
Nachgetragene Liebe
Die Geschichte einer Kindheit und die Geschichte eines VatersPeter Härtling ist zwölf Jahre alt, als sein Vater, der Anwalt, im Gefangenenlager einen sinnlosen Tod stirbt.

Tagebuch
"Treue führt in den Abgrund, Untreue ins Nichts." Erst drei Jahrzehnte nach seinem Unfalltod erschienen die Tagebuchaufzeichnungen Albert Camus´ aus seinen letzten neun Jahren. Sie geben nicht nur Auskunft über sein Werk und seine Biographie, seine Lektüre und seinen historischen Bruch mit Sartre.

Schöne Tage
Beschreibung des grausamen Lebens eines Jungens auf einem BergbauernhofDa hatte Holl zwei Beine, zwei Hände, zwei Augen und Ohren und einen Mund zum Essen. Da war alles, was er nicht VATER und MUTTER nennen brauchte, plötzlich schön.

Gesammelte Essays
Deutschland von außen und von innen, das ist das eigentliche Thema dieser Essays, die ihrerseits den Atem des Autobiographischen haben: des Menschen, dem die Heimat genommen, dem die Heimat wiedergegeben wurde, und der weiß, wie widerrufbar das scheinbar Selbstverständliche ist.

Weh dem, der aus der Reihe tanzt
Nach »Ordnung ist das ganze Leben«, der Geschichte seines Vaters, hat Ludwig Harig mit »Weh dem, der aus der Reihe tanzt« seine eigene Geschichte als Junge und junger Mann im Dritten Reich geschrieben.Aufgewachsen in einem kleinbürgerlichen, dörflichen Umfeld mit seinen nationalen Klischees und schlagwortartigen Gewißheiten und spätestens vom ersten Schultag an auf das Bedürfnis dazuzugehören geeicht, wird der Handwerkersohn Ludwig wie selbstverständlich zum begeisterten Hitlerjungen.

Jiddische Sprachgeschichte
Dieses Buch macht mit der Geschichte des Jiddischen vertraut, das nicht einfach eine Sprache ist. Es teilt sich ins Westjiddische, die Sprache der Juden in Deutschland vom Mittelalter bis zur Emanzipation, und ins Ostjiddische, die Sprache von Juden in Osteuropa.

Gesammelte Werke Band 8: Die Fackel im Ohr
Die Schilderung der zehn Jahre von 1921 bis 1931, die Spanne zwischen Canettis sechzehntem und sechsundzwanzigstem Lebensjahr, ist, über das Zeitgeschichtliche hinaus, ein spannender Entwicklungsroman aus der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts.

Eine Version meines Lebens
Eine Version meines Lebens zeigt Raymond Federman von einer neuen Seite. Federman, der hierzulande vor allem durch den im Greno Verlag erschienenen Roman Alles oder Nichts bekannt wurde und als „experimenteller“ Autor gilt, erzählt seine Autobiographie unverschlüsselt.

Das Buch der Freiheit
Ein dramatisches Schicksal erwartete den kleinen Bauerssohn, der im Alter von zwei Jahren zum Gottkönig von Tibet bestimmt wurde, zum XIV. Dalai Lama. Als Fünfzehnjäriger mußte er der Großmacht China die Stirn bieten, und seit nunmehr über dreißig Jahren käpft er im Exil für die Freiheit seines Volkes.

Von Leib und Seele
Von Hans-Ulrich Treichel liegen hier zwei Gedichtbände vor. Nach dem ersten Kapitel, dem Rückblick auf die Herkunft, folgt im nächsten der Gang zum Psychotherapeuten, in der Hoffnung, sich bei ihm von den Bedrückungen der Kindheit befreien zu können.

Ich trug den gelben Stern
Ein Dokument über Entrechtung, Verfolgung, Deportation und Tod, über Illegalität und Identitätsverlust und zugleich stiller menschlicher Hilfsbereitschaft.Viele Angehörige der älteren Generation erinnern sich noch daran, wie die Nazis ihre Kindheit mißbrauchten, ohna daß sie dies damals erfassen konnten.

Nicht heulen, Husky!
NICHT HEULEN HUSKY!: Die Autorin ist in Bielefeld geboren. Mit Humor und Selbstironie erzählt sie freimütig ihre turbulente Geschichte. Sie möchte damit nicht zuletzt dem Leser eine Anregung geben, an die Kraft der Gedanken zu glauben. Dieser Bestseller wurde in den Hauprollen mit Barbara Rudnick und Heiner Lauterbach verfilmt.

