
Mein erfundenes Land
»Isabel Allende zu lesen heißt den Duft Lateinamerikas zu riechen, eine Großfamilie kennen zu lernen und mit skurrilen Geschichten überhäuft zu werden … Wer etwas über Geschichte und Politik Chiles, über die Menschen des Landes erfahren möchte und nicht zuletzt über Allendes außergewöhnliche Familie: Die Autorin erzählt es … Mit so viel Aufrichtigkeit, Sprachwitz, Humor und Ironie, daß es eine Freude ist.

Vorspiel
Der 1923 in Zürich geborene bekannte Schauspieler Pinkas Braun erzählt meisterhaft von seiner Kindheit und Jugend in einer bewegten Zeit, von der Gefährdung als jüdischer Junge in Zürich während des Krieges und von der Regieassistenz bei Bert Brecht.

Rosel Heim
Mit Rosel Heim starb 1992 eine der ersten Frauen in der Kosmetik.Ihr Leben mag Mut machen selbstständig zu werden, es ist vor allem die Geschichte einer erfolgreichen Erfinderin, Unternehmerin, Hausfrau und Mutter. Sie war zu Lebzeiten Trägerin zahlreicher Auszeichnungen, auch dem Bundesverdienstkreuz.

Kubabas Granatapfel
„Nur durch die Aktivierung der eigenen Heilkraft, durch den beherzten Entschluss, etwas zu finden, was Heilung ermöglicht, kommt der Prozess des Heilens in Gang.“Als Luisa Francia erfährt, dass sie einen Tumor im Bauch hat, ist ihre erste Reaktion, das Leben zu feiern.

Als Partisanin in Wilna
Rachel Margolis überlebte die Shoah in Litauen, wo Nationalsozialisten und litauische Kollaborateure über 200.000 Juden ermordeten. Mit ihren Erinnerungen gibt sie einen Einblick in das Leben der Stadt Wilna und des Wilnaer Ghettos während der Besatzungszeit.

Ein alter Mann schaut zurück
"Nichts scheint unmöglich! Ich bin 92 Jahre alt geworden und fühle mich wie mit 45. Ein erfülltes Leben habe ich hinter mir, habe schwer gearbeitet und noch Schwereres erlebt. Und doch suchte ich stets Abenteuer, die bis an die Grenze menschlicher Leistungsfähigkeit gingen.

Begegnung mit einer Vergessenen
„Draußen vor dem Fenster wartet die Nacht darauf, dass ich sterbe.“ So beginnt Marias schicksalhafte Erzählung. Die sechsfache Mutter, die zuvor versucht hat, sich aus ihrer einengenden Ehe und den starren gesellschaftlichen Konventionen des 19.

Schmetterling und Taucherglocke
Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids - die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit - diktiert hatte.

Über dir Flügel gebreitet
Eckart Kleßmann wurde am 17. März 1933 im lippischen Lemgo geboren. In diesem Buch erzählt er von seiner Kindheit, den ersten zwölf Lebensjahren, die genau in die Zeit des damals herrschenden Hitler-Regimes fielen. Das bedeutet: In diesem Buch geht es auch darum, in welchem Maße ein Kind von der Ideologie des Nationalsozialismus beeinflußt wurde.

Gegen den Strich
Joris-Karl Huysmans (1848 - 1907) arbeitete mehr als die Hälfte seines Lebens als Angestellter im französischen Innenministerium. Literarisch trat er zunächst als Naturalist hervor, bis er mit "Gegen den Strich" eine spektakuläre Kehrtwende vollzog.

Ökumenisches Arbeitsbuch Religionspädagogik
Dieses Arbeitsbuch vermittelt Lehramtsstudierenden in Aus- und Weiterbildung schulform- und schulstufenübergreifend elementares fachliches Grundwissen. In eigenständig lesbaren Kapiteln entfalten evangelische und katholische AutorInnen Grundfragen der aktuellen religionspädagogischen und fachdidaktischen Diskussion mit Vertiefungsempfehlungen.

Moresukine
Ein Jahr lang befand sich der deutsche Comiczeichner Dirk Schwieger in Tokyo und startete dort im Januar 2006 sein interaktives Comic-Blog "Moresukine". Per Internet machte er ein Angebot, das schnell auf reges Interesse stieß und sein Blog zu einem Geheimtipp rund um die Welt machte: Er ließ sich von seinen Lesern Aufgaben stellen, die ihn zur Auseinandersetzung mit seiner neuen Wahlheimat nötigten, und versprach seine Erfahrungen in der jeweils kommenden Woche als Comic zu veröffentlichen.

Auf der Suche nach dem Gedächtnis
Wir sind das, woran wir uns erinnernEric Kandel, der bedeutendste Gedächtnisforscher unserer Zeit, erinnert sich an sein Leben. Als Kind floh er 1939 vor den Nazis aus Wien nach New York. Mit großem erzählerischen Schwung schildert Kandel, wie ihn seine persönliche Suche nach der Erinnerung dazu brachte, sich erst der Geschichte, dann der Psychoanalyse und schließlich der neurobiologischen Forschung zuzuwenden, um eine neue Wissenschaft des menschlichen Denkens und Fühlens zu begründen.

