
Zwischenfall in Seveso
Voll Tatendrang tritt der aufstrebende Chemiker seine Stelle im Konzern an. Er will gute Arbeit leisten und Karriere machen. Zwar staunt er über die fremdartigen Sitten und Gebräuche auf den Direktionsetagen, aber die weit verzweigte Tätigkeit auf allen Kontinenten fasziniert ihn.

Außer Dienst
Kann man als Comiczeichner in Würde altern? Diese Frage beschäftigt Lewis Trondheim, als er 2004 plant, eine Auszeit vom Comiczeichnen zu nehmen, und sich nur noch dem Schreiben von Szenarios für andere Zeichner zu widmen. Doch er kann sich nur für vier Monate zurücknehmen… Auf der Suche nach der Antwort auf seine Frage führt er zahlreiche Interviews, unter anderem mit Pti'Luc ("Miasma Blues") oder Tibet ("Rick Master"), und beginnt, seine Recherchearbeit in einen Comic umzusetzen, der 2005 zunächst bei L'Association erschien und bei Reprodukt in deutscher Sprache veröffentlicht wird.

Das Leben - Ein Klang
Joachim-Ernst Berendt (1922-2000), in Berlin-Weißensee als Sohn eines Pfarrers geboren der zu den führenden Männern des Widerstandes der evangelischen Kirche gegen Hitler gehörte und im KZ Dachau ums Leben kam, war Mitbegründer des Südwestfunks, Gründer des 'Jazzfest Berlin', Leiter des ersten World Music Festivals, des Olympia Jazz Festivals München, des World Jazz Festivals auf der Weltausstellung Osaka und von 'Jazz and World Music' im Lincoln Center New York.

Pjöngjang
Nachdem er in "Shenzhen" seinen Aufenthalt in der chinesischen Sonderwirtschaftszone verarbeitet hat, beschreibt Guy Delisle in dem Nachfolgeband "Pjöngjang" seine Reise in eines der isoliertesten Länder der Welt: Nordkorea. Hier arbeitete er zwei Monate lang als Supervisor für eine französische Trickfilmproduktion.

Ein Leben in eigenen Worten
Drei Akademiker und ein frustrierter Kunststudent, die endlich Geld verdienen wollten und dabei kompromisslos ihren Weg im Musikgeschäft gingen – das war Queen. Angetrieben vom eigenwilligen, ambitionierten und gradlinigen Freddie Mercury erreichten Queen die höchsten Weihen im Rock-Olymp.

Sechshundertsechsundsiebzig Erscheinungen von Killoffer
Eine Reise ins kanadische Montréal wird für den französischen Comiczeichner und L'Association-Mitbegründer Killoffer zum Ausgangspunkt einer Auseinandersetzung mit sich selbst. Allein durch die fremde Stadt treibend sieht er sich mit immer neuen Duplikaten seiner selbst konfrontiert.

Nenn es: mein Leben
Die hier vorliegende Autobiografie ist das außergewöhnliche Dokument eines außergewöhnlichen Lebens. Eindringlich und schonungslos schildert Noël Martin seine von Armut geprägte aber glückliche Kindheit in Jamaika, das monotone Leben als Migrant in England und den Rassismus, den er bereits hier als Konstante seines Lebens erfahren muss.

Buddha und die Wissenschaft vom Glück
Der vom Dalai Lama erwählte jüngste tibetisch-buddhistische Meister berichtet: Eine spannende Mischung aus Autobiographie, Meditationstechniken und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.Mingyur Rinpoche lebte als Exiltibeter zunächst in Indien.

Balthasar
Seine Stücke ›Tango‹ und ›Striptease‹ kennen nicht nur Theaterfans. Seine Stücke werden rund um den Globus gespielt, kein anderer Theaterautor nach Samuel Beckett wurde so berühmt. Nun schrieb der Dramatiker von Weltrang seine Autobiographie.

Ich wollte mich mal ausreden lassen
In seiner Autobiographie Ich wollte mich mal ausreden lassen zeigt sich der Sänger und Moderator gewohnt redegewandt und humorvoll. Liebevoll, aber nicht unkritisch erinnert er sich an seine Kindheit in Eisenberg in der Nachkriegszeit, wo die Familie auf engstem Raum lebte, und an seine Jugend in der DDR, wo er erste Erfolge auf der Bühne und im Fernsehen verbuchen konnte.

Zu früh, zu spät
Worum es in diesem Buch geht? Karl-Markus Gauß schreibt vom Irak-Krieg und von den Illusionen seiner aus der Wojwodina nach Amerika ausgewanderten Verwandten; er berichtet von profitablen Spermabanken und räsoniert über uralte Menschheitsfragen; er forscht seinem Vater nach, der "großen Portalfigur des Scheiterns in meinem Leben"; und die Lektüre berühmter, vergessener oder hierzulande wenig bekannter Autoren gerät ihm immer auch zur existentiellen Selbstprüfung.

Der Film meines Lebens
Heynowski, Zeitschriften- und Verlagsgründer, Fernsehmacher und Dok.-Filmer, Akademiemitglied, mehrfacher Nationalpreisträger, auch im Ausland vielmals ausgezeichnet, Protagonist der DDR-Kultur. In seinen Erinnerungen, einem großen, literarisch bedeutsamen Wurf, blickt er auf sein Leben und auf die Geschichte des 20.

