Graubündner Höllental
Landjäger Caminada und die Vogelscheuche
Als an einem regnerischen Donnerstagmorgen 1953 eine seltsam gekleidete Gestalt die Graubündner Kantonalbank in Chur betritt, nimmt ein Verbrechen seinen Lauf: Der Bankdirektor wird bei dem Raubüberfall brutal getötet. Einen Tag nach der feierlichen Bestattung ist sich der Wildhüter sicher, die Leiche des Direktors hoch oben im verwunschenen Scaläratobel nordöstlich der Stadt entdeckt zu haben. Doch der Bischof höchstpersönlich hat ihn vor vielen Trauergästen zu Grabe gelassen, die Ruhestätte auf dem Friedhof ist unberührt. Stunden später kreisen zwei Krähen kreischend über dem nebligen Tobel, von dem seit Generationen jedermann weiß, dass es verflucht ist, als Landjäger Caminada und Leutnant Marugg den steilen und gefährlichen Aufstieg hinter sich gebracht haben, um die Zeugenaussage zu überprüfen. Was die beiden finden, ist gar schauerlich. Doch dies ist erst der Anfang, denn das Tor zur Hölle steht sperrangelweit offen.
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| Veröffentlichung: | 12.11.2026 |
| Höhe/Breite/Gewicht | H 20,5 cm / B 12,5 cm / - |
| Seiten | 336 |
| Art des Mediums | Buch |
| Preis DE | EUR 23.90 |
| Preis AT | EUR 24.60 |
| Auflage | 1. Auflage |
| Reihe | Ein Fall für Landjäger Caminada 8 |
| ISBN-13 | 978-3-311-12145-9 |
Über den Autor
PHILIPP GURT wurde 1968 als siebtes von acht Kindern einer armen Bergbauernfamilie in Graubünden geboren und wuchs in verschiedenen Kinderheimen auf – eine Zeit, die er in seinem autobiographischen Buch Schattenkind (2016) verarbeitete, für das er 2017 mit dem Schweizer Autorenpreis ausgezeichnet wurde. Bereits als Jugendlicher verfasste Gurt Kurzgeschichten. Mit zwanzig beendete er seinen ersten Roman, nun liegt der fünfzehnte vor. Schon als Kind hatte er ein inniges Verhältnis zur Natur, das auch sein hochatmosphärisches Schreiben prägen sollte. Gurts Verbundenheit mit dem Kanton Graubünden, wo er noch heute als freier Schriftsteller lebt, ist in jedem seiner Romane spürbar. Im Kampa Verlag ist neben seinen Kriminalromanen Der Puppenmacher und Bündner Abendrot auch das Kinderbuch Linard. Der Murmelibuab erschienen, illustriert von Alexander Rys.