Das entschwundene Land
In "Das entschwundene Land" teilt Astrid Lindgren persönliche Erinnerungen an ihre unbeschwerte Kindheit in Småland, Schweden. Sie beschreibt liebevoll, wie sie mit ihrer Familie auf einem Bauernhof lebte, umgeben von der Natur, den Jahreszeiten und den Menschen ihres Dorfes.

Auf einen Schlag ist alles anders
Eine Krankheit, die täglich Mitglieder der eigenen Familie, Nachbarn oder Freunde heimsuchen kann, die jedoch kaum wahrgenommen wird, es sei denn, sie berührt uns unmittelbar: Schlaganfall! Peter Assies beschreibt als Betroffener sein neues, anderes Leben, in dem es für ihn nie mehr einen ganz normalen Tag geben wird.

Voiles
Der vorliegende Band verbindet Reflexionen von Hélène Cixous über „Sehen“ und „Wissen“, sowie deren Verunsicherung, mit einem sich als „Reisetagebuch“ präsentierenden Text-Gewebe von Jacques Derrida über das Verdikt, Ver- und Enthüllung, Wahrheit, Weiblichkeit, das Sehen sowie den jüdischen Gebetsschal Tallith – und nicht zuletzt Seidenwürmer.

Violin-Schlüssel-Erlebnisse
Der große Geiger und Pädagoge Max Rostal (1905-1991) erlebte in exemplarischer Weise die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts.Im Teschen, Österreichisch-Schlesien, geboren, kommt er als geigendes “Wunderkind” nach Wien. Konzertierend reist er durch die Donaumonarchie.

Mr. Noon
In ›Mr. Noon‹ hat D. H. Lawrence einen dramatischen Teil seiner Biographie aufgearbeitet: wie er die deutsche Adlige Frieda von Richthofen kurz vor dem Ersten Weltkrieg verführte und entführte, liebte und fürchtete. Der Dichter propagiert die freie Liebe, Johanna/Frieda lebt sie.

Leben und Schreiben: Tagebücher 1963 - 1973
«Martin Walsers Tagebücher sind eine Fundgrube brillanter Etüden, Miniaturen, Aphorismen und kryptischer Andeutungen», hieß es in der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» über den ersten Band. «Für ihn geht das Leben im Schreiben auf: Was ihn nicht zum Ausdruck reizt, existiert nicht, aber alles, was ist, drängt ihn zur Beschreibung oder wenigstens Dokumentation: ein verrutschter Frauenrock, ein flüchtiger Blick im Zugabteil, Speisekarten und Schlagertexte, die Psychologie eines Polterabends in der Provinz oder eine Silvesterparty in Berlin.

Wenn die Erinnerung kommt
Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2007Der Autor, 1932 in Prag als Kind deutschsprachiger Juden geboren, berichtet, wie die Familie nach dem Einmarsch der Deutschen nach Frankreich flüchtete, und - als das Leben dort immer bedrohlicher wurde - wie er unter falschem Namen in ein katholisches Internat gebracht wurde.

Ich beneide jeden, der lebt
Die persönlichen Notizen vom Autor des "Untergangs des Abendlandes": Radikal ehrlich, überheblich, tragisch. - Selten gewinnt man solche intimen Einblicke in die Hintergründe totalitären Denkens.

Vorabend. Eine Aneignung
Wie kann man sich das größte Werk der Operngeschichte aneignen, ohne ein eingefleischter Wagnerianer zu sein? Sven-Eric Bechtolf zeigt mit diesem Buch, wie er’s gemacht hat: mit tiefgründigem Humor und Selbstironie, mit totaler Offenheit und mit mindestens so großer Lust an der geschriebenen Sprache wie an der Musik.

Der poetische Pakt
Wie ist es möglich, dass bis heute in Interpretationen von Lyrik und Liebeslyrik im Besonderen starke biographistische Tendenzen auszumachen sind? Zum einen durch die sprachlogische Funktion des poetischen Ich, das die poetische Sprache zu generieren scheint, was als impliziter poetischer Pakt beim Leser zur Identifizierung von Ich und Autor führt.

Die Zumutungen der Moderne
Am Ende von "Kunsttheorie versus Frau Goldgruber" war alles fast gut: Mahlers ersten Animationsfilm sahen 168 Millionen Menschen und den geplagten Autor erreichten täglich Emails, in denen ihm für seine "Beflegelungen" der Kunstszene gedankt wurde. In "Die Zumutungen der Moderne", dem zweiten Band des Porträts des Künstlers als nun nicht mehr ganz junger Mann, erfahren wir, wie das Leben einem mittlerweile renommierten Comiczeichner so spielen kann: Als Artist in Residence eines Festivals wird er gezwungen, 10 Tage in einem Nobelhotel zu verbringen, seine Karriere als Trickfilmer führt zu Auseinandersetzungen mit polnischen Schabkartonzeichnern, und ein iranischer Monarchist macht Mahler auf mögliche Nebenwirkungen der Lektüre seiner Comics aufmerksam: "Ich habe Blut geschissen".