Geschichte der Verlierer
Ab November 1989 sind die Grenzen der DDR offen: Tausende Buchseiten strömen seitdem aus den Federn ehemaliger SED-Größen auf den deutschen Buchmarkt. Besonders nach der Wiedervereinigung ist der Drang zur Rechtfertigung des eigenen Handelns virulent, gezeichnet von Scham und Stolz; symptomatisch für die propagandistische Sichtweise einer verbrämten und gescheiterten Diktatur.

The Inside Me
Über Nacht zum Star: Ross Antony hat das geschafft, wovon Millionen Teenager träumen. 2001 setzte sich der Brite beim “Popstars”-TV-Casting gegen 10.000 Konkurrenten durch. Mit der Band Bro’Sis eroberte er die Charts, erhielt viele begehrte Auszeichnungen und tourte durch ganz Europa.

Erledigt in Paris und London
Nach seiner Demission als Polizeioffizier in Burma landet Orwell 1933 in den Slums: bei den Arbeitslosen, Asozialen in Paris, wo er sich als Küchenhilfe in einem Luxusrestaurant verdingt; bei den Pennern von London, mit denen er durch die Gossen und Asyle pilgert.
Neulich, als ich noch Kind war
Thate, Hilmar
Neulich, als ich noch Kind war
Aufgewachsen in den Dreißigerjahren in einem Dorf an der Eisenbahnlinie Halle-Hettstedt, der Vater Lokschlosser, frühe Prägungen durch die Lektüre der Klassiker, ein Dorfromantiker, der von einer Welt hinter Halle träumt. Seine Geschichten beschreiben Geschichte.

Mein Leben - bedacht und bejaht
Hartmut von Hentig, Pädagoge und Weltenbürger, legt den ersten Teil seiner Erinnerungen vor. Er beginnt mit Kindheit und Jugend in einer hochgebildeten, kosmopolitischen Diplomatenfamilie zwischen San Francisco, Berlin und Bogotá. Nach Krieg und Gefangenschaft folgen die entscheidenen Studienjahre in Chicago.

Wiedersehen in Barsaloi
Vierzehn Jahre nach der abenteuerlichen Flucht mit ihrer kleinen Tochter Napirai kehrt Corinne Hofmann erstmals wieder nach Kenia zurück – in das Land, das einmal ihre Heimat war.In Barsaloi, im kenianischen Hochland, kommt es schließlich zu einem bewegenden Wiedersehen mit dem Massaikrieger Lketinga, dem Vater ihrer Tochter.

Erzähle dich selbst
Der Zeitgeist hat die Erzählung von der Literatur ins Leben zurückgeholt: Theorien werden als »große Erzählungen« vorgeführt, und das Bedürfnis nach Biographien scheint unerschöpflich. Zugleich vollführen die Wissenschaften vom Menschen eine narrative Wende und fragen nach der Rolle von Geschichten bei der Erinnerung und der Identitätsbildung.

Stottern: Lebenslänglich hinter Wörtern
'Als ein Stotterer, der immer Angst vor dem Sprechen hatte, allerdings selten seinen Mund halten konnte, habe ich eine Geschichte zu erzählen' -so Marty Jezer über sein aufschlussreiches Buch zum Thema Stottern, das natürlich gleichermaßen von Sprechen, Schweigen und den Freuden und Fallstricken alltäglicher Kommunikation handelt.

Gottfried Kinkel
Geliebt als Volksheld und politischer Märtyrer, verehrt als erfolgreicher Dichter, geachtet als Wissenschaftler, eingekerkert von den absolutistischen Fürsten: im 19. Jahrhundert wusste jedes Kind um den Bonner Professor Gottfried Kinkel (1815-1882) und sein abenteuerliches Schicksal.

Der Todestrieb
Jacques Mesrine schrieb seine Autobiographie im Hochsicherheitstrakt eines Pariser Gefängnisses. Nach seinen Kriegserfahrungen in Algerien und erfolglosen Versuchen, einer geregelten Arbeit nachzugehen, bricht Mesrine mit allen Konventionen des bürgerlichen Lebens und sagt der Gesellschaft den Kampf an.

Ich erzähle meiner Frau
Janis Jaunsudrabins (1877-1962) gehört zu den großen Klassikern der lettischen Literatur, dessen Lebensgeschichte zugleich eng mit Deutschland verwoben ist. In der autobiographischen Erzählung Ich erzähle meiner Frau (Es stastu savai sievai) schildert er seine bewegende Fluchtgeschichte von Lettland nach Westfalen am Ende des Zweiten Weltkriegs.

Und ich schüttelte einen Liebling
Friederike Mayröcker hat nach dem Tod ihres Schreib- und Lebensgefährten Ernst Jandl Erinnerungen und Träume, Gespräche und Zitate, Eindrücke und Beobachtungen auf Notizzetteln gesammelt, hat ihren Text geschüttelt und den fruchtbaren Augenblick abgepaßt, da Schreiben und Ernten in eins und die Wörter und Sätze wie reife Früchte zu Papier fallen.