Der Prätorianer
Er mordet meisterhaft. Er kennt keine Gnade. Er ist ... | Packender Scandi-Crime meets Serienkiller-Thriller – die Bestseller-Sensation aus Dänemark
Eine verstörende Mordserie hält Kopenhagen in Atem – und eine tödliche Jagd beginnt
Der erste Fall für Kriminalkommissarin Sara Levin und ihren Partner Janus West – die Bestseller-Sensation aus Dänemark!
Schnee und eisige Kälte haben sich über die Stadt gelegt, als Kriminalkommissarin Sara Levin und ihr Partner Janus West zu einem schaurigen Tatort gerufen werden. Ein junger Mann wurde ermordet aufgefunden und seine Leiche auf besondere Weise inszeniert: Im Schein hunderter Kerzen sind die Augen des Opfers mit antiken Goldmünzen bedeckt und lateinische Inschriften in seine Haut geritzt, während eine feine Schicht Eiskristalle den Körper bedeckt. Diese bizarre Entdeckung entpuppt sich als der erste einer Reihe brutaler Ritualmorde.
Dieser Killer hat seinen Opfern ein ganz besonderes Schicksal zugedacht …
Auf der Jagd nach einem offenbar von der Antike besessenen Killer kontaktieren die beiden Ermittler Saras Bruder Adam, einen auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler. Einst standen sich die Geschwister nahe, doch seit der Verurteilung ihres Vaters Christian Levin wegen Mordes haben sie sich entfremdet. Als sich herausstellt, dass die beiden Goldmünzen ausgerechnet Christian Levin zu gehören scheinen, droht der Fall zu Saras persönlicher Zerreißprobe zu werden.
Zwischen Licht und Dunkelheit lauert das Böse
Um die Ermittlungen voranzutreiben, muss Sara tief in die düstere Vergangenheit ihrer Familie eintauchen und sich schließlich ihren dunkelsten Dämonen stellen.
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| Veröffentlichung: | 20.08.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 21 cm / B 13,6 cm / 492 g |
| Seiten | 416 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 17.00 |
| Preis AT | EUR 17.50 |
| Auflage | 1. Auflage |
| ISBN-13 | 978-3-423-26477-8 |
Über den Autor
Tobias Bukkehave, geboren 1980, hat einen Master of Arts in Medienwissenschaften und lebt in Dänemark. ›Der Prätorianer‹ ist der Auftakt einer packenden Thrillerreihe um die eigenwillige Ermittlerin Sara Levin und ihren Partner Janus West. Wenn er nicht gerade schreibt, arbeitet Tobias Bukkehave als Drehbuchautor für Film und Fernsehen.Diesen Artikel teilen
2 Kommentare zu diesem Buch
Packender Thriller aus Dänemark, der mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern aufwartet
Bei seinem Debüt legt der Autor Tobias Bukkehave gleich einen spannenden Thriller vor, der besonders durch seine gut aufeinander abgestimmten Ermittler besticht, die zudem reichlich Potential für weitere Auftritte aufweisen.Als in Kopenhagen die grausam zugerichtete Leiche eines jungen Mannes aufgefunden wird, übernehmen Sara Levin und ihr Partner Janus West die Ermittlungen und stoßen dabei auf heftigen internen Widerstand. Da die Inszenierung der Leiche auf einen Ritualmord und den Beginn einer Serie schließen lässt, wird Saras Bruder Adam, ein auf Serienverbrechen spezialisierten Profiler, zu den Ermittlungen hinzugezogen. Das Verhältnis der Geschwister ist allerdings ziemlich belastet, seid ihr Vater Christian als verurteilter Mörder hinter Gittern sitzt. Doch um den gnadenlosen Mörder zu stoppen, müssen Sara und Adam ihre persönlichen Probleme überwinden und zusammen mit Janus zu einem echten Team werden.
Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und lässt das Ganze in einem fulminanten Showdown münden, der den Protagonisten einiges abverlangt, auch wenn er dabei vielleicht an einigen Stellen doch etwas dick aufträgt. Dabei präsentiert er eine überraschende, aber dennoch schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Wie man es bei Thrillern aus Skandinavien gewohnt ist, ist die Geschichte eher düster angelegt und die Ermittler tragen das eine oder andere Päckchen aus der Vergangenheit mit sich rum. So ist die Hauptgeschichte zwar in sich abgeschlossen, daneben bleiben aber doch ein paar Erzählstränge offen, die in den nachfolgenden Bänden weitergesponnen werden müssen. Insbesondere die Rolle des zwielichtigen Christian Levin wirft noch jede Menge Fragen auf.
Wer auf spannende und düstere Thriller aus Skandinavien steht, wird hier sehr gut bedient und unterhalten. Für die weiteren Bände der Reihe bleibt aber noch ein wenig Luft nach oben.
Spannung, Symbolik, Obsession
Ein brutaler Mord in Kopenhagen scheint für das Ermittlerteam Sara und Janus keine einfache Aufgabe zu werden. Der Ermordete wurde schlimm zugerichtet und gleichzeitig aufwändig in Szene gesetzt. Besonders zwei alte Münzen auf den Augen scheinen die Symbolik zu präzisieren. Doch was hat es damit auf sich?Mir persönlich war das Ermittlerteam sehr sympathisch. Der familiäre Bezug zum Top-Profiler und Psychologen Adam, der selbst aber in seinem Leben weniger stabil wirkt, hat einen gewissen Reiz. Zudem sitzt Saras und Adams Vater als Mörder im Gefängnis und übernimmt auch eine gewisse, nicht unwesentliche Rolle im Ermittlungsgeschehen. Was hat er mit dem brutalen Mord zu tun? Wie kann es sein, dass die Münzen einmal ihm gehörten? Als Leser tun sich an dieser Stelle viele Fragen auf und man versucht sich selbst vieles zu erklären. Definitiv spannend!
Mir gefiel es, dass die Arbeit der Polizei im Großen und Ganzen gut zu funktionieren scheint. Die Figuren sind nicht besonders Problembehaftet, wie man es von vielen anderen Thrillern so kennt. Dieses Phänomen scheint sich eher auf Adam zu beschränken, was seine Position als Aussenstehender und gleichzeitig doch Involvierter noch interessanter macht.
Als Laie wird man nicht mit den mythologischen Themen überfordert, was ich gut finde. Meiner Meinung nach wird das Thema sogar eher etwas zu kurz behandelt. Mir persönlich hätte in diesem Punkt mehr Tiefe besser gefallen, da beim Lesen immer klarer wird, dass das Motiv des Mörders darauf fußt.
Insgesamt ist die Storyline gut aufgebaut und hat keine unnötigen Längen. Die Geschichte wird spannend gehalten und man liest dementsprechend gerne und zügig weiter.
Das Ende ist für mich persönlich etwas "un-rund", da ein gewisses Details zum Schluss komplett ausgelassen wird, was mich aber interessiert hätte und die Geschichte auch ordentlich aufgelöst hätte.
Insgesamt hat mich das Buch aber gut unterhalten!
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