Cover: Im Bann der Freibeuter
Johann Christian Lotter
Im Bann der Freibeuter
- Historischer Abenteuerroman
ISBN: 978-3-740-82552-2
384 Seiten | € 18.00
Buch [Taschenbuch]
Erscheinungsdatum:
25.09.2025
Historische Romane
Johann Christian Lotter

Im Bann der Freibeuter

Historischer Abenteuerroman

3.00/5.00 bei 3 Reviews
4.4/5.00 bei 14 Reviews - aus dem Web

Im Bann der Freibeuter – ein packender historischer Abenteuerroman über Liebe, Tod und Verrat im goldenen Zeitalter der Piraterie.

1697: Der junge Bibliothekar Richard Kreutzner wünscht sich nichts sehnlicher als eine Anstellung bei der renommierten Royal Society in London. Stattdessen gerät er unfreiwillig unter Piraten – und findet Gefallen an dem rauen Leben auf See. An der Seite des berüchtigten Freibeuters William Kidd bereist er die Weltmeere. Doch der Preis für diese Entscheidung ist hoch, und sein Mentor wird schließlich zu seinem Todfeind. In einer Welt voller Gefahren muss sich Richard entscheiden, wie weit er für seine Ziele – und seine Liebe – gehen will.

Johann Christian Lotter entführt die Leser:innen auf eine fesselnde Reise ins 17. Jahrhundert. Akribisch recherchiert und authentisch geschrieben, taucht man ein in eine Welt voller Abenteuer, maritimer Spionage und gnadenlosem Überlebenskampf. Von Meuterei auf hoher See über Schiffbruch auf den Malediven bis hin zum Piratenleben auf Madagaskar – Im Bann der Freibeuter bietet Spannung pur. Eine geheime Schatzkarte, eine verbotene Liebe und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit versprechen Lesegenuss für alle Fans von Historienromanen und Abenteuergeschichten à la Fluch der Karibik.


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Postleitzahl
Veröffentlichung:25.09.2025
Höhe/Breite/GewichtH 20,5 cm / B 13,5 cm / -
Seiten384
Art des MediumsBuch [Taschenbuch]
Preis DEEUR 18.00
Preis ATEUR 18.60
ISBN-13978-3-740-82552-2
ISBN-103740825529
EAN/ISBN

Über den Autor

Johann Christian Lotter studierte Physik in Darmstadt. Er arbeitete zunächst in der Computerentwicklung, dann in der Film- und Fernsehbranche, schließlich in der Videospielindustrie. Zurzeit ist er CTO einer Firma für KI-gestützte Mustererkennung. In der Freizeit schreibt er historische Romane, Sachbücher und SF und unternimmt Reisen in abgelegene Gegenden. Im Web ist er unter books.lotter.org und instagram.com/johann.christian.lotter zu finden.

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Zwei Blogbeiträge zu diesem Buch

Im Bann der Freibeuter

Für FreundInnen historischer Seefahrtsromane ist dieses Buch durchaus ein Vergnügen. Das liegt nicht nur an der überzeugenden Darstellung des zeitgenössischen Lebens, sondern auch an der Tiefe der wichtigsten Charaktere und natürlich der Entwicklung des Protagonisten