Die größere Hoffnung
»Wer ist fremder, ihr oder ich?«Ilse Aichingers 1948 erstmals erschienener Roman über rassisch verfolgte Kinder während der Hitlerzeit irritiert noch immer: In verfremdenden Bildern erzählt er von der Angst, von der Bedrohung und der widerständigen Hoffnung der »Kinder mit den falschen Großeltern«.

Erinnerung, sprich
Vladimir Nabokov, einer der großen Erzähler unseres Jahrhunderts, erinnert sich an das verlorene Paradies seiner Kindheit, das Leben im vorrevolutionären Rußland, an Ferienreisen in die mondänen Badeorte Westeuropas.

Jerusalem war immer eine schwere Adresse
Ein sehr persönliches, menschliches Zeugnis für Versöhnung und Toleranz. »Ich erinere mich genau, wann die Unruhen anfingen, denn am selben Tag ging mein Telefon kaputt...« Die »Unruhen«, das ist der passive Widerstand, die Rebellion, der Aufstand der Palästinenser, die Intifada.

Zeiten in Cornwall
Diese autobiographischen Aufzeichnungen nannte das Darmstädter Echo bei ihrem Erscheinen 1971 »ein kleines Meisterstück«. Und als Hildesheimers Roman Tynset 1965 erschien, schrieb Hans Schwab-Felisch: »Mit diesem Buch hat Wolfgang Hildesheimer eine Höhe erreicht, die in unserer heutigen Literatur nur von wenigen gehalten wird.

Erinnerungen und Gedanken
»Eine Jugend in Deutschland« - keine alltägliche, sondern gefährdet durch Anlagen und Umstände, gleichwohl im bürgerlichen Rahmen behütet und gefördert, eigensinnig und doch in vielen Entwicklungen repräsentativ für dieses Land und für die Zeit - 1909 bis 1933 -, durch die Golo Mann seinen Weg mit beharrlicher Unabhängigkeit und kritischer Selbstzucht findet.

Magische Blätter III
Dies ist nun der dritte Band dieser Blätter-Sammlungen: Eine Mischung von poetologischen Statements, Skizzen, autobiographischen Äußerungen, Zurufen, Notizen, Analysen, Träumen, Gesprächen.

Das periodische System
Die poetische Philosophie der NaturAngeordnet wie die chemischen Elemente lässt Primo Levi noch einmal die entscheidenden Stationen seines Lebens an sich vorüberziehen: die Jugend in Turin, die ersten Liebschaften, Mussolinis »Rassengesetze«, Auschwitz, die Zeit nach dem Krieg und die Kämpe um die Rückkehr zur Normalität.

Die Tatsachen
Die Tatsachen - das sind die faktischen Erlebnisse und Erfahrungen des Autors, aus denen die fiktiven Personen und Handlungen seiner Romane entstanden sind: die Jugend im jüdischen Kleinbürgermilieu, der erste Zusammenstoß mit dem Antisemitismus, die Katastrophe einer Ehe und Erschütterungen durch den Vietnamkrieg.

Zerbrochene Spiegel
Frontmatter -- Vorwort -- Inhalt -- Teil I: Zur Theorie der Autobiographie -- Vorbemerkung -- 1 Die Aporien der gattungstheoretischen Ansätze -- 2 Aspekte einer Theorie autobiographischen Erzählens -- Teil II: Werkanalysen -- Vorbemerkung -- 3 Die behauptete Individualität.

Phyllis und Rosamond
Bereits in ihren früheren Erzählungen zeigt sich Virginia Woolf als überaus experimentierfreudig, nicht nur, was den stilistischen Aspekt dieser Texte anbelangt, vor allem auch in bezug auf die Themen: Von einem Aufenthalt in Norfolk läßt sie sich zum fiktiven ›Tagebuch der Mistress Joan Martyn‹ inspirieren, was sie weit in das fünfzehnte Jahrhundert zurückführt; die Erlebnisse einer Griechenland-Reise mit ihren Geschwistern verarbeitet sie im ›Dialog auf dem Berg Pentelicus‹ (einem Text, der erst 1987 wiederentdeckt wurde).

Seltsamer Abschied
Seltsamer Abschied heißt der Bericht, der das Leben des »Abseitsstehers« Eugen Rapp in den siebziger Jahren erzählt.Die Mutter Rapps stirbt. Zu diesem Schmerz tritt hinzu, daß der Schriftsteller aus dem Haus, in dem er 47 Jahre gelebt hat, ausziehen und Abschied nehmen muss von Stuttgart und dem Schwabenland.
