, und es phantastische Wesen wie Gottheiten und Dämonen gibt. Diese sind im Roman rar gesät, kommen aber vor.
Erzählt wird sehr bildreich, poetisch und atmosphärisch. Die Geschichte ist nicht immer leicht zu lesen und erfordert Aufmerksamkeit. Gerade in der ersten Hälfte wird viel über die politische Situation und die Verstrickungen der einzelnen Clans beziehungsweise Charaktere erzählt. Hier wäre ein Glossar im Anhang sinnvoll gewesen, auch, weil man nicht jeden Begriff kennt, obwohl die meisten aus dem Kontext Sinn ergeben. Immerhin gibt es ein Personenverzeichnis und eine Karte.
Wirkt die erste Hälfte manchmal etwas langatmig, zieht die Spannung in der zweiten Hälfte deutlich an. Während die ersten 300 Seiten die Charaktere, die Welt und die politische Lage näher bringen, wird es nun ernst, und die gegnerischen Seiten prallen zunehmend ernster aufeinander. Am Ende wird es Tote geben.
Erzählt wird aus mehreren Perspektiven. Neben den schon erwähnten Kai, Yora und Sen, gibt es noch das Mädchen Rui, das am geheimnisvollsten ist, und Yaeko, eine ehemalige Schülerin Yoras, die sich später gegen ihn stellen muss. Außerdem gibt es Einblicke in dämonisches Handeln. Außerdem gibt es weitere interessante Charaktere, wie zum Beispiel den Mönch Jobo, der sowohl der Lehrer Jens als auch der Ruis wird. Nach und nach lernt man die Charaktere besser kennen, mir sie nahe und ich habe mit ihnen mitfühlen können.
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass es Sinn machen kann, am Ball zu bleiben, auch wenn sich ein Roman zunächst nicht wirklich zu erschließen scheint. Vielleicht hätte es Sinn gemacht, die erste Hälfte etwas zu kürzen, letztlich ist es aber schon wichtig, die verschiedenen Verknüpfungen deutlich zu machen.
A. S. Tamakis Debütroman ist besonders. Bildreich, atmosphärisch und poetisch erzählt, hat er mir interessante und spannende Lesestunden beschert. Er verlangt aufmerksames Lesen, man sollte sich auf ihn einlassen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
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