Wolfgang Schwerdt

Im Bann der Freibeuter

ech

1 Kommentar zu diesem Buch

4/524.01.2026 - 15:29 Uhr

Im Bann der Freibeuter

“Im Bann der Freibeuter” von Johann Christian Lotter, erschienen am 25. September letzten Jahres im emons Verlag, nimmt uns mit auf eine lange Reise ins späte 17. Jahrhundert. Der historische Abenteuerroman, angelehnt an reale Ereignisse, handelt von Träumen, dem Leben und was beide aus uns machen.
Unser Protagonist, Richard Kreutzner wächst in Freiberg als Sohn eines tyrannischen Vaters auf, der eine Silbermine besitzt, dessen Leitung er gerne an die nächste Generation weitergeben würde. Leider interessiert sich Richard überhaupt nicht für den Bergbau – er beschäftigt sich lieber mit Büchern. Diese sind es auch, die ihn eines Tages dazu bewegen, fortzulaufen, um Bibliothekar werden. Doch so weit wird es nie kommen, wie wir bereits zum Anfang der Geschichte erfahren, denn die Erzählung beginnt mit der kurz bevorstehenden Hinrichtung unserer Hauptfigur. Ein Dichter, Daniel Defoe, macht es sich zur Aufgabe, Teile seiner Lebensgeschichte niederzuschreiben. Dieser Name dürfte den meisten Lesern etwas sagen. Der Autor bedient sich hier einer wahren Persönlichkeit: Defoe veröffentlichte im 18. Jahrhundert sein berühmtestes Werk “Robinson Crusoe”.
Wir begleiten Richard auf seinen haarsträubenden Abenteuern und beobachten, wie er sich immer und immer weiter von seinem eigentlichen Ziel entfernt. Scheint London anfangs nur eine kurze Schiffsfahrt entfernt, soll er letztendlich wirklich dort ankommen – jedoch unter gänzlich anderen Umständen als ursprünglich geplant. Zuvor wird er jedoch viele verschiedene Orte bereisen und unterschiedliche Kulturen kennenlernen, die ihm nicht immer wohl gesonnen sind. Die meiste Zeit segelt er dabei unter dem Kommando des berüchtigten Freibeuters William Kidd und sieht sich auf diese Weise mit den rauen Umgangsformen der Mannschaft und ihrem Aberglauben konfrontiert. Auch Richard selbst bleibt nicht ganz unschuldig, selbst wenn er andere Pläne für seine Zukunft hatte. Anfangs noch entschlossen, eine Anstellung durch die Royal Society zu erhalten, begeht er Gotteslästerung, Mord und Folter schließlich ganz ohne Skrupel. Lotter gelingt es, diese Entwicklung des Protagonisten deutlich spürbar zu machen, ohne, dass diese dabei unrealistisch wirkt, und führt uns so vor Augen, wie aus einem ehrbaren Mann ein waschechter Halunke werden kann.


Die Handlung ist dicht und sehr atmosphärisch geschrieben, wirkt aber dennoch nicht wie eine bloße Aneinanderreihung von Szenen, sondern bildet eine spektakuläre Lebensgeschichte ab, die man gerne gespannt beobachtet. Dies mag dem Umstand geschuldet sein, dass der Autor vor der typischen, rauen Ausdrucksweise der Seemänner nicht zurückschreckt und auch Begriffe verwendet, die heute bereits aus dem Sprachgebrauch verschwunden sind. Vorgänge an Bord werden detailliert beschrieben, setzen jedoch etwas Vorwissen oder Recherche voraus, denn viele nautische Fachbegriffe werden nicht erklärt. Doch selbst wenn man nicht jedes unbekannte Wort nachschlägt, kann man der Geschichte trotzdem sehr gut folgen. Lediglich die Vielzahl der Charaktere, welche Richard in den meisten Fällen nur eine Zeit lang begleiten, birgt eine Schwierigkeit. Hier wäre ein Register durchaus hilfreich gewesen, um die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren im Zweifelsfall noch einmal nachlesen zu können.

Alles in allem kann ich “Im Bann der Freibeuter” jedem empfehlen, der sich für Piraten interessiert und etwas tiefer in die Materie eintauchen will. Die Handlung überzeugt mit einigen bekannten historischen Persönlichkeiten, aber auch durch den Rhythmus, in dem der Autor Richards Geschichte schildert, sodass kein Abschnitt seines Lebens zu langwierig wird. Trotzdem gelingt es, sich in den Protagonisten hineinzuversetzen und nachzuvollziehen, wie er sich menschlich so stark verändern konnte. Ein Beweis, dass doch niemand vorhersehen kann, wohin uns das Leben führt.


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